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  • „Die Zone geknackt“

    Von Steven Sticken | 6. Oktober 2008

    USV Potsdam gewinnt 57:53 in Schwedt

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    Video: Carolin Sommerfeld / Bastian Fenger

    Mit einem denkbar knappen 57:53-(23:24) konnte Basketball-Oberligist USV Potsdam am Sonnabend beim Ligakonkurrenten BG Schwedt seinen zweiten Saisonsieg einfahren. Gegen eine fast komplette Schwedter Mannschaft setzte sich die Mrowietz-Truppe im dritten Viertel durch drei verwandelte Drei-Punktewürfe von Patrick Isensee (13 Punkte) vorentscheidend ab.

    Nach gutem Beginn durch zwei schnelle Fastbreak-Punkte von Sven Marquardt geriet der USV-Angriffsmotor überraschend ins Stocken. Zu statisch wurden die einstudierten Spielsysteme gelaufen und dadurch zu selten die ideale Wurfposition gefunden. Die Uckermärker igelten sich regelrecht in ihre gut stehende Zonenverteidigung ein und erlaubten dadurch nur zwölf USV-Punkte im ersten Viertel (12:15).

    Im zweiten Abschnitt übernahmen auf Seiten der Gastgeber Tom Lindemann und Sandro Thies das Ruder und erzielten wichtige Punkte für ihr Team. Potsdam hielt mit Zählern von H.-C. Kober (7) und Sascha Prentzel (4) dagegen und konnte das Viertel mit 11:9 sogar noch für sich entscheiden und auf 23:24 zur Halbzeitpause verkürzen.

    Im dritten Durchgang sollten es vor allem die Langen unter den Körben richten, so lautete jedenfalls die Marschroute vom USV-Trainergespann. Doch die Oderstädter wussten mit ihrer „Zone“ bis zu diesem Zeitpunkt zu überzeugen und erlaubten so den Potsdamer Centerspielern Marquardt (8), Prentzel (6) und Voss (5) nur eine recht magere Punkteausbeute. Jetzt sollte die Zeit von Flügelspieler Patrick Isensee kommen, der gut freigespielt aus der Spielfeldecke insgesamt dreimal erfolgreich mit einem Drei-Punktewurf abschließen konnten. So erzielte der erst 19-Jährige elf Punkte im dritten Viertel (23:15) und sorgte damit für die Vorentscheidung in dieser Begegnung.

    Mit einer 46:39-Führung startete der USV in den letzten Spielabschnitt und behauptete diese bis zum Ende beinahe souverän. Zwar versuchte Lindemann, der wie sein Team vom Wurfpech verfolgt wurde (17 von 74 Treffern aus dem Feld) noch einmal alles um die zweite Saisonniederlage zu verhindern, doch es sollte nichts mehr nützen. 1:38 Minute vor Schluss und mit einer 55:50-Führung im Rücken blockte Sascha Prentzel einen Wurf von BG-Center Thies und im Anschluss machte Isensee mit einem Korbleger für den USV alles klar.
    Am Ende konnten die Potsdamer zu Recht jubeln und schickten damit die rund 50 BG-Fans enttäuscht nach Hause. Für USV-Coach Mrowietz sollte es damit bereits der zweite Auswärtserfolg in Schwedt unter seiner Leitung werden, denn vor einem knappen Jahr übernahm er an dieser Stelle den Posten von seinem Vorgänger Daniel Thiel.

    „Es war großartig hier wieder als Sieger vom Platz gehen zu können. Schwedt hat bis zum Schluss gekämpft und uns das Leben mit ihrer Zonenverteidigung schwer gemacht. Aber auch unser Team hat sich vor allem im Zusammenspiel stark verbessert, auch wenn noch nicht alles rund gelaufen ist, was die 27 Ballverluste auf unserer Seite belegen“, so Mrowietz. Für BG-Kapitän Tom Lindemann war diese Niederlage vermeidbar gewesen, „doch ohne unseren etatmäßigen Aufbauspieler Thomas Labs konnten wir nicht unser gewohntes Angriffsspiel aufziehen. Potsdam hat im dritten Viertel unsere Zone an der richtigen Stelle zu knacken gewusst und durch die Dreier von Isensee dann auch verdient gewonnen“, so Lindemann, der mit 12 Punkten zum erfolgreichsten BG-Spieler an diesem Abend avancierte.

    USV Stats: Isensee( 13 Punkte/ 11 Rebounds), Kober (11), Marquardt (8/6), Prentzel (6/8), Koch (6), Voß (5/9), Will (3), Berlin (3), Schwabe (2), Barthel, Goldberg

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