• Sponsoren & Partner

  • smoost

  • USV Facebook

  • Ausrüstungspartner

  • USV Shop

  • Qino Quadrat

  • USV YouTube

  • Historischer Tag – USV Damen empfangen im DBBL-Pokal den Zweitligisten aus Gotha

    Von Steven Sticken | 18. Oktober 2008

    1224436984.jpg

    Unter einem historischen Tag stellen sich die meisten Menschen wahrscheinlich etwas anderes vor. In der Regel etwas Politisches, doch in Potsdam, genauer in der USV-Gemeinde, denkt man dabei weniger an die Politik. Hier dreht sich alles um Basketball. Und am Mittwoch (22.Oktober) ist für alle USVler so ein historischer Tag. Die USV-Damen empfangen im DBBL-Pokal die Zweitliga Basketballerinnen aus Gotha. Das allein ist nicht der Aufregung wert, doch die Tatsache, dass es bereits die zweite Runde im DBBL-Pokal ist, schon. Dies ist nämlich das erste Mal in der Geschichte des Potsdamer Damenbasketballs, dass eine zweite Runde bei einem nationalen Titelwettkampf erreicht wurde. Wenn man noch weiter in der sportlichen Geschichte forscht, dann stellt man sogar fest, dass dies seit 1990 keinem Frauenteam mehr gelungen ist. Umso glücklicher waren alle Beteiligten über das sensationelle Abschneiden in der ersten Runde. Das Team von USV-Trainer Steffen Merker behielt souverän gegen den amtierenden Meister aus der 1. Regionalliga Berlin Baskets 2 mit 81:67 die Oberhand.

    Nun kommt ein weiterer „Brocken“ nach Potsdam. Die Big Oettinger Lady Rockets, die in der ersten Runde ein Freilos hatten, werden in der Golmer Unisporthalle zu Gast sein. Beide Teams weisen in ihrer Pokalgeschichte starke Parallelen auf. Während im Landespokal beide Teams seit Jahren ein Abonnement (USV vier Mal in Folge, Gotha sechs Mal in Folge) auf den Titel innehaben, schaffen sie es im nationalen Pokalwettbewerb kaum über die erste Runde hinaus. Für beide Parteien wäre der Einzug in die nächste Runde eine sportliche Premiere und Sensation gleichermaßen.

    „Die Favoritenstellung aber ist klar. Gotha ist als Zweitligist gesetzt“, analysiert Merker die Ausgangslage, sieht darin aber auch gleichzeitig seine Chance. „Wir haben nichts zu verlieren. Wir stehen nicht so unter Druck.“ In der Tat ist der Druck auf Gothaer Seite wesentlich höher. Für die Lady Rockets läuft es nach ihrem Aufstieg in die 2. DBBL-Nord noch nicht so richtig rund. Alle absolvierten Begegnungen gingen bisher verloren. „Für uns geht es mehr darum zu spielen und an Stabilität innerhalb der Mannschaft zu gewinnen“, so Merker, dessen Team in der 2. Regionalliga eine vierwöchige Pause verkraften muss.

    Doch deshalb will Merker den Bundesliganeuling nicht weniger unterschätzen: „Sie haben zwei Profispielerinnen in ihren Reihen. Auf diese beiden Amerikanerinnen müssen wir besonders aufpassen. Sie gilt es zu stoppen“, weiß der 32-Jährige um die Gefährlichkeit von Antonieta Gabriel und Amber Cunningham.

    Er selbst kann für dieses Spiel fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich hinter dem Einsatz von Flügelspielerin Christin Köhler steht noch ein Fragezeichen. Sie zog es vor kurzem studienbedingt nach Frankfurt/Oder. Die 20-Jährige will aber trotz Umzug die Saison mit ihrem Team bestreiten und pendelt nun zwischen Frankfurt/Oder und Potsdam. Alle anderen USV-Damen sind wieder mit an Bord und brennen auf dieses Spiel. „Die Mannschaft ist hoch motiviert!“

    Das Spiel findet am Mittwoch, den 22. Oktober um 20 Uhr in der Golmer Unisporthalle statt. Die USV-Damen hoffen auch hier wieder auf rege Publikumsbeteiligung. In der ersten Pokalrunde waren die USV-Anhänger nämlich ein wichtiger Bestandteil des Erfolges. Mit ihrer lautstarken Unterstützung beflügelten sie die Potsdamer Damen. Vielleicht gelingt es ihnen erneut ihre Mannschaft zu Höchstleistungen anzuspornen, so dass die USV Korbjägerinnen wirklich sportliche Geschichte schreiben können…

    Category Damen, Pokal | Kein Kommentar »

    Home

    Kommentare