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  • Doppelter Abschied – Damen des USV müssen sich aus dem DBBL-Pokal und von Janine Lipinski verabschieden

    Von Steven Sticken | 23. Oktober 2008

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    Manchmal platzen Träume doch schneller, als man sich erhofft. So zerplatzte am Mittwochabend der Traum aller USV Beteiligten vom Einzug der Damen in die dritte Runde des DBBL-Pokals. Mit einem Sieg gegen den Zweitligisten Basketball in Gotha hätten die USV Basketballerinnen sportliche Geschichte schreiben können. Leider klappte das mit dem Sieg nicht. Die Schützlinge von USV Trainer Steffen Merker mussten sich den Big Oettinger Lady Rockets am Ende mit 41:84 (9:22/ 7:21/ 14:18/ 11:23) geschlagen geben.

    Doch so sang- und klanglos wie es dem Punktestand nach scheint, sind die Potsdamerinnen nicht untergegangen. Im Gegenteil: „Das Ergebnis täuscht! Es war ein schönes und gutes Spiel. Unser Problem war nur, dass wir unsere vielen Chancen nicht genutzt haben“, umschreibt Merker kurz das Problem, warum sein Team in dieser Deutlichkeit verlor.

    Die ersten Minuten der Begegnung verliefen auch noch ganz nach Merkers Wunsch. Es war eine ausgeglichene Partie. Beide Teams spielten auf einer Augenhöhe (4:4, 4. Spielminute) und schenkten sich nichts. Erst mit der Zeit verschärften die Gäste das Tempo. Mit einer aggressiven Pressverteidigung drückten sie dem Spiel nun ihren Stempel auf. Die USV Damen verloren sich daraufhin in Hektik. Die Lady Rockets nutzten diese Unsicherheiten und münzten einfache Ballgewinne in Punkte (9:22, 10. Spielminute) um. Bis zum Seitenwechsel gelang des den Gastgebern nicht, wieder den Anschluss zu finden und mussten so mit einem 27 Punkte Rückstand in die Kabine gehen.

    Merker motivierte sein Team noch einmal, alles zu geben. Mit anfänglichem Erfolg. Mit einem sensationellen 6:0 Lauf meldeten sich die Potsdamerinnen aus der Pause zurück. „Jetzt geht’s ab“, dachte Merker. Sein Team verstand es schnell und clever zu spielen und vor allem seine Größenvorteile zu nutzen. Doch die Hoffnung, dass Blatt würde sich nun zu Gunsten des USV wenden, wurde von den Gästen noch im Keim erstickt. Sie wurden ihrer Favoritenstellung gerecht und übernahmen wieder die Regie auf dem Parkett. Erneut schafften sie es mit ihrer engagierten Verteidigung, die USV Damen aus dem Rhythmus zu bringen, so dass die Niederlage nicht mehr abgewehrt werden konnte. Am Ende unterlag der USV mit 41:84 (16:43).

    Nach dem Schlusspfiff waren alle USV Beteiligten etwas betrübt über den Spielverlauf. Doch die Tatsache es überhaupt soweit geschafft zu haben, ist ein großer Erfolg für den Potsdamer Damenbasketball und sorgte schnell wieder für muntere Gesichter. Wie heißt es so schön? Aus der Vergangenheit lernt man für die Zukunft. Frei nach diesem Motto zog Merker seine Schlüsse. „Es sind sehr schöne Ansätze in unserem Spiel sichtbar. Wir sind nur noch nicht konsequent genug in der Umsetzung. Dennoch hat das Spiel Spaß gemacht!“

    Neben dem Ausscheiden aus dem DBBL-Pokal muss der USV einen weiteren Wermutstropfen schlucken. Centerin Janine Lipinski lief gegen Gotha vorerst zum letzten Mal im USV Dress auf. Sie zieht es für ein halbes Jahr nach Australien.

    Solange es mit den ganz großen Sensationen auf DBB-Ebene noch nicht klappt, besinnen sich die USV Basketballerinnen jedoch erst einmal auf den Landespokal. Hier schreiben die Potsdamer Abonnementgewinnerinnen in jedem Fall ihre Geschichte weiter…

    Category Damen, Pokal | Kein Kommentar »

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