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  • It´s Derby Time!

    Von Bastian Fenger | 29. Oktober 2008

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    Wann auch immer zwei Vereine in einer Sportart aufeinander treffen, die geographisch sich sehr nahe liegen, nennt man das Derby. Es gibt viele Beispiele, wenn im Ruhrgebiet die Köln 99ers auf die Telekom Baskets Bonn treffen oder es in der NBA zu den Duellen der Texanischen Teams aus Dallas, Houston und San Antonio kommt.

    Was hat ein Derby an sich, dass darum soviel Wind gemacht wird? Was ist eigentlich das Besondere an Derbys?

    Natürlich liegt die Bedeutung im direkten Duell um Punkte und Sieg. Der Gewinner steht jubelnd oben auf, der Verlierer geht mit gesenktem Kopf vom Parkett. Aber da ist noch mehr hier in Potsdam. Man kennt sich. Es wurden schon viele Kämpfe ausgetragen. Im Sommer auf dem Freiplatz spielt man teilweise miteinander und frönt seinen Spaß am Basketball. Schon in der Jugend gab es diese Spiele. Und dann sind es die Fans, die dem ganzen noch eins oben drauf setzen. Wer ist der Beste?!. Das Knistern ist schon körperlich spürbar. Vorfreude kommt auf. Die Gästebücher glühen und werden zum Instrument für Wissen und Besserwissen. Eine gut gefüllte Halle soll diesem Event einen eindrucksvollen Rahmen bieten.

    In der laufenden Oberligasaison in Brandenburg kommt es an diesem Wochenende zu einem dieser Derbys. Potsdam gegen Stahnsdorf heißt es am Samstag um 18 Uhr in der Golmer Universitätssporthalle. Die Vorzeichen stehen gut. Beide Teams sind mitten in der Saison und stehen oben in der Tabelle. Der USV kommt mit seiner ersten Niederlage (56-57 gegen Frankfurt), dagegen ist der RSV noch ungeschlagen und konnte letztes Wochenende einen deutlichen Sieg (97-48 gegen Schwedt) einfahren. In einem Vorbereitungsspiel standen sich beide Teams vor kurzem gegenüber, wobei der USV eine hohe Niederlage (39-80) einstecken musste.

    Für Stahnsdorf (4-0) läuft es, nach dem Abstieg aus der Regionalliga, bestens. Ungeschlagen an der Tabellenspitze mit einem Team das weit über dem Oberliga Niveau liegt. Als Favorit gestartet, haben sie sich bisher keine Blöße gegeben. Mit vielen jungen Spielern, die schon teilweise mit dem Bundesligakader mittrainieren und sich dort gegen stärkere Spieler beweisen können, gehen sie dem Aufstieg mit großen Schritten entgegen. Das Team ist sehr ausgeglichen. Mit einer tief besetzten Bank, mit Christoph Koar (21) und Toni Schindel (22) sind letzte Woche zwei weitere Spieler dazu gestoßen, kann der RSV viel durchwechseln ohne an Qualität zu verlieren. Dennoch fielen in den ersten Spielen einige Spieler besonders auf. Dennis Gebert (19), von Central Hoops Berlin gekommen, und bisheriger Topscorer im Team, Souleymane Diallo (20) starker Flügelspieler mit einem guten Wurf von Außen und mit Mucheba Zimba (18) der Kopf des Teams, der mit seinem konsequentem Zug zum Korb immer wieder Freiräume für seine Mitspieler schafft. Wenn es darauf ankommt kann Stahnsdorf sogar auf die Jugendnationalspieler Kevin Schaffartzik (20) und Michael Jost (20) zurückgreifen, sowie auf den 1,99m Großen Flügelspieler Friedrich Lennartz (20), er kam vom Bundesligaabsteiger Science City Jena, die zum festen Kader der ersten Mannschaft gehören.

    Potsdams Team ist noch in der Findungsphase. Beide Pointguards aus der letzen Saison sind nicht dabei, Paul Seyffert (20) reist durch Australien und Mike Charnow (24) hat eine langwierige Rückenverletzung, hinzu kommt der Abgang von Center Sebastian Gienapp (21) zu Future Basket Berlin in die 2. Regionalliga.
    Mit Richard Koch (Greifswald), Benedikt Fimpel (Oranienburg), Alex Will (Herren 2), George Goldberg (Kanada) und Patric Zenk (FBB) sind fünf Neue in die Mannschaft gerückt. Für Zenk wird es zu einem besonderem Spiel, da er Jahrelang für Stahnsdorf das Trikot überstreifte. Auf Seiten des Gegners spielen mit Kai Landvoigt (29) und Mucheba Zimba zwei ehemalige USV Spieler mit.

    Das „alte Eisen“ Sascha Prentzel (30), spielt schon seit 1995 für den USV Potsdam, kennt sich aus mit den Spielen gegen Stahnsdorf: „Es geht immer hart zur Sache, dabei wird aber nie unfair gespielt. Mit Kai ist noch ein Spieler übrig geblieben aus den vergangenen Jahren, mit dem ich noch selbst hier in Potsdam zusammengespielt habe. Ich freu mich auf ein spannendes Spiel. Im Derby weiß man nie.“ schmunzelt ein gelassener Sascha Prentzel.

    „Stahnsdorf ist klar Favorit. Mal sehen was sie so auffahren. Trotzdem werden wir uns nicht gleich geschlagen geben. Wir wollen als Team besser spielen und so unseren Nachbarn das Leben nicht ganz so einfach machen wie im Testspiel vor einigen Wochen. It´s Derby Time!“ freut sich auch Coach Mrowietz auf das kommende Wochenende.

    Der USV hofft auf regen Besucherandrang damit für Fans und Spieler ein spannungsgeladenes Spiel den angemessenen Rahmen bekommt. Tipoff ist 18 Uhr in der Golmer Universitätshalle. Ein attraktives Rahmenprogramm bestehend aus Spielervorstellung, einem Minispiel in der Halbzeitpause und der Moneyshot präsentiert von „World of Pizza“ wird den Fans die Pausen verkürzen.

    It´s Derby Time!

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