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  • „Ein starkes Viertel reicht nicht aus!“

    Von Steven Sticken | 3. November 2008

    Der Beginn der Begegnung zwischen den USV Damen und Basketball Berlin Süd (BBS) war aus Potsdamer Sicht äußerst vielversprechend. Die Schützlinge von USV Trainer Steffen Merker legten los wie die Feuerwehr. Mit einem 18:0 Lauf unterstrichen sie ihre Siegesmotivation. „Das war ein Bombenstart! Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten“, freute sich Merker über den sensationellen Auftakt (23:6, 10. Spielminute) seiner Mannschaft.

    Leider war seine Freude nur von kurzer Dauer. Schon im zweiten Viertel schafften es die Berliner Gäste sich vom Druck der Potsdamerinnen zu lösen und so in ihren eigenen Rhythmus zu finden. Mit einem guten Händchen aus der Distanz, darunter drei Dreipunktewürfe, machten sie Minute um Minute den Rückstand (29:23, 16. Spielminute) wett. Das Polster des USV sank bis zur Halbzeit auf achte Punkte (37:29).

    Nach dem Seitenwechsel waren es wieder die Gäste, die den Ton angaben. Die Berlinerinnen machten viel Druck und drängten die den USV immer mehr in die Verteidigungsposition. Von den Gastgeberinnen waren in diesen Minuten wenige Offensivaktionen sichtbar. Ganz anders bei BBS. Mit einfachen Ballgewinnen und daraus resultierenden Punkten drehten sie das Geschehen. Nun waren sie es, die einen 18:0 Lauf auf ihrem Konto verzeichnen konnten und erstmals die Führung im Spiel übernehmen konnten (47:43, 29. Spielminute).

    Im letzten und entscheidenden Viertel ging noch einmal ein Ruck durch die Potsdamer Mannschaft. Nach diesem guten Start wollten sich die Spielerinnen nicht so einfach die Butter vom Brot nehmen lassen. Mit engagiertem und beherztem Auftreten gelang ihnen ein 8:0 Lauf, der sie wieder auf die Siegerstrasse gebracht hat (51:53, 35. Spielminute). Durch kleine Unkonzentriertheiten, insbesondere im Passverhalten, machten sich die Potsdamer das Leben immer wieder selbst unnötig schwer und ihren Gegner stark. BBS hatte nun ebenso Siegesluft geschnuppert. Die Führung wechselte erneut (53:55, 37. Spielminute). Chancen das Spiel endgültig für sich zu entscheiden gab es auf beiden Seiten genug. Hier stellten sich jedoch die Berlinerinnen etwas cleverer an und gingen somit am Ende als Sieger vom Feld (60:65).

    „Der Spielverlauf war echt ärgerlich. Wenn wir die Konstanz aus dem ersten Viertel aufrechterhalten hätten, dann hätten wir das Spiel am Ende gewonnen. Aber so standen wir uns irgendwie selbst im Weg“, zeigt sich Merker nach dem Spiel etwas enttäuscht. „Auf der anderen Seite darf man nicht vergessen, dass BBS auch vor dem Spiel schon der Tabellenführer war. Sie haben einen starken Kader.“

    Punkteverteilung USV Potsdam

    Kobudzinski 19; Wick, Kristin 15; Lipinski 8; Wick, Kordula 6; Ratjen 6; Neumann 4; Köhler 2; Graf; Walter

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