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  • USV Damen klettern auf dritten Tabellenrang – Wick und Kobudzinski überragend

    Von Steven Sticken | 17. November 2008

    Eigentlich wollte USV-Trainer Steffen Merker das Spiel gegen BSV AdW Berlin aufgrund der dünnen Personaldecke verlegen. Die Zeit für ein solches Verfahren war jedoch zu knapp und so fand die Begegnung wie geplant am Samstag in Berlin statt. Zum Glück, wie sich später herausstellte, denn die USV Damen erwischten einen guten Tag. Mit dem 86:67-Sieg (23:20/ 20:20/ 22:2/ 21:25) knüpften die Potsdamerinnen an den Erfolg aus der Vorwoche an und bestätigten den Aufwärtstrend.

    Dabei hatte Merker mit einem solchen Resultat nicht unbedingt gerechnet. Die Personalsituation bereitete dem Potsdamer Trainer unter der Woche ernsthafte Sorgen. Krankheiten, Verletzungen und private Gründe ließen seinen Kader ständig schrumpfen. Mit Fortunas Hilfe konnte er am Spieltag selbst jedoch auf acht Spielerinnen zurückgreifen.

    Die ersten Minuten der Partie waren auf beiden Seiten furios. Ein regelrechter Schlagabtausch ereignete sich auf dem Parkett. Hohes Tempo und viele Punkte prägten das Spiel (23:20, 10. Spielminute). Gleichzeitig offenbarten sich aber auch wieder individuelle Schwächen. „In der Verteidigung haben wir hin und wieder richtig geträumt“, resümiert Merker. Dieses Problem hatte aber auch der Berliner Gastgeber, so dass es keiner Mannschaft gelang sich bis zur Halbzeit abzusetzen (43:40).

    Nach dem Seitenwechsel machte es bei den Potsdamerinnen jedoch „klick“ und plötzlich verlief alles wie am Schnürchen. „Gute Defense, schöne Pässe, erfolgreiche Abschlüsse und ein stimmiges Fastbreakspiel. In dieser Phase haben 90% des Spiels gestimmt“, freut sich Merker über das grandiose Auftreten seiner Schützlinge. Seine Freude ist nachvollziehbar, schließlich gelang es seiner Mannschaft dieses Viertel mit 22:2 für sich zu entscheiden (65:42, 30. Spielminute). Hier stachen insbesondere Centerin Kristin Wick und Aufbauspielerin Dorina Kobudzinski aus einer harmonierenden Potsdamer Mannschaft heraus. Mit ihren Punkten hatten sie entschiedenen Anteil am herausgespielten Vorsprung, der die Weichen nun ganz auf Sieg einstellte.

    AdW wollte sich aber nicht weiterhin so vorführen lassen und kämpfte. Während das Spiel der USV-Korbjägerinnen „stagnierte“, startete der Gastgeber die Aufholjagd. Sie kamen noch etwas heran, das Spiel war jedoch bereits entschieden. Der USV siegt am Ende mit 86:67. „Der Sieg war absolut verdient, aber so ganz zufrieden bin ich nicht. Wir haben locker 70 Punkte liegengelassen. Gegen andere Mannschaften darf uns das nicht passieren“, zeigt sich Merker trotz des Erfolges etwas kritisch im Hinblick auf die kommenden Begegnungen. Mit diesem Sieg klettert der USV nun in der Regionalligatabelle auf Rang drei.

    USV Punkteverteilung

    Wick, Kristin 28; Kobudzinski 24; Neumann 10 ; Wick, Kordula 9; Graf 9; Köhler 5; Ratjen 1; Haack

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