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  • Verschlafener Start und zu viel Respekt vor dem Gegner

    Von Steven Sticken | 24. November 2008

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    Dass man Spiele innerhalb eines Viertels für sich entscheiden kann wissen die USV-Damen ziemlich genau. In jüngster Vergangenheit gelang es ihnen zweimal Spiele aufgrund eines überragenden Spielabschnittes zu gewinnen. Nicht so an diesem Wochenende. Dieses Mal waren sie es, die diese Erfahrung aus der anderen Perspektive machen mussten.

    Zu Gast in der Jägerallee war der ASV Berlin und die Berlinerinnen legten einen „mega Start“ hin. Der ASV überrollte die Potsdamerinnen förmlich (1:11, 3. Spielminute). Angetrieben von einem schier unbändigen Siegeswillen ließen die Gäste aus der Landeshauptstadt die USV-Basketballerinnen kaum Freiraum sich zu entfalten und ihr eigenes Spiel abzurufen. „Wir haben nicht in unseren Rhythmus gefunden. ASV machte unglaublich viel Druck“, analysiert USV-Trainer Steffen Merker den ersten Minuten auf dem Feld. Seine Schützlinge mussten sich gegen eine Berliner Ganzfeldverteidigung wehren. Leider nur mit mäßigem Erfolg. Der ASV verbuchte viele Ballgewinne und daraus resultierende Punkte auf seinem Konto. Vor allem Berlins „magisches Dreieck“ um Semra Ilhan (insgesamt 32 Punkte, 6 Dreier), Ireti Amojo (15 Pkt., 1 Dreier) und Samira Bekkadour (13 Pkt.) war einfach nicht zu stoppen. An fast allen ASV-Punkten waren sie beteiligt und sorgten so für eine komfortable Berliner Führung schon nach den ersten 10 Minuten (9:29).

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    Die Weichen schienen ganz auf einen ASV-Sieg ausgerichtet zu sein, doch an aufgeben haben die USV-Korbjägerinnen nicht gedacht. Es waren schließlich erst zehn Minuten absolviert. Mit dieser positiven Einstellung gingen Merkers Schützlinge nach der Viertelpause zurück auf das Parkett. Sie haben zwar noch nicht ganz in ihren Rhythmus gefunden, aber immerhin gelang es ihnen „tatkräftig mit ins Geschehen einzugreifen“ und somit den Vorsprung bis zur Halbzeit zu verkürzen (29:43, 20. Spielminute).

    In der Kabine machte Merker seinen Spielerinnen noch einmal klar, dass das Spiel an einem Wendepunkt stünde und der ASV in Schlagweite sei. Leider spielte der ASV bei seiner Hoffnung auf eine Wende nicht mit. Die Berlinerinnen begannen nach dem Wiederanpfiff ähnlich stark wie zu Beginn des Spiels. Mit zwei schnellen und erfolgreichen Dreipunktewürfen (39:56, 24. Spielminute) unterstrichen sie erneut ihrer Siegesabsicht. Und von da nahm das Geschehen so seinen Lauf. Die USV-Damen konnten noch mithalten, doch es gelang ihnen nicht den Rückstand auf den ersten Minuten wettzumachen. Der ASV gewinnt am Ende verdient mit 57:82 (9:29/ 20:14/ 14:24/ 14:15).

    „Uns hat einfach die Spritzigkeit und so ein eiserne Wille wie der ASV ihn hatte gefehlt. Hinzu kommt, dass wir gerade am Anfang einfach zu viel Respekt hatten. Im Prinzip war das Spiel schon nach den ersten Minuten entschieden“, resümiert Merker nüchtern den Spielverlauf. „Es wäre machbar gewesen das Spiel enger zu gestalten. Wir müssen einfach konstanter werden und versuchen unsere Schwächen abzustellen.“

    Mit diesem Sieg behält der ASV seine reine Weste und erobert die Tabellenspitze. Die Potsdamerinnen verlieren an Boden und rutschen ab auf den fünften Rang in der 2. Regionalliga.

    USV Punkteverteilung:
    Kobudzinski 24; Wick, Kristin 16; Wick, Kordula 7; Köhler 5; Baumgart 4; Neumann 2; Ratjen 2; Graf

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