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  • USV-Damen ziehen in der Verlängerung den Kürzeren

    Von Steven Sticken | 1. Dezember 2008

    Wie formulierte es einst Moderator Frank Buschmann so treffend? „Am Ende kackt die Ente!“ So salopp es auch klingen mag, aber es ist wahr. Abgerechnet wird eben doch erst am Ende. Diese Erfahrung mussten die Basketballerinnen des USV Potsdam am Wochenende erst machen. In ihrem Fall eher eine schmerzvolle Erfahrung, denn bis kurz vor dem Schlusspfiff sah es ganz nach einem Potsdamer Sieg in Berlin bei den Berlin Baskets 3 aus. Aber eben nur fast.

    Was war passiert? In letzten Spiel der Hinrunde und diesen Jahres waren die Potsdamerinnen zu Gast im Berlin Sportforum bei den Berlin Baskets 3. Abgesehen von einem eher holprigen Start der USV-Damen (4:11, 4. Spielminute) war es über die gesamte Spielzeit ein offenes Spiel mit Höhen und Tiefen für beide Mannschaften.

    Anfangs hatten die Berliner Gastgeber leichte Vorteile. Mit einer glänzend aufgelegten Stefanie Bahlow (insgesamt 28 Punkte darunter fünf Dreier) nutzen die Berlinerinnen ihre Möglichkeiten gut aus und behielten über weite Strecken der Partie eine leichte Oberhand (17:22, 10. Spielminute/ 35:39 20. Spielminute). „Manchmal fehlen uns noch die entscheidenden Akzente in der Verteidigung, um das Spiel gänzlich zu drehen“, analysierte Merker die erste Halbzeit.

    Nach dem Wechsel kam es dann endlich zu dem erhofften Ruck im USV-Team. Die Lücken in der Verteidigung wurden geschlossen, so dass es für die Berlinerinnen kaum noch ein Durchkommen gab. Die Potsdamerinnen hingegen überzeugten auch im Angriff und drehten mit einem 14:0 Lauf (65:58, 36. Spielminute) das Spiel. „In dieser Phase stimmte einfach alles. Es lief richtig gut“, freute sich Merker über die starke Strecke. Die Berliner Gastgeberinnen kamen in der zweiten Hälfte oftmals nur über die Freiwurflinie zu Punkten. Jetzt behielten die USV-Damen die leichte Oberhand (71:65, 39. Spielminute).

    Doch dann passierte das, wovor jeder Trainer seine Mannschaft tausende Male gewarnt hat: Ein Spiel geht über 40 Minuten und ist erst zu Ende, wenn der Schlusspfiff ertönt! Den Sieg etwas zu sicher geglaubt machten die Potsdamerinnen den Raum für die Baskets nicht mehr so eng und so kam es, dass die Berlinerin Bahlow binnen kürzester Zeit zu zwei erfolgreichen Dreiern kam und so für das 71:71 Unentschieden mit Ablauf der regulären Zeit sorgte.

    Da es im Basketball jedoch kein Unentschieden gibt, mussten sich beide Teams einer Verlängerung von fünf Minuten stellen. Nach einer Minute war jene Verlängerung für USV-Spielerin Kordula Wick jedoch bereits beendet. Sie hatte mit fünf Fouls die persönliche Höchstgrenze erreicht und musste den Rest des Spiel von der Bank aus verfolgen. Für den USV war das ein herber Verlust. Mit diesem Einschnitt nahm das Schicksal so seinen Lauf. Beide Teams kämpften bis zum Umfallen um den Sieg. Aus Potsdamer Sicht verliefen jedoch alle Bemühungen im Sande. Lediglich ein Freiwurf fand den Weg in den Korb. Die Ausbeute der Gastgeber war da höher und somit ging der Sieg letztendlich an die Baskets.

    „Am Ende ging bei uns nichts mehr. Die Luft war einfach raus. Die Baskets haben verdient gewonnen, weil sie sich in der entscheidenden Phase, sprich in der Verlängerung, besser behauptet haben als wir. Ärgerlich ist es trotzdem, weil wir bis kurz Ende der regulären Zeit die Zügel selbst in der Hand hatten“, resümiert Merker nach der unglücklichen 72:79 (17:22/ 18:17/ 14:16/ 22:16/ 1:8) Niederlage

    „Überwintern“ werden die USV-Korbjägerinnen nun auf dem fünften Rang in der 2. Regionalliga bevor es im Januar wieder zurück auf das Parkett geht. In der Zwischenzeit wird Merker mit seinen Schützlingen weiter hart trainieren, schließlich haben sich alle Beteiligten den Verlauf der Hinrunde „etwas anders vorgestellt“.

    USV Punkteverteilung

    Kobudzinski 32; Wick, Kristin 13; Wick, Kordula 12; Neumann 6, Haack 5; Köhler 2;Walter 1; Baumgart 1; Graf

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