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  • Erhoffte Trendwende blieb aus: USV verliert mit 69:79 in KW und muss nun gegen Schwedt unbedingt Punkten

    Von Steven Sticken | 3. Dezember 2008

    Mit einer 69:79-Niederlage gegen die Red Dragons im Gepäck, mussten die Oberliga-Basketballer vom USV Potsdam, erneut mit leeren Händen die Heimreise in die Landeshauptstadt antreten. Zuvor war es den Männern von USV-Coach Bernd Mrowietz nicht gelungen, den Tabellenvorletzten ernsthaft unter Druck zu setzen. So gewannen die „Red Dragons“ sowohl das erste Viertel (11:21), durch eine starke Verteidigungsleistung und Tempobasketball, als auch den zweiten Abschnitt (19:21) durch eine unglaubliche Trefferquote von der Dreierlinie, zur 30:42-Halbzeitführung für sich.

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    Im dritten Durchgang konnten die Potsdamer wieder etwas Boden gut machen (20:15) und auf sieben Punkte verkürzen, zwischenzeitlich sogar auf fünf Zähler in Schlagdistanz herankommen. Doch zu energisch und selbstbewusst traten an diesem Abend die Spieler von WSG-Coach Thomas Jahn auf, so dass die ersatzgeschwächte USV-Truppe kaum etwas gegen die „Roten Drachen“ ausrichten konnte. Der Knackpunkt im Spiel dann in die 34. Spielminute, als der USV beim Stand von 58:65 einen Dreier von Peer Kersten und damit einem erneuten Zehn-Punkte-Rückstand, hinnehmen musste.

    Die Red Dragons gewannen somit ihr erstes Heimspiel der Saison und der USV Potsdam sucht nach der vierten Liganiederlage in Folge weiter seine sportliche Form. „Wir haben es in den entscheidenden Phasen verpasst, dran zu bleiben und immer wieder zu leichtfertig den Ball verloren“, so USV-Trainer Mrowietz nach diesem aus USV-Sicht enttäuschenden Spielausgang.

    Zum besten Werfer der Partie avancierte der Potsdamer Shooting-Guard Hans-Christian Kober, der mit 17 Punkten erneut seine bislang guten Scorer-Eigenschaften unter Beweis stellen konnte. Das „WG-interne-Duell“ zwischen USV-Flügel Richard Koch (13 Punkte) und dem KWler Robby Tabor (15), entschied der kleine Pointguard von den Dragons knapp für sich.

    Bereits am kommenden Sonnabend geht es für die acht Teams der Brandenburger Oberliga, mit dem neunten Spieltag, schon wieder weiter. Potsdam empfängt dann in der Golmer Unisporthalle (Tipoff: 18 Uhr) den direkten Tabellennachbarn aus Schwedt. „Wir müssen dieses Spiel unbedingt gewinnen, wenn wir weiter ernsthafte Ambitionen auf die Meisterrunde haben wollen“, warnt USV-Co-Trainer Christian Pinnow vor der Partie gegen die Oderstädter.

    Damit diese wichtige Partie auch einen würdigen Rahmen erhält, wird den Zuschauern auch abseits des Feldes wieder einiges an Unterhaltung geboten. So konnte der USV die „Junior Rokkaz“, vom Potsdamer Tanzverein „Die Linksfüßer“, für akrobatische Tanzeinlagen in den Spielpausen, gewinnen. Zwar gibt es die junge Truppe, die aus 23 Tänzern und Tänzerinnen besteht, erst seit 2008, doch konnte sich die Jugendtanzgruppe in diesem Jahr bereits mit drei Titeln schmücken: Berliner Meister, ostdeutscher Meister im Videoclipdancing und Zweiter beim Lausitzpokal. Für die „Junior Rokkaz“ wird der Golmer Auftritt, vor hoffentlich großem Publikum, die Generalprobe für den Deutschlandcup am 13. und 14. Dezember in Essen sein.

    Punkteverteilung:

    USV Potsdam: Kober (17), Koch (13), Isensee (10), Prentzel (9), Will (7), Hamann (4), Fimpel (4), Bartel (3), Frenzel (2), Berlin

    Red Dragons: Tabor (15), Höft (14), Rohrmann (12), Hasselberg (11), Iwanow (8), Urban (6), Nitschke (5), Kersten (4), Jobke (3), Krebs (1), Jauerka

    Viertelstände: 11:21 / 19:21 / 20:15 / 19:22

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