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  • Ein Lebenszeichen: Potsdam gewinnt in Lauchhammer mit 71:67

    Von Steven Sticken | 16. Dezember 2008

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    Video: Bastian Fenger

    Die Oberliga-Basketballer des USV Potsdam haben das Siegen doch nicht verlernt. Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge, konnte sich die Mannschaft von Bernd Mrowietz am vergangenen Sonnabend von ihrem seit Wochen anhaftenden „Fluch“ befreien und die gastgebende BG Lauchhammer mit 71:67 (30:31) bezwingen. Maßgeblichen Anteil daran hatten René Sperling (19 Punkte), Tom Schilling (6), Ludwig Schwabe (6 Rebounds) und Sebastian Klawohn vom zweiten Team des USV, die aufgrund von vielen Ausfällen, in der „Ersten“ aushelfen mussten.

    Die Zuschauer sahen dabei ein recht zufahrendes und mit vielen Ballerverlusten gespicktes Duell zweier auf Augenhöhe kämpfender Mannschaften. Fünf Spieltage vor Ende der Hauptrunde zählt jeder Sieg, um am 21. Februar an der Meisterrunde teilzunehmen zu können. Dementsprechend verkrampft starteten beide Teams in diese Partie und konnten in den ersten sieben Spielminuten nur Punkte von der Freiwurflinie erzielen, ehe USV-Forward Tobias Barthel zum 5:8 in der 8. Minute mit dem ersten Feldkorb verkürzen könnte.

    Lauchhammer startete besser und konnte nach dem ersten Viertel (14:20) und bis zur Halbzeit eine immer dünner werdende Führung behaupten (30:31). USV-Flügel Patrick Isensee sorgte im zweiten Viertel mit acht Punkten in Folge dafür, dass Potsdam weiterhin in Schlagdistanz verblieb.

    Das dritte Viertel (14:20) ging spiegelbildlich wie das Erste an die Gastgeber, da zu viele Ballverluste durch die Potsdamer Spieler produziert wurden. Mit 40 „verdaddelten“ Bällen (Lauchhammer: 35) dürfte der USV wohl einen neuen Minusrekord in dieser unrühmlichen Kategorie aufgestellt haben.

    Mit sieben Punkten Rückstand (44:51) sahen die knapp 40 Zuschauer die USV-Korbjäger wohl schon wieder auf der Verliererstraße, doch die Mrowietz-Truppe kämpfte, denn eine erneute Niederlage, hätte wohl das Ende aller Playoff-Träume bedeutet.

    Vor allem René Sperling und Christian Berlin sorgten mit wichtigen Dreipunktwürfen am Ende dafür, dass Potsdam diese richtungsweisende Partie doch noch für sich entscheiden konnte. Leider wurde Patrick Isensee in der hektischen Schlussphase, durch einen unabsichtlichen Ellenbogencheck von Andreas Erbisch an der Unterlippe verletzt. Die Wunde des 19-Jährigen musste im Krankenhaus mit einigen Stichen genäht werden. Er konnte aber mit seinem Team wieder die Heimreise antreten, das mit einem Zwischenstopp bei einem Burgerbrater, das Ende der langen „Durststrecke“ noch ein wenig feierte.

    „Wir haben heute mit diesem wichtigen Sieg ein Lebenszeichen von uns gegeben. Ein großes Kompliment an alle Spieler, vor allem an die zweite Garde, die uns mit dem Enthusiasmus des Landesligaführenden, immer wieder nach vorne gepeitscht hat“, freute sich USV-Trainer Mrowietz nach der Partie.

    USV-Stats:
    Sperling (19 Punkte), Prentzel (11/ 11 Rebounds), Berlin (11), Isensee (10/ 10 Rebounds), Schilling (6), Barthel (5/ 7 Rebounds), Will (5), Marquardt (4/ 7 Rebounds), Schwabe, Voß, Klawohn

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