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  • Starkes letztes Viertel rettete Potsdam den Sieg über Lok Bernau II

    Von Steven Sticken | 23. Dezember 2008

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    Video: Bastian Fenger

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    Im letzten Pflichtspiel des Jahres konnten die Oberliga-Basketballer vom USV Potsdam einen 73:64-Heimsieg gegen den SSV Lok Bernau II einfahren. Durch den zweiten Sieg in Folge scheint die Krise, nach fünf Pleiten in Folge, überwunden. Das Team von Bernd Mrowietz steht mit nun 12:10-Punkten auf dem vierten und damit letzten „Playoff-Platz“, punktgleich mit dem Zweiten aus Fürstenwalde und dem Fünften aus Schwedt. Diese heikle Tabellenkonstellation zeigt, dass sich noch vier Teams und mit Königswusterhausen (10:12-Punkte) sogar noch fünf, berechtigte Hoffnungen auf die Meisterrunde machen können.

    Durch einen Korbleger von Marcus Voß startete der USV in die Partie, doch musste die Mrowietz-Truppe diesen knappen Vorsprung bereits nach vier Minuten an den Gast aus Bernau wieder abtreten (5:8). So wechselte die Führung im ersten Durchgang hin und her und fast folgerichtig stand nach zehn gespielten Minuten ein 18:18-Unentschieden auf der Golmer Anzeigetafel.

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    Mit Kapitän Sven Marquardt (Krank) und Benedikt Fimpel (USA-Aufenthalt) fehlten wieder zwei wichtige Akteure im Team, so dass erneut Spieler aus dem Landesliga-Team des USV zum Einsatz kamen. Ansgar Hamann (4 Punkte), Ludwig Schwabe (4 Assists) und Tom Schilling gaben in ihren zum Teil kurzen Einsätzzeiten dem Team wichtige Impulse, so USV-Co-Trainer Bastian Fenger nach der Partie. Doch der Sieggarant war an diesem Abend ein anderer aber wohl bekannter USV-Akteur. Der 30-jährige Sascha Prentzel sorgte mit seiner besten Saisonleistung (23 Punkte, 16 Rebounds, 6 Steals) dafür, dass der USV dieses richtungweisende Saisonspiel für sich entscheiden konnte. Vor allem nach der Halbzeitpause (33:38) spielte der seit 1995 im USV-Dress auflaufende Prentzel seinen wohl besten Basketball. In der Offensive überzeugte er durch eine hervorragende Trefferquote (neun von zwölf aus dem Feld) und hinten am Brett räumte er mit insgesamt elf Defensive-Rebounds ordentlich auf.

    In den dritten Spielabschnitt starteten dann die Gäste zwar etwas besser (37:44, 23.) aber USV-Guard H.-C. Kober sorgte kurz danach mit einem erfolgreichen Dreier für den „Anschlusstreffer“ (42:44). Mit einer knappen 52:56-Führung konnten die Lok-Spieler nach 30 Minuten dennoch eine Vier-Punkte-Führung behaupten.

    Doch das vierte Viertel sollte ganz im Zeichen des USV Potsdam stehen. Coach Mrowietz stellte auf eine Ganzfeldverteidigung um, die dem starken Lok-Team den Zahn ziehen sollte. Im Bernauer Spielaufbau häuften sich nun die Ballverluste, während Potsdam nur ein einziges Mal den Ball an den Gegner verlor. Der USV nutzte diese Phase der sich häufenden Unkonzentriertheiten des Lok-Teams gnadenlos aus und erzielte durch Fastbreak-Korbleger viele vermeintlich leichte Zähler.

    Beim Stand von 58:59 erzielte Prentzel zwei Punkte und wurde zudem beim Wurf gefoult (33.). Bernau nahm eine Auszeit um den Wurfrhythmus für den fälligen Freiwurf von Prentzel zu stören, doch dieser eilte zum Ballwagen und nahm sich einen Ball um durch einige Probewürfe das Ballgefühl für den anschließenden Bonus-Freiwurf hochzuhalten, mit Erfolg (61:59). Dieser knappe Vorsprung bedeutete die Wende im Spiel, da der USV sie nicht mehr abgeben sollte. Zwar verkürzte Bernau noch einmal auf zwei Zähler (66:64, 38.), doch Potsdam legte nach und erzielte die letzten sieben Punkte der Partie zum 73:64-Endstand. Topscorer der Partie wurde mit 27 Punkten der Bernauer Flügelspieler Martin Berg.

    „Mit diesem wichtigen Sieg haben wir heute Moral bewiesen, um im Kampf um den vierten und letzten Playoff-Platz nicht wertvollen Boden zu verlieren. Jetzt können wir das Jahr entspannt ausklingen lassen und uns auf drei weitere schwierige Saisonspiele im neuen Jahr freuen“, so Mrowietz. Am 10. Januar müssen die USV-Korbjäger dann auswärts bei den „Preußen“ aus Frankfurt/Oder antreten.

    USV-Stats: Prentzel (23 Punkte/ 16 Rebounds), Kober (13), Isensee (10), Voß (8), Hamann (4), Koch (4), Berlin (4), Barthel (4), Will (2), Schwabe (1), Schilling

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