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  • Wichtige Auswärtspunkte – Potsdam besiegt Frankfurt und darf weiter von der Meisterrunde träumen

    Von Steven Sticken | 14. Januar 2009

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    Video: Bastian Fenger

    Mit einem 66:50-Auswärtserfolg gegen Gastgeber Preußen Frankfurt im Gepäck, kehrten Potsdams Oberliga-Basketballer am vergangenen Sonnabend aus der 120 Kilometer entfernten Oderstadt nach Hause zurück. „Das war ein überlebenswichtiger Sieg im Hinblick auf die Playoff-Teilnahme für uns, denn unser Restprogramm sieht mit Spielen in Stahnsdorf und zuhause gegen Fürstenwalde nicht wirklich einfach aus“, so ein erfreuter aber dennoch angespannter USV-Coach Bernd Mrowietz. Der USV verbleibt damit auch nach dem Frankfurt-Spiel weiterhin auf dem dritten Tabellenplatz, der für die Teilnahme an der Meisterrunde berechtigen würde.

    In der ersten Halbzeit offenbarte sein Team vor allem in der Defensive so manche Schwäche, die Frankfurt aber nicht konsequent auszunutzen vermochte. So sorgte Ex-USVler Thomas Steuer (6 Punkte) mit einem Dunking im ersten Viertel für eines der wenigen Highlights, in einer insgesamt eher schwach anzusehenden Oberligapartie.

    Vor allem Sven Marquardt und René Sperling machten für Potsdam wichtige Zähler, um die Preußen nicht zu weit enteilen zu lassen. Diese konnten sich nach zehn gespielten Minuten (15:16) und später zur Halbzeit (31:34) nur leicht vom USV absetzen. Im zweiten Viertel sorgten vor allem „H.-C.“ Kober und Patrick Isensee für Punkte für die Potsdamer, die sich zu sehr vom „Run-and-Gun“-Spiel der Gastgeber anstecken ließen und somit die Spielkontrolle aus den Händen gaben. Hingegen konnte sich USV-Flügelspieler Max Fimpel, der vom USV II kommend aushalf, über seinen ersten Oberligapunkt in der 18. Minute freuen.

    In Durchgang zwei präsentierten sich die USV-Korbjäger dann konzentrierter und mit mehr Biss auf dem Feld. „Wir fingen endlich an Team-Basketball zu spielen“, so Mrowietz. Die Centerriege mit Marquardt und Prentzel nutzen ihre individuellen Stärken nun öfter aus und machten die „Big-Points“ am Brett. Hinzu kam eine schlechte Freiwurfausbeute bei den Preußen (4-8) und Potsdam konnte mit 12:8 das dritte Viertel für sich entscheiden und nach 30 Minuten mit 43:42 sogar in Führung gehen.

    Durch eine geschlossene Mannschaftsleistung und eine hervorragende Verteidigungsarbeit machte der USV nach einen 23:8-Lauf im letzten Viertel alles klar. Eine 100-prozentige Freiwurfausbeute und drei von drei verwandelte Dreipunkt-Würfe stellten die Frankfurter am Ende vor unlösbaren Problemen, an der auch ihre Ganzfeldpresse nichts mehr ändern konnte. So revanchierte sich der USV für die ungerechtfertigte 56:57-Hinspielniederlage, in der Frankfurt mit einem Wurf bei noch 0,2 Sekunden auf der Spieluhr, einen Treffer anerkannt bekam, der eigentlich nicht mehr hätte zählen dürfen.

    „Nach diesem Pflichtsieg müssen wir den Fokus auf das Lokalderby gegen Stahnsdorf II legen. Wir alle erinnern uns noch sehr schmerzhaft, wie der RSV uns im Hinspiel mit 54:80 klar besiegt hat. Ob wir etwas gegen den Aufstiegsfavoriten in deren Halle ausrichten können, wird sich am Sonnabend zeigen. Es wird jedenfalls kein Spaziergang für uns, soviel steht fest“, dämpft ein zurückhaltender USV-Headcoach die Erwartungen.

    Anwurf der Partie ist am kommenden Sonnabend um 19 Uhr (nicht um 18 Uhr wie auf der Verbandsseite angekündigt) in der John-Schehr-Straße in Teltow.

    USV-Stats: Marquardt (12 Punkte, 7 Rebounds), Prentzel (10, 14 Rebounds), Isensee (10, 6 Steals), Kober (8), Sperling (7), Fimpel, M. (6), Berlin (5), Fimpel, B. (3, 5 Assists), Koch (3), Barthel (2, 7 Rebounds), Voß

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