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  • Zwei Niederlagen in Spitzenduellen – USV II jetzt Fünfter

    Von Ludwig Schwabe | 14. Januar 2009

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    Die Landesligabasketballer des USV Potsdam haben den Spitzenkampf in Rathenow in zwei äußerst knappen und spannenden Partien verloren. Das erste Spiel wurde mit 45:48 (23:28) gegen den RSV Stahnsdorf III verloren, in der zweiten Begegnung unterlag man dem gastgebenden SV Optik Rathenow mit 56:59 (24:36). Bei nun zwei Punkten Rückstand auf die erstplatzierten Stahnsdorfer ist aber bei noch sechs ausstehenden Partien noch keine Vorentscheidung im Kampf um die Meisterschaft gefallen.

    Im ersten Spiel des Tages trafen die USV-Herren auf die dritte Mannschaft des RSV Stahnsdorf, die zuvor Rathenow mit 86:83 in die Schranken wiesen. Zu Beginn wollte vor allen Dingen in der Offensive nichts gelingen, so dass man früh einem Rückstand hinterherlief. Die Stahnsdorfer spielten angesichts ihrer dünnen Personaldecke (nur mit sieben Spielern angetreten) routiniert ihre Angriffe aus und ließen sich wenig vom USV beeindrucken. Besonders Jugendspieler Bastian Bloch (16 Punkte und 6 Rebounds) sowie Kevin Terpe (14 Punkte) bereiteten dem USV über die gesamte Spieldauer Kopfzerbrechen. Zwar konnte man bis zur Halbzeit bis auf fünf Punkte verkürzen, doch so richtig wollte bis zum letzten Viertel nichts gelingen. Erst hier gelang es dem USV durch erhöhten Druck in der Verteidigung aufzuschließen, besonders Michael Weise tat sich hier mit einer starken Defensivleistung gegen dem Stahnsdorfer Topscorer Bloch hervor.

    Dramatik dann in den letzten Spielsekunden: Kurz vor Schluss bei einem Rückstand von 45:46 wurde USV-Kapitän Ludwig Schwabe gefoult, konnte aber keinen seiner Freiwürfe im Ziel unterbringen. Der USV sicherte sich zwar in Person von Max Fimpel den Offensivrebound, doch wurde der Ball kurze Zeit später leichtfertig vertändelt und somit die Siegchance vertan. So zeigte sich USV-Trainer Müller dann auch enttäuscht: „Diese Niederlage war vermeidbar. Mit dem Einsatz und der Entschlossenheit des letzten Viertels über die gesamte Spieldauer wäre hier sicherlich mehr drin gewesen“. Bester Potsdamer bei einer insgesamt schwachen Offensivleistung des USV (nur 25,8 Prozent Feldwurfquote und 34 Ballverluste) war noch Center Jens Potschwadek (11 Punkte und 15 Rebounds).

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    Trotz aufmunternder Worte des Trainerduos ging der USV dann doch mit hängenden Köpfen in die zweite Partie gegen Optik Rathenow. Die Folge war ein schneller 0:11 Rückstand, von dem sich die zweiten Herren auch vorerst nicht erholten (Halbzeit 24:36). In der Pause platzte dann USV-Trainer Müller der Kragen: „So konnte es nicht weitergehen. In der ersten Halbzeit haben wir es an allem mangeln lassen: Einsatz, Konzentration und Teamgeist“. Doch die Halbzeitstandpauke zeigte Wirkung: Auf Zone umgestellt griff auf einmal die Verteidigung der Gäste und nun waren es die Rathenower ihrerseits, die hilflos wirkten (3. Viertel: 18:7 für den USV). Durch ein Vierpunktespiel von Kapitän Schwabe konnte man dann im vierten Viertel endlich in Führung gehen. Doch nun ging in einem harten und zerfahrenen Spiel auf einmal nichts mehr: Ballverluste und Fehlwürfe häuften sich auf beiden Seiten und der USV geriet erneut in Rückstand. Der SV Optik Rathenow konnte dann 12 Sekunden vor Schluss durch zwei verwandelte Freiwürfe von Heinsdorff mit 59:56 in Führung gehen, drei Dreipunktversuche in Folge von René Sperling, Ludwig Schwabe und Jens Potschwadek verfehlten ihr Ziel und besiegelten das enttäuschende Wochenende für die USV-Mannen. Erfolgreichster Punktesammler war wiederum Jens Potschwadek mit 16 Punkten und 15 Rebounds.

    Trotz der knappen Niederlagen ihrer Mannschaft meinten die beiden Trainer des USV Potsdam II, Sebastian Müller und Florian Schäfer, die Teams hätten zumindest dafür gesorgt, dass die Zuschauer spannende Partien erlebten, die zwar keine Werbung für den Basketball, aber geprägt von guter Defense und großem Kampfgeist waren. „Stark verbesserungswürdig ist unsere Offensivleistung, mit Wurfquoten von unter 25 Prozent kann man kein Spiel gewinnen“, so Müller: „Wir müssen mehr auf unsere Systeme vertrauen und dürfen bei Rückständen nicht so schnell in Panik und Einzelaktionen verfallen. Positiv stimmt mich die Defensivleistung der Mannschaft und ihre kämpferische Reaktion auf die Rückstände“.

    USV II vs. RSV Stahnsdorf III: Potschwadek (11 Punkte/ 15 Rebounds), Schilling (9/7), Hamann (8), Sperling (7), M. Fimpel (3/7/3 Steals), Sticken (3), Frenzel (2/8), Steinrück (2/7), Klawohn, Weise, Schwabe, Komossa (DNP).

    USV II vs. Optik Rathenow: Potschwadek (16/15), Steinrück (9/4), Sperling (7/6), Hamann (7), Schwabe (6), Frenzel (4/6), Sticken (3), Schilling (2/6), Klawohn (1), Fimpel (1/5), Weise, Komossa.

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