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  • Auf einer Augenhöhe und doch fehlte am Ende die Kraft

    Von Steven Sticken | 19. Januar 2009

    Eigentlich heißt es ja im Volksmund so schön: Neues Jahr, neues Glück! Auf die Basketballerinnen des USV Potsdam trifft das leider nicht zu. Ihr erster Auftritt im neuen Jahr in der 2. Regionalliga Ost war am Ende nicht vom Erfolg gekrönt. Lange schien ein USV Sieg möglich, doch letztendlich hatte ihr Gegner und Gastgeber BG Zehlendorf den längeren Atem. Die USV-Damen unterlagen mit 51:69 (17:13/ 10:16/ 18:19/ 6:21).

    Wenn man das Endergebnis betrachtet, so sieht es eigentlich nach einer eindeutigen Angelegenheit für die Berlinerinnen aus. Dem war aber nicht so. „Das Ergebnis täuscht und spiegelt keineswegs den Spielverlauf wieder“, reflektiert USV-Trainer Steffen Merker und zeigt sich gleichzeitig etwas enttäuscht. „BGZ war in schlagweite.“ Worauf Merker anspielt ist jene Tatsache, dass das Spiel noch in der 34. Spielminute beim Stand von 49:50 total offen war. Im gesamten Spiel war es keiner der Mannschaften gelungen sich entscheidend abzusetzen. Wer beim Ertönen der Schlusssirene das Feld als Sieger verlassen würde, war nicht abzusehen. Jedoch standen die USV Korbjägerinnen kurz davor sich für die eindeutige Niederlage aus dem Hinspiel zu revanchieren. „Das Spiel lief für uns. Wir hatten BGZ im Griff“, analysierte Merker die Phase vor dem Wendepunkt.

    Doch dann machte sich zusehends der Kräfteverschleiß auf der Potsdamer Seite bemerkbar. Merker hatte nur acht Spielerinnen im Aufgebot, während Zehlendorf mit zehn Spielerinnen rotieren konnte. Insbesondere den Ausfall von Centerspielerin Kordula Wick, die aufgrund eines Bänderrisses für unbestimmte Zeit ausfallen wird, war für die USV Mannschaft nur schwer zu kompensieren.

    Die intensive Mann-Mann-Verteidigung mit der Merkers Schützlinge die Berlinerinnen immer wieder aus ihrem Rhythmus brachte (25:17, 15. Spielminute/ 39:31, 25. Spielminute) hinterließ Spuren. „Wir sind am Ende konditionell eingebrochen. Nach der Winterpause stehen wir noch nicht wieder voll im Training. BGZ hatte hier einfach mehr Kraftreserven“, weiß Merker um seine Schwachstelle. Diese Reserven mobilisierte der Berliner Gastgeber und machte mit einem 2:19 Lauf in den letzten sechs Spielminuten den eigenen Erfolg fest. „BGZ gewinnt am Ende verdient. Sie hatten die besseren konditionellen Voraussetzungen. Aber das Spiel hat uns auch gezeigt, dass wir ein gleichwertiger Gegner sein können“, so Merker abschließend.

    USV Punkteverteilung

    Wick, Kristin 17 ; Kobudzinski 13 (4/4 FW); Ratjen 11; Walter 4; Baumgart 4; Haack 2; Köhler; Neumann

    Category Damen | Kein Kommentar »

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