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  • „Dummes Ende“ – Am Ende reichte die Luft nicht aus

    Von Steven Sticken | 2. März 2009

    Während sich USV-Trainer Steffen Merker gern an das Hinspiel gegen BSV AdW Berlin erinnert, so hat er an das Rückspiel alles andere als positive Gedanken. Seine Schützlinge hatten das Spiel gegen die Berlinerinnen am Wochenende fast über die ganze Spielzeit hinweg im Griff und doch standen sie am Ende mit leeren Händen da. Wieder einmal haben die USV-Korbjägerinnen sich den Sieg in den letzten Minuten der Begegnung nehmen lassen.

    In diesem Duell zeigte sich einmal mehr wie wichtig ein langer Atem ist. Nach den ersten vorsichtigen Minuten des Abtastens (3:0, 2. Spielminute/ 5:9, 4. Spielminute) ist der USV die bestimmende Mannschaft auf dem Feld. Mit einer aggressiven und engagierten Spielweise erarbeiteten sie sich zahlreiche Korbchancen, die sie zu nutzen wussten. Vor allem im zweiten Viertel gelang es dem Gastgeber das ganze Leistungspotential abzurufen. Mit sehenswerten Aktionen im Angriff und in der Verteidigung schafften sie es mit einem 17:4 Lauf ihre leichte Führung auf 33:23 (18.Spielminute) auszubauen. Rückkehrerin Janine Lipinski fügte sich in dieser Phase nach ihrem Australienaufenthalt gut wieder in die Mannschaft ein. Mit ihrer Präsenz half sie dem Team das Fehlen der beiden Centerspielerinnen Kristin und Kordula Wick sowie Flügelspielerin Lilia Graf zu kompensieren. „Es war ein starkes Comeback von Janine“, sprach Merker seiner Spielerin ein Sonderlob aus. Kleine Unachtsamkeiten kurz vor dem Pausenpfiff nutzten die Berlinerinnen noch aus um auf 35:29 zur Halbzeit zu verkürzen.

    Nach dem Seitenwechsel kamen die Berliner Gäste etwas besser aus der Kabine. Jetzt waren sie es, die den USV mit ihrem Tempo überrollten und mit einem 4:12 Lauf den Spieß umdrehten (39:41, 28. Spielminute). Anfänglich irritiert fasste sich die Potsdamerinnen wieder und konterten ihrerseits mit einem 6:0 Lauf. Die Führung war nun wieder in der USV-Hand (49:46, 29. Spielminute). Diese bauten sie noch weiter aus (59:52, 36. Spielminute). Der Erfolg war greifbar nah, doch dann kam der „Break“. AdW hatte sich noch nicht aufgegeben und spielte sehr aggressiv. Der USV dagegen wirkte eher kraftlos. Folgerichtig kam es zum Führungswechsel. (60:65, 38. Spielminute). „Dieser Lauf brach uns dann letztendlich das Genick“, analysierte Merker die entscheidende Schlussphase. Am Ende verloren die Potsdamerinnen mit 61:67.

    „Es war ein total dummes Ende. Wir hatten das Spiel im Griff, doch am Ende reichte einfach die Luft nicht. AdW hatte die besseren Kraftreserven und war so in der Lage das Spiel für sich noch zu kippen“, ärgert sich Merker über kleine das „Fitness Problem“ seiner Mannschaft.

    Durch diese Niederlage haben beide Teams in der Tabelle den Platz getauscht. Die USV-Basketballerinnen rangieren nun auf dem sechsten Rang in der 2. Regionalliga Ost. Zwei reguläre Begegnungen stehen noch aus. Das nächste Duell betreiten die USV-Damen gegen Tabellenführer ASV Berlin. Der Termin steht noch nicht ganz fest.

    Punkteverteilung
    Kobudzinski 23; Ratjen 11; Lipinski 9; Neumann 8; Köhler 4; Baumgart 3; Walter 3, Haack

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