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  • USV unterliegt Stahnsdorf II im Oberliga Playoff-Lokalduell

    Von Sebastian Müller | 10. März 2009

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    Video: Bastian Fenger

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    Im zweiten Oberliga Playoff Heimspiel gelang dem USV gegen Stahnsdorf II nicht der erhoffte Sieg: Mit 58:68 unterlagen die Potsdamer knapp gegen den RSV Eintracht Stahnsdorf II. Isensee, Gienapp (Double-Double) und Kober führten den USV mit je zweistelligen Punkten an, konnten die individuell stärkeren Gäste aus Stahnsdorf um Mucheba Zimba in der Schlussphase aber auch nicht entscheidend stoppen.

    In einer mit über 100 Zuschauern gut gefüllten Golmer Universitätssporthalle machten beide Mannschaften am diesem Tag Werbung für die Sportart Basketball. Bis in das Schlussviertel spielten beide Mannschaften auf Augenhöhe, kämpften um jeden Ball, spielten aggressiv aber fair.

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    Die Hausherren erwischten durch Körbe von Kober (3er), Gienapp sowie Voß den bessern Start (7-0) und zwangen Gästecoach Kai Buchmann nach 2 Minuten zu einer schnellen Auszeit. Der RSV antwortete darauf mit einem, durch konzentrierte Verteidigung herausgespielten, 8-1 Lauf – erst Rathke, dann Eckhardt mit Mitteldistanztreffern und zwei Mal Meleshenko im Fastbreak. Zum Ende des ersten Viertels konnte der USV sich jedoch mit einer 16-14 Führung behaupten.

    Mit einem, in den ersten fünf Minuten, dominanten 16-3 Lauf startete Stahnsdorf in das zweiten Viertel, in dem der erst 18-jährige Aufbauspieler Mucheba Zimba (19 Punkte) wichtige Zähler für die Gäste beisteuerte. Potsdam konterte durch vier schnelle Korberfolge und hielt die Partie dadurch offen. Kurz vor Halbzeit lag Potsdam wiederum mit 28-34 im Hintertreffen ehe Patrick Isensee mit zwei 3-Punktewürfen sowie einem erfolgreichen Mitteldistanztreffer den 36-36 Halbzeitstand sicherte.

    In Viertel drei das gleiche Bild. Stahnsdorf zwingt Potsdam durch variable Verteidigung und viel Druck auf den Spielaufbau zu Ballverlusten und münzt diese in leichte Punkte durch Fastbreak um (38:45 25. Spielminute). Potsdam stemmt sich jedoch gegen einen hohen Rückstand und sucht Anschluss (45-47 27min) ehe Stahnsdorf wieder leicht davonzieht. Mit einer 48-52 Führung für die Gäste gehen beide Mannschaften in den entscheidenden Spielabschnitt.

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    Hier sucht der RSV die Vorentscheidung und erhöht nochmals den Druck in der Verteidigung. Ballvortrag und Passwege werden sehr gut verteidigt und zwingen den USV zu weiteren Ballverlusten. Auch der Kräfteverschleiß zeigt Wirkung und Potsdam fehlt das nötige Wurfglück um die Partie noch einmal spannender zu gestalten. Lediglich zehn magere Pünktchen kann sich der USV in diesem Viertel erkämpfen. Doch auch Stahnsdorf gelingt es in Folge nicht, den Vorsprung auf über 10 Punkte auszubauen, denn Potsdams Verteidigung hält dagegen und zwingt den RSV ebenfalls zu schwierigen Würfen. Jedoch verteidigt der RSV souverän seine Führung und gewinnt die Partie mit 58:68.

    „Am Ende reichte leider die Puste nicht aus. Wir haben Stahnsdorf über weite Strecken der Partie die Stirn bieten können, jedoch schlechte Entscheidungen in entscheidenden Momenten sowie eine nachlassende Spannung haben uns heute um die Chance einer kleinen Sensation gebracht. Ich kann meiner Mannschaft trotzdem ein Kompliment aussprechen, denn insgesamt haben wir deutlich besser als in den letzten Partien gespielt.“, so ein nicht ganz unzufriedener USV-Coach Bernd Mrowietz nach der Partie. „Mein Kompliment auch an das Potsdamer Publikum, sie haben uns heute toll unterstützt. Es war eine super Stimmung in der Halle, die sich auf dem Feld dann auch auf die Mannschaft übertragen hat.“, so Mrowietz weiter.

    Der RSV II bleibt durch diesen Sieg in den Playoffs weiterhin ungeschlagen während der USV mit bereits zwei Niederlagen nun auf Patzer der Konkurrenz hoffen muss, um noch eine Minimalchance um den Aufstieg in die 2.Regionalliga zu haben.

    Die nächste Chance auf weitere Punkte ergibt sich schon am kommenden Sonntag um 16 Uhr in der Golmer Universitätshalle. Der USV empfängt dann im Playoff-Rückrundenauftakt die WSG Fürstenwalde.

    Statistiken:
    USV: Isensee 16, Gienapp 13, Kober 11, Fimpel, B. 3, Fimpel, M. 3, Koch 3, Prentzel 3, Sperling 3, Voß 3, Barthel, Berlin

    RSV II: Zimba 19, Bloch 15, Meleshenko 13, Eckhardt 6, Rathke 6, Schröter 5, Hubbard 2, Wieland 2, Koar, Milojevic, Randhahn

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