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  • Eine einzige Enttäuschung

    Von Steven Sticken | 15. März 2009

    Im letzten regulären Heimspiel der Saison unterliegen die USV-Damen nach einer umkämpften Begegnung den Berlin Baskets 3 mit 55:61 (14:20/ 8:12/ 20:11/ 13:18). „In der ersten Halbzeit hat die Mannschaft einen ganz schwachen Auftritt gezeigt und genau das wurde uns letztendlich zum Verhängnis“, versucht USV-Trainer Steffen Merker gar nicht erst die anfängliche Leistung seiner Schützlinge schön zu reden.

    Der Start im Nachbarschaftsduell war zunächst von beiden Mannschaften sehr verhalten. Auf der Suche nach dem eigenen Rhythmus verrannten sich beide Seiten in Einzelaktionen, die nur selten von Erfolg gekrönt waren (2:7, 2.Spielminute). Dann waren es jedoch die Berliner Gäste, die der Partie ihren Stempel aufdrückten. Trotz zwischenzeitlichem Ausgleich (14:14, 9. Spielminute) bestimmten sie das Geschehen auf dem Parkett (14:20, 10. Spielminute). In der Folgezeit bauten die Baskets ihren Vorsprung durch einen 8:0 Lauf sogar noch bis zur Halbzeit weiter aus (22:32, 20. Spielminute).

    Eine kräftige Ansage Merkers in der USV-Kabine zeigte nach dem Wiederanpfiff sofort Wirkung. Die Potsdamerinnen präsentierten sich nun deutlich engagierter. Mit mehr Elan so wohl in der Verteidigung als auch im Angriff kämpften sich die Gastgeber wieder heran (28:34, 23. Spielminute). Die taktische Maßnahme die Verteidigungsform in eine Ball-Raum-Verteidigung zu ändern stellte die Berlinerinnen vor große Probleme. Die Lücken aus der ersten Halbzeit waren nur zu und so fanden die Baskets kaum eine aussichtsreiche Position zum Punkten. Zudem häuften sich ihre Fehlpässe. Die USV-Korbjägerinnen wussten aus dieser Schwächephase Kapital zu schlagen und drehten das Spiel mit einem 18:2 Lauf auf 40:36 (28. Spielminute).

    Leider war die Führung nur von kurzer Dauer. Die Berliner Leistungsträgerin Stefanie Balow, die bis dahin eher unscheinbar agierte, übernahm die Verantwortung im Baskets-Spiel und brachte mit elf in Folge erzielten Punkten ihr Team wieder in Front (44:47, 32. Spielminute). Das Spiel war dennoch total offen. Beide Teams kämpften um jeden Ball. Leichte Vorteile hatten allerdings die Gäste. Als in der 34. Spielminute (46:49) Potsdams beste Spielerin Kristin Wick aufgrund des Überschreitens der persönlichen Foulgrenze auf der Bank Platz nehmen musste, bekam das USV-Spiel einen Bruch. Von diesem Zeitpunkt an nahm das Schicksal so seinen Lauf (46:57, 36. Spielminute). Lediglich beim erfolgreichen Dreipunktewurf von Victoria Maria Neumann zum 51:59 (37. Spielminute) flammte noch einmal ein kleiner Hoffnungsschimmer auf. „Der endgültige Siegeswille in dieser Phase fehlte uns jedoch um den Baskets noch die Butter vom Brot zu nehmen“, analysiert Merker nach dem Spiel betroffen. Die Berlinerinnen gewinnen am Ende mit 55:61. „Ein verdienter Sieg für die Baskets. Sie hatten die bessere kämpferische Einstellung. Unser Spiel war vor allem in der ersten Halbzeit eine einzige Enttäuschung.“ Der Ausgang der Partie hatte auf die Platzierungen keine Auswirkung. Die Baskets sind weiterhin Vierter, während die USV-Basketballerinnen auf dem fünften Rang in der Tabelle rangieren.

    Das letzte Saisonspiel findet am Donnerstag, 19.03.09, um 18:30 in Berlin beim Tabellenführer ASV Berlin statt.

    USV-Punkteverteilung

    Wick, Kristin 23; Kobudzinski 15; Lipinski 6; Wick, Kordula 4; Ratjen 4; Neumann 3; Baumgart; Köhler, Haack

    Category Damen | Kein Kommentar »

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