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  • Potsdamer holten sich auch in Schwedt einen Korb – USV mit vermeidbarer 76:79-Niederlage im vorletzten Playoff-Spiel

    Von Steven Sticken | 24. März 2009

    Im Spiel um die sprichwörtliche „Goldene Ananas“, also um Platz drei der diesjährigen Oberliga-Playoffs, unterlagen Potsdams USV-Basketballer, nach schwacher Leistung, der gastgebenden BG Schwedt mit 76:79 (36:33). Wie schon im Spiel gegen die WSG Fürstenwalde (44:40, 76:85) am vorletzten Spieltag, schaffte es die Mrowietz-Truppe wieder nicht, eine knappe Halbzeitführung ins Ziel zu bringen und ging am Ende erneut leer aus.

    Dabei standen die Vorzeichen für den zweiten Playoff-Erfolg im fünften Spiel für die Potsdamer gar nicht schlecht. Durch den deutlichen Hinspielsieg (82:40) gestärkt und mit einem nahezu kompletten Kader angereist, schmerzte diese Niederlage in der Fremde aber umso mehr. Schwedt konnte in den vier vorangegangenen Playoff-Begegnungen nicht ein einziges Spiel gewinnen und wurde zuletzt bei der 49:152-Niederlage, gegen den nun feststehenden Aufsteiger in die 2. Regionalliga, RSV Stahnsdorf II, regelrecht vorgeführt.

    Doch gegen den USV standen nun plötzlich fast alle Leistungsträger des Teams von Uwe Schreiber wieder auf dem Parkett aber Potsdam zeigte sich davon zunächst unbeeindruckt. Im ersten Viertel zog der USV mit 15:7 (6. Minute) leicht davon, doch durch viele Unkonzentriertheiten im Abschluss und zu nachlässiger Verteidigungsarbeit, konnten die Oderstädter sechs Minuten später zum 23:23 wieder ausgleichen. Bis zur Halbzeitpause wiederholte sich dieses Spiel erneut, der USV baute sich bis zur 18. Minute ein kleines Polster auf (34:27), um sich dieses mit dem Pausenpfiff beinahe wieder abnehmen zu lassen (36:33). Fehlende Kontinuität bei der Chancenverwertung, eine zu löchrige Defense und teils haarsträubende Ballverluste ließen die Trainerriege auf der USV-Bank zur verbalen Höchstform auflaufen.

    Nach der Halbzeitansprache kam der USV-Motor zunächst wieder recht gut ins Laufen, ein 10:2-Lauf schien die notwendige Konsequenz einer besseren Korbausbeute und aggressiveren Spielweise zu sein. Mit einem 14-Punkte-Vorsprung (27.) fühlte sich der USV nun schon mit einem Bein im Ziel aber Schwedt brach nicht wie im Hinspiel ein, sondern zeigte Moral und „biss“ sich in das schon fast verloren geglaubte Spiel nach 30 Minuten wieder zurück (64:53). Vor allem von der Freiwurflinie konnten die BG-Spieler den Vorsprung Punkt um Punkt wettmachen (25/38), da diese in der Summe auch neun Versuche mehr von den Unparteiischen Marian Claus und Stephan Reitzig zugesprochen bekamen als die USV-Akteure (16/25).

    Insbesondere im, von den Zuschauern angeheizten, Schlussabschnitt, in dem der USV vor allem durch Fangfehler und vergebene Fastbreakpunkte gegen eine gut eingespielt wirkende Schwedter Zonenpresse „glänzte“, hinterließen die Schiedsrichter nicht immer den sichersten Eindruck bei ihrer Arbeit. Vor allem der Protest, wegen überharten Spiels der Potsdamer, den BG-Coach Schreiber bei den „Ref’s“ monierte, hatte im Anschluss kuriose Pfiffe auf beiden Seiten zur Folge. „Niemand will den Schieris die Schuld an unserer schlechten Leistung am heutigen Abend geben, doch gerade am Ende hätte ich mir eine konsequentere Linie für beide Teams gewünscht“, regte sich Mrowietz nach der Partie zurecht auf.

    So blieb ein klarer Schrittfehler bei einem BG-Korbleger von Benjamin Flemming (mit Foul), der mit gefühlten sechs Schritten Anlauf zum 75:75-Ausgleich nicht hätte zählen dürfen, ungesühnt aber auf der anderen Seite wurde USV-Center Sebastian Gienapp ein ähnliches Dreipunkt-Spiel nach erfolgreichem Korbleger nicht anerkannt und wurde stattdessen für zwei Freiwürfe an die Linie geschickt, von der er nur einen Wurf versenken konnte (76:75, 40.).

    Dies sollte der letzte Punkt für den USV in dieser Partie gewesen sein, denn auf der anderen Seite versenkte Schwedt vier von vier Freiwürfe durch Flemming und Becker zum mehr als glücklichen 76:79-Endstand.

    „Die Schwedter Pressverteidigung hat uns am Ende den Zahn gezogen. Zu überhastet haben wir beim Ballvortrag agiert und damit zahlreiche Ballverluste produziert. Hinzu kam die ein oder andere zweifelhafte Schiedsrichterentscheidung in der Schlussphase, mit der wir uns einfach zu sehr von unserem Spiel haben ablenken lassen. Doch am Ende sind wir selber Schuld, dass wir unseren Vorsprung nicht wie im Hinspiel konsequent genug ausgebaut und den Sack nicht schon früher zugemacht haben“, so ein angesäuerter Mrowietz nach der Begegnung.

    Spielstatistik

    USV Potsdam: Prentzel (15 Punkte/18 Rebounds/5 Blocks), Isensee (15), Fimpel, B. (12/ 5 Assists), Gienapp (11/12 Rebounds), Kober (6/6 Assists), Marquardt (5), Voß (5), Fimpel, M. (3), Berlin (2), Barthel (2)

    BG Schwedt: Grimmer (21/11 Rebounds), Flemming (18), Lindemann (14/6 Assists), Grunert (9), Becker (9), Köpenick (6), Kundler (2), Gubernus, Labs

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