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  • USV Damen heiß – In ihrer Paradedisziplin, dem Landespokal, wollen sich die Potsdamerinnen ihr Abonnement auf den Titel nicht nehmen lassen

    Von Steven Sticken | 24. April 2009

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    Wie glücklich ist Herr Jedermann,
    sofern er Fußball schauen kann.
    Brummt er zu Hause wie ein Bär,
    im Stadion wird zum Löwen er. *

    Wenn in diesen Tagen das Wort „Pokal“ ertönt, dann denken fast alle Menschen sofort an Fußball. Klar, „König-Fußball“ regiert die Welt und zugegeben der Elfmeterkrimi im DFB-Pokal Halbfinale zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen vor ein paar Tagen war wirklich spannend und äußerst sehenswert, aber manchmal lohnt es sich auch abseits vom grünen Rasen umzuschauen. Nicht nur auf dem Fußballfeld wird Unterhaltung geboten. Das runde Leder macht sich auch in der Sporthalle ganz nett, allerdings ist der Ball dort meistens orange und wird mit den Händen gespielt. Die Rede ist von Basketball.

    Während das DFB-Pokal Finale noch eine Weile auf sich warten lässt, so kann man bereits am Sonntag eine aufregende Endrunde um den Pokal sehen. In der Unisporthalle in Golm findet ab 10 Uhr der finale Kampf um den Landespokal der Damen statt. Titelverteidiger USV Potsdam wird sich mit dem aktuellen Oberligameister Lok Bernau und dem Vizemeister WSG Fürstenwalde messen müssen. „Wir sind der klare Favorit, aber dennoch wird uns der Pokal nicht geschenkt“, weiß USV-Trainer Steffen Merker um die Gefährlichkeit, wenn man den Gegner unterschätzt.

    In der Tat haben die Bernauerinnen eine grandiose Saison hinter sich. Ohne Niederlage sicherten sie sich im März den Titel in der Oberliga und den Aufstieg in die 2. Regionalliga Nord. Fürstenwalde blickt ebenso auf eine erfolgreiche Saison zurück und geht mit dem erreichten zweiten Platz nach Saisonschluss positiv gestärkt ins Rennen.

    Auch wenn die Saison für die USV-Korbjägerinnen nicht ganz so erfolgreich wie die ihrer Gegner war und das basketballerische Selbstbewußtsein so einige Täler durchschreiten musste, so sind Merkers Schützlinge äußerst motiviert. Der Pokal ging in den letzten Jahren immer an die Potsdamerinnen. Wenn man die Beteiligten fragt, so wissen sie meist nicht mal mehr genau, wie oft sie am Ende ganz oben, mit dem Pokal in der Hand, auf dem Treppchen standen. Langweilig wird es für die USV-Damen trotzdem nicht. „Das Pokalfinale ist für alle immer wieder ein echtes Highlight“, beschreibt Merker, der am Sonntag lediglich auf Centerin Kordula Wick verzichten muss, die Atmosphäre. Wick hat sich im letzten regulären Saisonspiel eine schwerwiegende Nasenverletzung zugezogen und kann deshalb nur von der Bank aus ihr Team unterstützen.

    Als Belohnung für den Titelgewinn lockt neben der schönen Trophäe die Teilnahme am DBBL-Pokalwettbewerb, wo sich fast ausschließlich nur Erst- und Zweitligisten tummeln. Aus sportlicher Sicht immer eine besondere Herausforderung.

    Und auch wenn man häufig hört, dass der Pokalwettbewerd seine eigenen Gesetze habe, so stimmt das in diesem Falle nicht. Die Welt dreht sich eben nicht immer nur um Fußball… Doch eines haben sie dennoch gemeinsam:

    Kaum hat der Kessel sich gefüllt,
    da johlt’s, trompetet’s, pfeift’s wie wild.
    Die Spieler kommen. Alles tollt.
    Der Pfiff ertönt. Das Leder rollt. *

    Spielplan, Unisporthalle Golm
    10:00 USV Potsdam -Lok Bernau
    12:30 Lok Bernau – WSG Fürstenwalde
    15:00 WSG Fürstenwalde – USV Potsdam

    * König Fussball von Dr. Roland Mildner, Leipzig (1975)

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