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  • Potsdamer Uni-Auswahl mit Achtungserfolg gegen Hannover: Göttingen und Braunschweig eine Runde weiter

    Von Steven Sticken | 7. Mai 2009

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    Mit einem 64:51-Achtungserfolg gegen die Universität Hannover, beendete die Auswahlmannschaft der Uni Potsdam die Vorrunde der Gruppe Nord der Deutschen Hochschulmeisterschaft im Basketball, auf einem guten dritten Platz. Zwar verpasste damit das Team von Coach Christian Steinberg den erhofften Einzug in die Endrunde, da nur der Erst- und Zweitplatzierte weiterkamen aber dennoch war Steinberg mit seinem Trainerdebüt für die Uni Potsdam und der Leistung seiner Mannschaft absolut zufrieden. „Nach den beiden Auftaktniederlagen gegen Braunschweig (37:57) und dem späteren Turniersieger Göttingen (40:73), haben wir uns nicht aufgegeben und die Hannoveraner mit guter Defense und Teamplay hinter uns gelassen. Das macht Mut fürs nächste Jahr“, so der 23-jährige Sportstudent.

    Im Auftaktspiel gegen Braunschweig erwischte die Potsdamer Auswahl den besseren Start und ging durch einen starken Teoman Öztürk, der sechs der zwölf Potsdamer Punkte erzielte, mit 12:9 (6. Minute) in Führung. Braunschweig hielt aber dagegen und startete im Anschluss einen 0:10-Run zur 12:19-Viertelführung. Vor allem die Zonenverteidigung, mit der Braunschweig über das gesamte Spiel das Tempo verschleppte, machte es den Potsdamern schwer, nahe am Korb ihre Größenvorteile auszuspielen. Durch Punkte von Robby Tabor und einem gut aufgelegten Richard Koch, der am Ende mit 14 Punkten Topscorer der Potsdamer wurde, blieben die UP-Spieler aber zur Halbzeitpause weiterhin in Schlagdistanz (17:25). Koch war es auch der mit einem Dreier direkt nach der Pause noch einmal auf 20:25 (21.) verkürzen konnte. Doch die Braunschweiger antworteten ihrerseits mit zwei erfolgreichen Drei-Punkt-Würfen und zogen nach einem vorentscheidenen 0:12-Lauf mit 20:37 (23.) fast uneinholbar davon. Vor allem M. Kemp (33 Punkte) wirbelte in der Offense, mit 22 Zählern allein in der zweiten Halbzeit, die Potsdamer Verteidigung heftig durcheinander. So gewannen die Niedersachsen das dritte Viertel (7:18) und auch den Schlussabschnitt (9:14) für sich und sorgten im Potsdamer Team für die erste Ernüchterung.

    Im Anschluss sah sich die Potsdamer Auswahl dem Deutschen Hochschulmeister von 2005, 2006 und 2008 aus Göttingen gegenüber und musste nun in vier mal sieben Spielminuten alles geben, um nicht vom Parkett gefegt zu werden. Doch Göttingen startete bärenstark und ging durch zwei Dreier vom wohl besten Spieler dieses Turniers, Babis Douloudis (17), 0:6 in Führung (1.), ehe Potsdam durch Zähler von Öztürk und Bence Supola, der für ein Semester als Erasmusstudent an der Uni Potsdam eingeschrieben ist und in seinem Heimatland Ungarn schon in der 2. Liga gespielt hat, auf 4:6 (3.) verkürzen konnte. In einem Duell auf Augenhöhe konnte die Brandenburger das 1. Viertel überraschend offen gestalten und lagen nach zehn Minuten nur knapp mit 11:15 zurück.

    Doch welches Potenzial im UP-Team liegt, zeigten die Spieler zu Beginn des zweiten Viertels, als diese durch Punkte von Sascha Härtel (Berlin Baskets), Europameister Öztürk und zwei erfolgreiche Dreier von Timur Topal (ASV Berlin) mit 20:19 (12.) in Führung gingen und damit den Göttinger Trainer Hansi Schmitt zu einer unplanmäßigen Auszeit zwangen. Doch dieser fand die richtigen Worte und Göttingen spielte fortan konzentrierter und treffsicherer. Neun Punkte in Folge brachten die Wende für die Südniedersachsen (20:28, 14.), denn einzig Leon Rothenbacher (Baskets Brandenburg) konnte durch vier Punkte in Folge für Potsdam dagegenhalten und die UP-Auswahl zur Halbzeit (24:34) weiter hoffen lassen. Doch in der zweiten Halbzeit lief bei Potsdam nicht mehr viel zusammen und auf Seiten der Braunschweiger lief Douloudis, der insgesamt fünf von fünf Dreipunktwürfe verwandelte, heiß. So ging das dritte und vierte Viertel mit 11:23 und 5:16 an den späteren Turniersieger Göttingen, der sich im Finale gegen die Uni Braunschweig mit 62:57 durchsetzen konnten. Bester Scorer für das UP-Team waren Öztürk (12), Rothenbacher (11) und Topal (11).

    Ohne Pause startete die Potsdamer Auswahl in ihr letztes Vorrundenspiel, indem die ebenfalls noch sieglosen Gastgeber aus Hannover endlich zu einem Sieg kommen wollten. Doch auch Potsdam behauptete diesen Anspruch für sich und setzte durch Zähler von Bence Supola, Leon Rothenbacher, Jens Potschwadek und Hans-Christian Kober (beide USV Potsdam) zum 15:4 (3.) und 17:6 (4.) ein erstes Ausrufezeichen. Doch wie so oft in diesem Turnier, konnte der Gegner durch einen Lauf wieder aufschließen. In diesem Fall gelang Hannover sogar ein unglaublicher 0:17-Run (17:23, 13.) und durch einen Dreier der Gastgeber in der 14. Minute sogar eine 18:26-Führung. Hier zeigte vor allem der 41-jährige Öztürk seine Klasse, indem er sechs Punkte im zweiten Viertel beisteuerte und Potsdam nach 20 Minuten (29:31) weiterhin im Rennen hielt.

    In der zweiten Halbzeit kamen die UP-Spieler auch unter dem Korb zu einfachen Punkten, allen voran der 2,08 Meter große Rothenbacher, der durch gutes Passspiel und Blöcke endlich den Raum hatte um sich ausgiebig der Korbanlage der Gastgeber zu widmen, per Dunking. Gleich zweimal hintereinander klappte dieses „Kunststück“ (34., 56:49) und als auch noch Sascha Härtel direkt im Anschluss spektakulär den Ball durch die Reuse hämmerte, war der Siegeswille der Uni Hannover gebrochen. Auch Centerspieler Teoman Öztürk setzte mit einem verwandelten Dreier zum 60:51 (36.) noch einmal ein Zeichen und die Brandenburger konnten sich dann nach dem 64:51 zurecht als Sieger feiern lassen. Beste Werfer der Potsdamer Auswahl waren in diesem Spiel Leon Rothenbacher (19), Jens Potschwadek (12) und Teoman Öztürk (9).

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