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  • Meister! ALBAs NBBL-Team besiegt Paderborn im Herzschlagfinale

    Von Sebastian Müller | 11. Mai 2009

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    Nach einem denkwürdigen Comeback hat ALBA BERLIN das Finale beim NBBL-TOP4 in Berlin gegen Paderborn mit 75:70 gewonnen und ist erstmals deutscher Meister der Nachwuchs Bundesliga.

    Was für ein Basketball-Wochenende für die Hauptstadt! Nachdem sich die ALBA-Profis am Samstag den ersten Tabellenplatz der Hauptrunde gesichtert haben, holt die Mannschaft von Henrik Rödl am Sonntag den ersten NBBL-Meistertitel nach Berlin.

    Vor 2.000 Zuschauern in der ehrwürdigen Berliner Sömmeringhalle sah es lange danach aus, als ob sich die jungen Albatrosse wie im Vorjahr mit dem zweiten Platz begnüngen müssten. Paderborn präsentierte sich extrem abgebrüht und lage kurz vor dem letzten Viertel zumeist zweistellig in Führung. Vor allem Scharfschütze Lars Wendt (23 Punkte, 6 Dreier) versetzte den Berliner Aufhol-Bemühungen mit seinen eiskalten Dreiern immer wieder einen Dämpfer. Doch im letzten Viertel kämpften sich die Albatrosse angeführt vom erneut überragenden Niels Giffey, der 16 seiner 32 Punkte im Schlussabschnitt markierte, zurück in die Partie und hatten in den dramatischen Schlussminuten das Momentum und die bessern Nerven auf ihrer Seite.

    Unter den Augen der ALBA-Profis Julius Jenkins, Patrick Femerling, Johannes Herber und Steffen Hamann gingen die Paderborn Baskets zum Auftakt 8:0 in Führung und ließen sich diesen Vorsprung lange nicht nehmen. ALBA warf in der Defensive alles in die Waagschale, doch im Angriff hatten viele ein zittriges Händchen. Niht einer von acht Dreierversuchen fand in der ersten Hälfte sein Ziel, währden die Paderborner gleich sechs Treffer aus teilweise weit hinter der Dreierlinie markierten. Auch im Rebound dominierte Paderborn und ging so mit einem 37:29-Polster in der Kabine.

    Auch im dritten Viertel haderten die Berliner mit ihren Distanzwürfen und immer wenn sie sich trotzdem wieder herangekämpft hatten, war Shooting Guard Lars Wendt zur Stelle und sicherte den Paderborner Vorsprung. Beide Teams verließen sich zumeist auf ihre Zonenverteidigung, setzten den Gegner damit aber schon in der eigenen Hälfte unter Druck. Kurz vor Ende des dritten Viertels setzte Wendt die Baskets mit seinem nächsten Dreipunktewurf auf 56:43 ab und die Sorgenfalten auf der Stirn von Coach Henrik Rödl begannen immer größer zu werden. Doch kurz vor der Pause war Nico Adamzcak, der sonst einen schwarzen Tag aus der Distanz erwischte, mit einem wichtigen Dreier zum 47:56 zur Stelle und gab seinem Team wieder Hoffnung.

    Angefeuert von der mittlerweile zum Hexenkessel gewordenen Sömmeringhalle starteten die Albatrosse mit einer fulminanten 7:0-Serie ins Schlussviertel. Punkte von Fülle, Giffey und Monse hatten den Rückstand auf nur noch 54:56 verringert, aber Lars Wendt brachte mit einem Vier-Punkte-Spiel (!) kurzfristig wieder etwas Ruhe ins Rund der Sporthalle Charlottenburg. ALBA bekam zusehends Foulprobleme, für Saibou war das Spiel mit fünf Verwarnungen beendet und auch Adamzack musste mit vier Fouls auf die Bank. Doch die Albatrosse hatten Blut geleckt und spürten, das nun doch noch die Gelegenheit kam, die Partie zu drehen. Allen voran spürte dies Niels Giffey, der mit zwei Dreipunktespielen in Folge in der 38. Minute für die erste ALBA-Führung des Spiels sorgte (67:65). Nach Fehlwürfen auf beiden Seiten war es schließlich – wie sollte es anders sein – Lars Wendt, der bei 80 Sekunden Restzeit wieder für Drei und zur erneuten Paderborner Führung von 68:67 einnetzte. Steven Monse glich 50 Sekunden vor Schluss mit einem von zwei Freiwürfen zum 68:68 aus. Paderborns Düring vergab auf der Gegenseite zweimal von der Linie und ALBA spielte bei 30 Sekunden verbleibender Zeit den vielleicht entscheidenden Angriff. Der Ball landete in den Händen von Niels Giffey, der aus der Mitte des Feldes zum Dreier ansetzte und mit seinem ansatzlosen Treffer die Sömmeringhalle zum explodieren brachte. 15 Sekunden standen noch auf der Uhr und Paderborn hatte eine letzte Chance, zu verkürzen. Doch Konstantin Klein fing den Einwurf der Paderborner ab, die wiederum Niels Giffey foulten, der mit zwei Freiwürfen dann alles klar machte.

    Ausgelassen feierte die Albatrosse nach einem mit 28:14 gewonnenen Schlussabschnitt den ersten NBBL-Titel ihrer noch jungen Sportler-Laufbahn und auch für die Fans gab es kein Halten mehr. Paderborn hatte sich als ebenbürtiger und würdiger Finalgegner präsentiert und Berlin ein Finale geboten, dass so schnell keiner der Anwesenden vergessen wird. „Der Titel ist die Krönung einer unglaublichen Saison“, so Meistermacher Henrik Rödl, der vor dem Spiel zum „Most Valuable Coach“ der abgelaufenen NBBL-Saison gekürt und mit Sprechchören von den Fans gefeiert wurde. Sein Team hat in der gesamten NBBL-Saison nicht ein Spiel verloren.

    In den beiden Halbfinals am Vortag hatte sich ALBA gegen Breitengüßbach durchgesetzt, während Paderborn Titelverteidiger und Turnierfavorit Urspring ausgeschaltet hatte. Breitengüßbach gewann das Spiel um Platz drei mit 60:50.

    >>> Quelle: ALBA Berlin

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