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  • USV Potsdam überraschend in der Basketball Bundesliga

    Von Steven Sticken | 25. September 2009

    Jungtalent Ludwig Kirschning mit Doppellizenz beim JBBL-Team

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    Die treuen USV-Fans und gelegentliche Leser werden sich verwundert die Augen reiben? Der USV in der Bundesliga, wie soll denn das gehen?! Gemeint ist damit die 16-Jahre-junge Vertretung des Potsdamer Basketball Vereins in Form von Ludwig Kirschning, der in der kommenden Saison in der der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) spielen wird. Er setzte sich bei der Berliner Mannschaft „Team Berlin Nord“ in der Vorbereitung gegen seine Mitbewerber aus der Hauptstadt durch und schaffte den Sprung in den Kader. U16-Trainer Bernd Mrowietz traut Kirschning noch einiges zu: „Ludwig ist ohne Zweifel ein Spieler, der über sehr gute körperliche Voraussetzungen und Instinkte verfügt. Wenn er weiterhin jedes Training hart an seinen Fähigkeiten arbeitet und mit den Füßen auf dem Boden bleibt, kann er sicherlich einmal deutlich mehr als „nur“ Oberliganiveau erreichen.“

    JBBL – Was ist das eigentlich?

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    Nach dem großen Erfolg der Nachwuchs Basketball Bundesliga (NBBL), in der junge Talente (bis 19 Jahre) in einem deutschlandweiten Wettkampf ihren Meister ermitteln, hat sich der DBB und die BBL zu einer Ausweitung des Projektes entschlossen. In dieser Saison geht erstmals die JBBL an den Start, womit endlich für den deutschen Basketball die Lücke bei der Anschlussförderung von Talenten, nach der Sichtung beim Landesverbandsturnier, geschlossen werden dürfte. Die JBBL besteht aus 8 verschiedenen regionalen Gruppen mit jeweils 7 Teams. Kirschnings Team bekommt es in der Gruppe Nordost unter anderem mit ALBA Berlin, der IBBA (beide Favoriten auf den Gruppensieg), DBV Charlottenburg, Basketball Berlin Süd, BiG Chemnitz und dem Mitteldeutschen Basketball Club zu tun.

    USV Jugendkonzept – Trainieren mit Perspektive

    Für den USV bietet sich durch die JBBL und die Nähe zu Berlin die Möglichkeit, Talente weiter im Verein betreuen zu können, aber auch, durch das hohe Niveau der JBBL, Talente fördern zu können. Sportlicher Leiter und U16-Coach Mrowietz meint zum verstärkten Engagement im Jugendbereich: „Wir sind beim USV in der glücklichen Situation im unteren Jugendbereich einige talentierte Spieler in der Halle zu haben. Talent allein reicht jedoch nicht um im Sport erfolgreich zu sein. Daher suchen wir ständig nach Mitteln und Wegen, um unsere Spieler optimal zu fördern. Auf der einen Seite haben wir nun die besten Trainer des Vereins in den Jugendmannschaften etabliert. Auf der anderen Seite versuchen wir durch Kooperationen, wie mit „Team Berlin Nord“ jedem Anspruch der Spieler gerecht zu werden. Sicherlich haben wir hier auch aus Fehlern in der Vergangenheit gelernt, als Spielern wie Mucheba Zimba die Perspektive im Verein fehlte und er zum RSV Eintracht Stahnsdorf (2. Bundesliga Pro B) wechselte.“

    Neben Kirschning stehen noch weitere Talente beim USV in den Startlöchern. Lasse Hansen und Lennart Guder trainieren im Moment mit der Herren 2 und hoffen auf die ersten Einsätze in der Landesliga der Herren. U14-Coach Sebastian Müller weiß ähnlich positives zu berichten. „In der U14 haben wir schon jetzt einige vielversprechende Talente“ meint Müller.

    Herren 2 und U14-Coach Müller ergänzt dazu: „Langfristig ist es unser Ziel über Camps, Turniere und Schul-AGs auch das Interesse der Potsdamer Kinder und Jugendlichen an der Sportart Basketball zu wecken. Dazu brauchen wir aber Man-Power. Ein erster Schritt ist hier die Schaffung einer FSJler-Stelle, die dieses Jahr erstmals durch den gebürtigen Oranienburger Friedrich Schenk ausgefüllt wird. Ein weiteres Ziel ist das strukturierte Training der Kinder und Jugendlichen, das weniger den kurzfristigen Erfolg, als vielmehr die qualitative, langfristige Ausbildung der Spieler zum Inhalt hat. Dafür haben wir für die einzelnen Altersklassen unsere Ausbildungsziele gesteckt und müssen es nun schaffen über Jahre hinweg in den Altersklassen von U10 bis U16 kompetente und zuverlässige Trainer zu stellen.“, so Müller.

    Man darf also gespannt auf die Fortschritte im Jugendbereich sein. Langfristig ist eines der Ziele des Vereins, dass man eine volle Jugendtrainerstelle schaffen kann. Jedoch kann hier auf keinerlei Fördermittel zurückgegriffen werden, so dass dies sicherlich eine der größten Herausforderungen für den Verein in den kommenden Jahren sein wird.

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