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    Von Steven Sticken | 28. September 2009

    USV Potsdam besiegt BG Lauchhammer mit 73:49

    Überraschend deutlich gewann Basketball-Oberligist USV Potsdam sein Auftaktspiel daheim gegen die BG Lauchhammer mit 73:49 (31:21) und präsentierte sich damit bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison in guter Form.

    Aufgrund von urlaubsbedingten Ausfällen und Verletzungen mussten die USV-Spieler gleich am ersten Spieltag auf die Brüder Max und Benedikt Fimpel, Tom Schilling und ihren einzigen Etatmäßigen Center Axel Schubert verzichten. Für letzteren sprang Danny Frenzel vom zweiten Herrenteam des USV Potsdam ein, der den sprunggewaltigen Flügelspieler Friedrich Schenk, durch Kurzeinsätze von der Bank entlasten konnte. Frenzel, der heute seinen 33. Geburtstag feiert, zeigte sich von der Schnelligkeit und Athletik des neuformierten USV-Teams um Coach Christian Berlin beeindruckt: „Das Team ist mit ihren schnellen und aggressiven Flügelspielern kaum zu stoppen.“

    Doch gerade im ersten Viertel (8:13) hatten die USV-Boys mit ihrer Nervosität zu kämpfen und trafen so gut wie nichts. Einzig die Verteidigung funktionierte phasenweise schon recht ordentlich, weshalb die Gäste noch nicht enteilen und die Potsdamer in Schlagdistanz bleiben konnten. Der Grund für die schlechten Wurfquoten stand mit einer Länge von 2,10 Meter unter Lauchhammers Korb. „Big Man“ Stefan Eckardt wechselte vor der Saison vom RSV Stahnsdorf, wo er sich trotz seiner Größe nie wirklich durchsetzen konnte, zu den Südbrandenburgern. „Der Respekt vor dem Riesen aus Lauchhammer war den Spielern deutlich anzumerken, doch bereits im zweiten Durchgang hatte das „Schreckgespenst“ seine Wirkung verloren“, so Co-Trainer Christian Komossa vom USV Potsdam.

    Durch aggressive Verteidigung und schnelle Ballgewinne wurde die neue Spielweise des Vorzeigeteams des USVs verdeutlicht. Hinten hart zupacken, den Ball durch schnelles Passspiel nach vorne bringen und dann mit einfachen Korblegern abschleißen. Vor allem Michael Warsitzka (14 Punkte) und Michael Henze (13 Punkte und 11 Rebounds) konnten sich hier besonders auszeichnen und wichtige Zähler für den USV erzielen. Halbzeitstand: 31:21.

    Das dritte Viertel begann wie das Erste. Unkonzentriertheiten und Respekt in der Offensive machten den Gegner stark und ließen ihn wieder bis auf sechs Punkte herankommen (47:41). Aber das Team von Christian Berlin erinnerte sich im Anschluss wieder an seine Stärken aus dem zweiten Abschnitt und erzielte starke 26 Zähler und hielt den Gegner bei lediglich acht Punkten. Auch von „Außen“ gab es jetzt den einen oder anderen Distanzwurf der Brüder Kober zu bewundern. Berthold Kober konnte am Ende mit 15 Punkten sogar zum Topscorer gekürt werden, sein Bruder Hans-Christian konnte mit 6 Zählern ebenfalls einen Beitrag zum hochverdienten USV-Sieg beisteuern.

    „Defensiv ist die Mannschaft zu loben, die immer gekämpft und hellwach war. Besonders hervorzuheben ist Leroy Pedro, der Neuzugang aus Ludwigsfelde, der durch seine Athletik und seinen Kampfeswillen zahlreiche Rebounds einsammelte und viele Ballgewinne forcierte. Großes Lob auch an die vier Großen: Weise, Schenk, Henze, Frenzel, die durch abwechselnde Verteidigung von Stefan Eckhardt, diesen gut unter Kontrolle hatten. Offensiv kam die Mannschaft immer besser ins Spiel und jeder Spieler hat Akzente gesetzt, so dass die Last des Punktens nicht nur auf wenigen Schultern verteilt war. Der Sieg war alles in allem verdient und in den kommenden Trainingseinheiten werden wir die kleinen Unregelmäßigkeiten im Spiel auch noch beseitigen“, so ein hochzufriedener Berlin, nach seinem gelungenen Debüt als Herrentrainer.

    Spielstatistiken (Punkte/ Rebounds/ Assists)

    USV: Kober, B. (15/2/8), Warsitzka (14/5/4), Henze (13/11), Schenk (9/7), Will (7), Pedro (6/11), Kober, H-C (6), Frenzel (2), Weise (1/9), Charnow (0/3/2)

    BG Lauchhammer: Eckardt (12), Erbisch (12), Swat (10), Kley (5), Kristoffer (4), Pohlenz (3),

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