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  • Fürstenwalder Giants nicht zu stoppen

    Von Steven Sticken | 2. November 2009

    Potsdamer Herren 1 mit Niederlage

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    Am vergangenen Samstag kehrten die ersten Herren des USV Potsdam mit einer 99:83 Niederlage im Gepäck gegen die Wood Street Giants aus Fürstenwalde zurück.

    Zum Anfang entwickelte sich zunächst ein munteres Spiel, wobei der USV bereits hier unzählige Ballverluste sammelte. Ohne ihren etatmäßigen Aufbauspieler Mike Charnow angereist (familiär verhindert), taten sich die Mannen um Cheftrainer Christian Berlin schwer, das Spiel sicher aufzubauen und die Systeme konsequent durchzulaufen. Fürstenwalde hingegen war, trotz des krankheitsbedingten Ausfalls von Center Nils Gabriel, stark im Eins-gegen-Eins. Besonders Flügelspieler Bamberg (19 Punkte insgesamt) setzte hierbei Akzente, so dass das erste Viertel 26:20 für die Heimmannschaft endete.

    Mit mehr Entschlossenheit in der Defensive startete der USV in den zweiten Spielabschnitt. Zu Beginn konnte sich Michael Warsitzka (19 Punkte im Spiel) mit beherztem Zug zum Korb mehrfach durchsetzen. Der immer besser in die Saison findende Michael Weise (11 Punkte) übernahm ebenso Verantwortung im Angriff.
    Aber schon jetzt war klar, wer bei den Giants den Ton angab und dem Spiel den entscheidenden Stempel aufdrückte. Sebastian Mundt traf aus allen Lagen und hatte bereits zur Halbzeit 17 Punkte (33 insgesamt sowie 10 Rebounds), bei nur einem Fehlwurf, auf seinem persönlichen Punktekonto. In der Folge konnte das Heimteam, unterstützt von rund 130 Fans in der EWE-Halle, den Vorsprung weiter ausbauen (42:32 bei 3:30 Min.) und bis zum Ende der ersten Halbzeit gar auf 53:40 davonziehen. „Die Ballverluste waren bei uns in den ersten 20 Minuten mitentscheidend. Wir fanden einfach nicht den richtigen Rhythmus“, so Co-Trainer Bastian Fenger resümierend. Satte 20 Turnover musste er in diesem Zeitraum notieren.

    In der Kabine forderte Berlin nun „mehr Konzentration, die Intensität darf nicht abreißen.“ Durch harten Kampf versuchte der USV das Spiel noch einmal zu drehen und es gelang, sich bei 2:50 Min. auf der Uhr auf sechs Punkte (58:64) heranzukämpfen. Kurz vor Viertelende kassierte Berlin dann jedoch ein technisches Foul, da er sich seinen Unmut über die, in seinen Augen ausbleibenden Foulpfiffe an seiner Mannschaft, Luft machte. Trotz gleicher Intensität beim Zug zum Korb konnte Fürstenwalde sich insgesamt 38-mal (24 Treffer) an der Freiwurflinie versuchen, der USV lediglich 12-mal (6 Treffer).

    So ging Potsdam mit einem 63:72 Rückstand ins entscheidende Schlussviertel. Voll entschlossen, das Spiel doch noch zu drehen, fighteten die Potsdamer weiter vorbildlich. Allen voran Friedrich Schenk, der durch 19 Punkte und neun Rebounds glänzen konnte. Die Giants, angeführt von Mundt, der an diesem Abend einfach nicht zu stoppen war, konnten das Aufbäumen der USVler jedoch immer wieder abschmettern. Auch die anschließende Pressverteidigung nach der letzten Auszeit Potsdams brachte keinen Erfolg, so dass am Ende die Spreestädter einen verdienten 99:83 Heimsieg feierten.

    Berlin: „Das war ein wirklich ansehnliches Spiel, Glückwunsch an Fürstenwalde. Beide Teams kämpften verbissen um den Sieg, die Wurfquoten auf beiden Seiten waren überdurchschnittlich (USV: 56,1%, WSG:53,7%). Die Niederlage ist kein Beinbruch, am Samstag haben wir gegen den RSV 3 gleich wieder die Möglichkeit, uns zu rehabilitieren.“

    USV-Stats:
    Schenk (19 Punkte/9 Rebounds/4 Assists), Warsitzka (19), Weise (11/6), Kober H.-C. (11), Fimpel B. (6/5/6), Fimpel M. (6), Kober B. (5), Henze (4/7/4), Will (2), Johannes

    WSG-Stats:
    Mundt (33 Punkte/10 Rebounds), Bamberg (19), Laser (14), Dobrzewski (8 ), Ohl (7), Wolff (6), Raddau (5), Schulze C. (5), Sarnow (2), Veltzke, Schulze S.

    Am kommenden Samstag, den 7.11. um 18 Uhr steht schon das nächste Heimspiel der Herren 1 des USV Potsdam auf dem Programm. Der RSV Stahnsdorf 3 ist dann zu Gast in der heimischen Universitätssporthalle in Golm.

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