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  • Potsdams U18 mit drittem Platz beim Final 4

    Von Steven Sticken | 15. März 2010

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    Am vergangenen Sonntag trafen sich die vier besten U18-Mannschaften Brandenburgs in Eisenhüttenstadt, um den Landesmeister auszuspielen.
    Der USV Potsdam hatte das vermeintlich schwerste Los gezogen, da man gegen den Tabellenführer der regulären Saison und Gastgeber Eisenhüttenstadt im Eröffnungsspiel ran musste. Vom Tip-Off weg war es ein umkämpftes und hart geführtes Spiel.

    Das erste Viertel wurde aus Potsdamer Sicht total verschlafen. Durch viele Auswechselungen suchte das Trainergespann um Michael Weise und Friedrich Schenk nach einer Aufstellung, die den stark aufspielenden Gastgebern die Stirn bieten konnte. Dies gelang dann auch.
    Das zweite Viertel gestaltete sich um einiges besser für die Potsdamer, auch weil USV-Center Lennart Guder nun gezielt frei gespielt wurde und dieser seine Aktionen am Brett erfolgreich abschließen konnte. Die Eisenhüttenstädter sahen sich zunehmenden Druck ausgesetzt und es sah lange so aus, als würde sich das Blatt zugunsten der Potsdamer wenden. Umso schmerzlicher war dann die Verletzung Guders, der bis dahin der Schlüsselspieler der Potsdamer gewesen war, als er beim Rebound auf den Fuß eines Gegenspielers landete und böse umknickte. Durch das Fehlen des dominanten Centers fehlte es dem Potsdamer Spiel folglich an Dynamik und zielstrebigen Aktionen. So lag man etwas unglücklich mit 12 Zählern zur Pause hinten.

    Während der Pause wurde neuer Mut geschöpft. Besonders JBBL-Spieler Ludwig Kirschning kam hoch motiviert aus der Kabine und riss das Spiel in der zweiten Halbzeit an sich. Anfangs noch nicht von Erfolg gekrönt, penetrierte er immer wieder zum Korb, was die Gastgeber nur mit Fouls stoppen konnten. Mit zunehmender Spieldauer und wachsendem Selbstbewusstsein konnte Kirschning seine Bemühungen, dem Spiel doch noch eine positive Wendung zu geben, intensivieren.
    Trotz dieser Lichtblicke, war es dennoch unübersehbar, dass die USVler immer wieder in die Bredouille kamen, wenn sie sich dem Eisenhüttenstädter Fastbreakspiel ausgesetzt sahen. Zu langsam kam man zurück in die Defensive, so dass die Potsdamer die durch Kirschning vorn gesäten Früchte hinten nicht ernten konnten. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, doch aufgrund des schwachen ersten Viertels, konnte man den dadurch entstandenen Rückstand nicht mehr wettmachen und so lautete das Ergebnis 75:66 für den Gastgeber.

    Nun ging es im Spiel um Platz 3 um die Ehre, denn man wollte sich auf keinen Fall mit einer Niederlage verabschieden. Im Spiel um die „goldene Ananas“ ging es gegen die „Giganten“ aus Fürstenwalde, die ihrerseits das Spiel gegen Frankfurt denkbar knapp verloren hatten.

    Vom Sprungball an, war es den Spielern des USV anzumerken, dass man dieses letzte Spiel der Saison unter keinen Umständen verlieren wollte. Auf einmal klappte all das, was man auch im ersten Spiel sehen wollte: Schnelles Spiel nach vorn, harte aber faire Verteidigung und der unbedingte Wille das Spiel zu gewinnen.
    Nun nahmen Lasse Hansen, der im ersten Spiel mit vielen persönlichen Fouls zu hadern hatte, und der an diesem Tag stark aufspielende Ludwig Kirschning das Heft in die Hand und punkteten nach Belieben, so schien es zumindest lange Zeit. Eine Schwächeperiode während des zweiten Viertels ließ die Fürstenwalder aber noch einmal bis auf vier Punkte rankommen.

    Dem wollte man entgegen wirken und so kamen die USVler mit einer vorbildlichen Einstellung aus der Halbzeit und machten im zweiten Spielabschnitt alles klar. Besonders Adrian Köppel spielte nun groß auf und traf viele richtige Entscheidungen, was dem Spielstand gut tat. Den Fürstenwaldern merkte man die schmerzliche Niederlage vom ersten Spiel doch sehr an und so kam es, dass sie sich gegen Ende Spiels aufgaben und der Spielstand deutlicher wurde als es der Spielverlauf vermuten ließ: 78:63.

    Der Sieg bedeutete den dritten Platz und einen versöhnlichen Abschluss einer erfolgreichen Saison. Das Team wünscht Lennart gute Besserung und bedankt sich bei den vielen Eltern und Helfern für ihre Unterstützung.

    USV-Punkteverteilung:

    gegen Eisenhüttenstadt:
    Kirschning 21, Guder 12, Köppel 12, Jungehülsing 7, Hansen 6, Lübeck 4, Gienapp 2, Schwarz-Wissel 2, Kutschka, Baer, Witt

    gegen Fürstenwalde:
    Kirschning 29, Lübeck 14, Köppel 12, Baer 6, Gienapp 6, Hansen 5, Jungehülsing 4, Witt 2, Schwarz-Wissel, Kutschka

    Text: Friedrich Schenk

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