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  • Landesmeister – Qualifikation zur RLO-Meisterschaft geglückt

    Von Sebastian Müller | 29. März 2010

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    Es ist geschafft! Mit einem 84:70 Erfolg über die WSG Fürstenwalde sicherte sich die U14 des USV Potsdam am Samstag die Landesmeisterschaft der Bestenliga U14 und qualifizierte sich somit für die Regionalliga Ost (RLO) Meisterschaft am 17./18. April 2010.

    In einem packenden Finalspiel, in dem beide Teams alles in die Wagschale warfen, in dem Intensität und Leidenschaft den Zuschauer spüren ließ wie sehr man den letzten entscheidenden Sieg haben wollte, bezwang das Team um Kapitän Henrik Domrös die, im Halbfinale über den Favoriten BBC Cottbus siegreichen, Wood Street Giants aus Fürstenwalde. Potsdam hingegen gewann sein Halbfinalspiel gegen Lok Bernau ohne auch nur einen Korberfolg, da der drittplatzierte seine Teilnahme erst kurz vor Turnierbeginn absagte und man somit ohne Gegenwehr in das Finale einzog.

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    Bereits das erste Viertel verlief für den USV vielversprechend. Angeführt von den beiden gut aufgelegten Guards Lukas Sweetwood (18 Punkte, 10 Steals, 5 Assists) und Henrik Domrös (17 Punkte, 5 Rebounds) erspielte sich das Team eine leichte 22:16 Führung, die im folgenden Spielabschnitt sogar noch auf eine scheinbar komfortable 40:29 Halbzeitführung ausgebaut werden konnte. Im dritten Spielabschnitt dann jedoch die Schrecksekunde. Bei einem von außen betrachteten harmlosen kampf um den Rebound vertrat sich Potsdams Jonas Heinicke den Fuß und musste die restliche Partie von der Bank aus verfolgen. Die an diesem Tag durch den Ausfall von Simon Pietryga, Amos Ziegs und Alawi Harris bereits an Körpergröße unterlegenen Landeshauptstädter bekamen fortan große Probleme im Rebound. Zudem bereitete die hohe Foulbelastung von Björn Lewandowski große Kopfschmerzen.

    Durch den Ausfall eines weiteren Leistungsträgers verunsichert, gelang dem USV in der Folgezeit nur noch sporadisch gute Offensivaktionen. Die eigene Reboundschwäche wurde durch die Fürstenwalder Spieler gut ausgenutzt, und die Führung schwand auf 56:52 zum Ende des dritten Spielabschnittes.

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    Das vierte und letzte Viertel wurde dann ein regelrechter Krimi. Beide Teams kämpften fortan um jeden Ball, jeden Zentimeter Boden in der Verteidigung. Bereits nach zwei Minuten schien Fürstenwalde auf der Überholspur zu liegen und zum vielleicht vorentscheidenden Zwischensprint anzusetzen (60:59), doch zwei Ballgewinne von Björn Lewandowski (24 Punkte) die er selbst mit aggressivem Zug per Korbleger erfolgreich vollendete brachten Potsdam wieder mit fünf Zählern in Front.

    „Björn hat uns im letzten Viertel sprichwörtlich auf seinen Schultern getragen. 10 seiner 24 Punkte hat er in der kritischen Phase beigesteuert und Fürstenwalde durch seine Energie vor eine schwere Aufgabe gestellt.“, so Müller.

    Doch die Antwort der Giants folgte in Form von Punkten durch Seifert und Thiede promt und das zittern ging weiter. Zwei Ballgewinne und erfolgreiche Korbleger durch Lukas Sweetwood später stellte den 5-Punkte Vorsprung wieder her, wurde durch Thiede in der achten Minute jedoch wiederum verkürzt. Ein technisches Foul vom Fürstenwalder David Seifert brachte die Spreestädter dann jedoch aus dem Spielfluss, konnte von Kapitän Domrös jedoch nicht in Punkte umgemünzt werden.

    In den folgenden zwei Minuten stellte der USV dann jedoch die Weichen endgültig auf Sieg. „Die letzten beiden Minuten waren entscheidend. Dort gelang es uns durch gute Verteidigung lediglich drei weitere Punkte zuzulassen und durch Ballgewinne zu sicheren Korbaktionen zu kommen. 6 Punkte von Rafael Eifler brachten uns soweit in Front, das der Siegeswille der Giants gebrochen wurde und wir unsere tolle Saison krönen konnten.“, so ein angespannter aber überglücklicher und stolzer Trainer Müller am Ende der Partie.

    „Mein Kompliment an Fürstenwalde. Wir wussten, dass Sie ein tolles Team haben und dass es einiges brauchen würde um Sie niederzuringen. Durch das harte Halbfinalspiel gegen Cottbus haben Ihnen am Ende die sprichwörtlichen letzten Körner gefehlt. Doch auch Glückwünsche an meine Mannschaft! Sie hat Moral bewiesen und den Ausfall von Jonas sowie das Fehlen von wichtigen Spielern gut weggesteckt. Alle haben heute an einem Strang gezogen und den Sieg unbedingt gewollt. Ein tolles Erlebnis!“, so Müller. Und weiter: „Durch das Erreichen des Halbfinales haben wir uns für die Ostdeutsche Meisterschaft qualifiziert, und somit hängen wir an die Saison jetzt noch eine Verlängerung ran. Das wird noch einmal ein tolles Wochenende für die Jungs, wenn wir in Halle (Saale) auf Alba Berlin (Meister Berlin) und die Baskets aus Wolmirstedt (Vizemeister Landesliga Sachsen-Anhalt) treffen. Da können sich alle nochmals einiges von den Favoriten abschauen.“

    Für den USV Potsdam spielten: Lorenz Domrös (0), Gil Uhlig (4), Leon Urban (2), Henrik Domrös (17 Pkt/5 Reb), Rafael Eifler (10 Pkt/6 Reb/6 Stl), Niklas Ohm (0), Luc Guder (4 Pkt/6 Reb/5 Stl), Lukas Sweetwood (18 Pkt/10 Stl/ 5 Reb/5 Ass), Matthias Sorge (0), Jonas Heinicke (5 Pkt/ 7 Reb), Björn Lewandowski (24 Pkt/ 5 Reb/ 4 Stl)

    Gegner RLO-Meisterschaft:
    >>> U14 I ALBA Berlin
    >>> Baskets Wolmirstedt (U14)

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