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  • USV Potsdam vor dem Start in eine neue Oberligasaison

    Von Steven Sticken | 3. September 2010

    Erneuter Trainerwechsel – Christian Berlin verlässt Potsdam

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    Am Samstag, den 18. September wird um 17.00 Uhr in der Sporthalle des OSZ 1 in der Jägerallee die Oberligasaison 2010-2011 für die erste Herrenmannschaft des USV Potsdam Basketball gegen den Aufsteiger SSV Lok Bernau 2 eingeläutet. Der bisherige Weg in der Vorbereitung war eher steinig und durch Veränderungen im Trainerteam sowie im Spielerkader gezeichnet.

    Mit Christian Berlin verlässt nicht nur der Headcoach der Herren 1 den Verein, sondern auch ein wichtiger Baustein in der bisherigen Entwicklung des USV Potsdam. Aus beruflichen Gründen zieht es ihn in Richtung Neubrandenburg, seiner alten Heimat. In der letzen Saison übernahm Berlin den Posten des Cheftrainers und vollzog einen kompletten Umbruch der Mannschaft, an deren Ende die Playoffqualifikation stand. In den Jahren zuvor hatte er in diversen Jugendmannschaften einen großen Einfluss auf die Jugendarbeit beim USV. Er führte unter anderem die männliche U20 zur Landesmeisterschaft und bis in die Halbfinales der Ostdeutschen Meisterschaften. Darüber hinaus hat er diverse Potsdamer-Schul-AGs auf den Weg gebracht und war ein permanenter Mitarbeiter in der Vereinsarbeit. Durch seinen beruflichen Weggang, ist daher nun ein großer Verlust entstanden. Der USV Potsdam Basketball dankt ihm an dieser Stelle herzlich für sein unermüdliches Engagement und wünscht ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft!

    Dafür wird zukünftig der letztjährige Co-Trainer Christian Komossa das Ruder als Headcoach übernehmen. Ihm wird dabei weiterhin Co- und Athletik-Trainer Bastian Fenger zur Seite stehen. Verzichten muss Komossa aber auf fünf feststehende Spielerabgänge: Mit den Guards Mike Charnow und Hans-Christian Kober werden zwei Spieler das Team verlassen, die in den letzten Jahren das Bild der Mannschaft mit geprägt haben. Charnow wird sich mehr seiner Leidenschaft Musik widmen und als DJ arbeiten: „Es ist mir wirklich schwer gefallen diesen Schritt zu gehen. Doch möchte ich mich mehr auf mein zweites Hobby konzentrieren und sehen wie weit es mich bringt. Ich werde den Basketball nicht ganz aufgeben und in einer der anderen Herrenmannschaften beim USV weiterhin auf Korbjagd gehen.“ Kober, der in der letzten Saison noch einmal mit seinem Bruder Berthold zusammen auf dem Parkett stand, hat sein Studium in Potsdam beendet und ist nach Berlin gezogen. Er bleibt aber dem Verein treu und spielt in der vierten Herrenmannschaft weiter. Außerdem muss der USV 1 zukünftig auf Maximilian Fimpel verzichten, der ein Praktikum in Nordrhein-Westfalen antritt. Leroy Pedro wird zwecks wohnlicher Lage in der nächsten Saison seine Basketballstiefel bei einem Berliner Verein schnüren, so Pedro in einem Gespräch mit Christian Komossa in der letzten Woche. Am schwersten zu verkraften wird aber der Abgang von Center-Spieler Friedrich Schenk sein, der in der letzten Saison zu einem der Leistungsträger im Team zählte. Für die zurückliegenden 12 Monate als FSJler beim USV Potsdam Basketball tätig, wird er ab Oktober einen Studienplatz in Stendal annehmen. Zum Saisonstart steht er jedoch dem Team nochmals zur Verfügung. Der USV Potsdam bedankt sich bei allen für den Einsatz und wünscht viel Erfolg auf dem weiteren Weg!

    Trotz aller Abgänge konnte das USV-Team auch einige Zugänge verzeichnen. So wird der Topscorer der vorletzten Saison, Patrick Isensee, nach seinem fast einjährigen Auslandsaufenthalt in Australien wieder ins Team zurückkehren. Mit dem wieselflinken Benny Grude kommt zudem Verstärkung aus der zweiten Mannschaft an Bord. Der frischgebackene Abiturient wird auf der Point-Guard-Position seine Einsatzzeit bekommen und überdies ab September als FSJler für den Verein tätig sein. Nach seiner schweren Knieverletzung kehrt Axel Schubert wieder ins Team zurück. Der 2,04 Meter große Center war auch schon letzte Saison im Kader, fiel dann aber für die komplette Spielzeit aus. Nach langer und ausgiebiger Reha gab sein behandelnder Arzt „grünes Licht“. Er wird nun langsam, Schritt für Schritt wieder an das Team herangeführt und soll mehr Länge in die Reihen bringen. Ein weiterer Rückkehrer ist Richard Koch, in der vergangenen Spielzeit stand er im Kader der Central Hoops Berlin (2. Regionalliga Ost). Er wird für mehr Tiefe auf der Flügelposition sorgen und für seine gute Defensivleistung gefragt sein. Hauke Fock und Alexander Manukow runden die „Neuzugänge“ ab. Erstgenannter stand schon letzte Saison im festen Trainingskader und durfte in einigen Spielen sein Können zeigen, im letztjährigen Landesligateam gehörte er zu den Leistungsträgern. Manukow weilte knapp zwei Jahre im Ausland und spielte schon in der Jugend und in der zweiten sowie dritten Herrenmannschaft des USV.

    Mit dem Kern der Mannschaft aus der letzten Saison geht das Trainergespann voraussichtlich mit einem 13-Mann starken Kader in die neue Oberligaspielzeit. Zudem soll das begonnene Jugendkonzept in der Herren 2 (USV berichtete) auch auf die ersten Herren ausgeweitet werden. Komossa: „In Absprache mit den Herren 2-Coaches Sebastian Müller und Florian Schäfer werden wir auch vermehrt den Nachwuchs in der Oberliga mitspielen lassen.“ Zu den Zielen der Mannschaft äußerte sich der neue Cheftrainer wie folgt: „Ich will ein Team formen, welches Regionalligatauglich ist. Wir wollen die Playoffs erreichen und diese auch mit der Meisterschaft erfolgreich abschließen. Das wird sicher nicht einfach, die Konkurrenz in der Liga ist stark. Wir werden in jedes Spiel mit 100 Prozent und mehr gehen.“

    Am vergangenen Wochenende bestritt die neu formierte Mannschaft ihre ersten Testspiele. Beim Berliner AdW-Cup traf man an zwei Tagen auf ambitionierte Teams, teils aus der 2. Regionalliga. Die Gruppenphase am Samstag überstand der USV mit Siegen über Ligakonkurrent Fürstenwalde und City Basket Berlin. Der BG Zehlendorf (2. Regio) unterlag man erst in den Schlussminuten. Im Halbfinale am Sonntag konnte ebenfalls mitgehalten werden, doch war das Farmteam des Pro-B-Ligisten RSV Eintracht Stahnsdorf am Ende zu stark besetzt. Im abschließenden Spiel um Platz 3 im Turnier war die Luft ein wenig raus, gegen den Gastgeber AdW Berlin setzte es eine Niederlage. Am Ende belegte der USV 1 Platz 4 (2 Siege/3 Niederlagen), bei 8 teilnehmenden Mannschaften.
    Komossa zog trotzdem ein positives Fazit: „Mein Team hat gezeigt, dass es auf diesem Niveau mithalten kann. Wir haben noch eine Menge Arbeit vor uns, bei der Feinabstimmung müssen wir noch zulegen. Wir sind aber insgesamt auf einem guten Weg. Wenn alle Spieler ordentlich mitziehen, ist mir nicht Bange.“

    Videolink zum AdW-Cup 2010:

    http://www.youtube.com/watch?v=Ks-_MVVLx7A

    Kader der Herren 1 des USV Potsdam Basketball:

    Benedikt Fimpel, Michael Weise, Michael Warsitzka, Berthold Kober, Jan Johannes, Alexander Will, Michael Henze, Hauke Fock, Alexander Manukow, Richard Koch, Axel Schubert, Benny Grude und Patrick Isensee.

    Text: Steven Sticken und Bastian Fenger
    Foto und Video: Bastian Fenger

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