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  • USV gewinnt Derby

    Von Ludwig Schwabe | 23. Oktober 2010

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    In einem unterhaltungsvollen und abwechslungsreichen Spiel konnte die erste Mannschaft des USV Potsdam ihre Fans mit einem Sieg im Derby ins Wochenende schicken. Gegen die dritte Mannschaft des RSV Stahnsdorf gewann man überzeugend mit 106:82 (54:45).

    Der USV startete mit Weise, Johannes, Grude, Henze und Isensee. Letzterer hatte sich nach bisher schwachen Wurfquoten (FG: 36%) offenbar einiges vorgenommen und eröffnete mit fünf Punkten in Folge für den USV das erste Viertel. Schon früh entwickelte sich ein schnelles, zackiges Spiel, in dem beide Mannschaften frühzeitig und erfolgreich den Abschluss suchten. Der USV behielt dabei stets leicht die Oberhand (14:13, 4:18 min) und wurde nur durch seine hohe Turnoverquote zurückgehalten. Zu Ende des ersten Viertels griff Trainer Komossa auf seine gefährlichsten Scorer von der Bank zurück: Friedrich Schenk riss mit einem nur knapp misslungenen Dunkingversuch, bei dem er Ball und Gegner beinahe brachial in den Korb stopfte, und zahlreichen Rebounds die Zuschauer von den Sitzen. Michael Warsitzka stellte mit seinem persönlichen 7:0 Lauf die 30:21-Führung nach dem ersten Viertel her.

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    Zu Beginn des zweiten Viertels konnten die USV-Mannen ihre Führung weiter ausbauen (40:24, 6:54 min). Die nachfolgende Auszeit von Stahnsdorfs Trainer Brill zeigte dann offenbar bei beiden Mannschaften Wirkung: Der gestiegenen Intensität und Konzentration bei Stahnsdorf setzte der USV ein gleichermaßen gestiegenes fahriges und fehlerhaftes Spiel entgegen. Ein 7:0 Lauf des Gegners war die Folge ((40:31). Aufbauspieler Benny Grude, der in Verteidigung und Spielorganisation ein gutes Spiel zeigte, konnte dem Negativtrend am Ende des zweiten Viertels mit zwei entschlossenen Aktionen ein Ende bereiten und sorgte für eine 54:45-Halbzeitführung.
    Auch das dritte Viertel folgte dem Geschehen der ersten Halbzeit: Potsdam konnte sich, so lange Verteidigung und Offensivspiel konzentriert blieben, weiter absetzen (62:47), nur um durch erneute Ballverluste wieder an Vorsprung zu verlieren (64:54). RSV-Trainer Brill versuchte durch den Wechsel zu einer Zonenverteidigung den Potsdamer Spielfluss zu unterbrechen, was ihm aber nur leidlich gelang. Letztlich war es Routinier Schröter, der seine Mannschaft in Schlagdistanz hielt. Auf Potsdamer Seite ergriffen zu Ende des dritten Viertels die auffälligsten Spieler des Tages, Patrick Isensee und Friedrich Schenk, die Initiative: Isensee schenkte Stahnsdorf etliche Dreier ein, während Schenk unter dem Korb aufräumte und schließlich auch den ersehnten Dunk im Fastbreak erzielte (77:63). Zu Ende des dritten Viertels verflachte die Partie zunehmend, viele Fouls und daraus resultierende Freiwürfe auf beiden Seiten sowie Diskussionen mit den Schiedsrichtern (Technisches Foul gegen Trainer Brill). Das vierte Viertel sah den finalen Aufholversuch Stahnsdorf, wiederum angeführt von Senior „Schrotti“, der mit fünf Punkten in Folge auf 83:74 verkürzen konnte. Der USV liess sich davon nicht verunsichern und konnte die nun zerfahrene Partie sicher nach Hause bringen und gewann verdient mit 106:82.

    Die zahlreichen Zuschauer erlebten ein nicht immer spannendes, aber sehr punktereiches, faires und schnelles Spiel. Für den USV war dies ein weiterer, wichtiger Schritt in Richtung Playoffs. So äußerte sich auch Co-Trainer Fenger zufrieden: „Besonders mit der Verteidigung kann man sehr zufrieden sein. Wenn es uns nun noch gelingt, unsere Ballverluste zu minimieren, sehe ich positiv in die nähere Zukunft“.

    USV Potsdam:
    Schenk 29 Punkte/ 21 Rebounds, Isensee 21, Warsitzka 15/ 7, Henze 10/ 10, Weise 6, Manukow 6, Grude 6/ 6 Assists, Kober 4/ 6, Fock 4, Guder 4, Johannes 1/ 10 Rebounds, Will

    Boxscore
    Video

    Fotos: Ludwig Schwabe
    Stats und Video: Bastian Fenger

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