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  • Playoffs im Blick – USV gewinnt in Bernau

    Von Ludwig Schwabe | 29. November 2010

    Die ersten Herren des USV Potsdam konnten ihre Siegesserie in der Oberliga Brandenburg weiter ausbauen. In einem sehr spannenden Spiel gelang durch einen Auswärtserfolg mit 77:73 (39:36) gegen Lok Bernau II der vierte Sieg in Folge.

    In einem Spiel, das von vielen Führungswechseln und vielen Runs auf beiden Seiten geprägt war, konnte sich der USV erst in der zweiten Hälfte kontinuierlich absetzen. Die Mannschaft von Trainer Komossa, der kurzfristig noch auf die Flügel Isensee und Kober verzichten musste, begann mit Grude, Fimpel und Koch auf den Guardpositionen sowie Schenk und Johannes unter dem Korb. In der ersten Halbzeit wogte das Spiel noch hin und her. In einem sehr physischen, aber nicht unfairen Spiel war es die harte Defense beider Mannschaften, die spielbestimmend war. Dies wurde auch von den Schiedsrichtern gewürdigt, die viel durchgehen ließen, aber auf beiden Seiten eine konsequente Linie pfiffen. Ab Mitte des dritten Viertels schaffte es der USV, deutlich Abstand zum Gegner zu schaffen und nach 32 Minuten erstmals mit 14 Punkten in Front zu gehen (66:52). Über das gesamte Spiel gesehen war es „Mr. Oberliga“ Thomas Bath, der wie erwartet seiner Rolle als Topscorer Bernaus gerecht wurde (insgesamt 33 Punkte) und immer wieder dagegen hielt. So übernahm er auch im vierten Viertel im Verbund mit Guard Vollbrecht (16 Punkte) und konnte die Bernauer immer wieder gefährlich nah heranbringen. Bath erzielte zwei Dreipunktetreffer gegen den Mann plus zwei verwandelte Freiwürfe um auf 75:69 (38. Minute) zu verkürzen. Das alte USV Problem der Ballverluste trat nun wieder zutage, zwei Turnover in Folge, die durch Bath und Vollbrecht jeweils mit anschließenden Korblegern durch Schnellangriffe verwertet werden konnten, machten das Spiel aus USV-Sicht nochmals unnötig spannend (75:73 bei verbleibenden 39 Sekunden).

    Was folgte waren wilde und spannende letzte Sekunden: Center Friedrich Schenk warf daneben, den resultierenden Offensivrebound sicherte sich willenstark Michael Henze, bekam den Ball aber aus den Händen geschlagen. Der nachfolgende Einwurf ging wieder zum wieder mal erfolgreichsten Punktesammler des USV Friedrich Schenk (22 Punkte), der nur durch Foul zu stoppen war, allerdings nur einen von zwei Freiwürfen im Ziel unterbringen konnte (76:70). Den anschließenden Angriff vertändelte Bernau und Bankspieler Alex Will konnte nach Einwurf erst nach dem Ausspielen zweier Gegenspieler bei noch sechs zu spielenden Sekunden gefoult werden. Wieder konnte der USV nur einen von zwei Freiwürfen nutzen (77:70). Wiederum war es für Bernau Bath, der den nachfolgenden Einwurf an der Mittellinie entgegennahm, sein erfolgreicher Dreier per Floater aus acht Metern Entfernung diente aber letztlich nur zur Ergebniskosmetik (77:73).

    Co-Trainer Bastian Fenger war nach diesem aufregenden Spiel auch entsprechend erleichtert ob des guten Ausgangs: „Das Team hat sich mit toller Einstellung und gutem Spiel den Sieg verdient. Die Teamleistung war der Grundstein, das hat das Team auch so gesehen“. Neben Topscorer Friedrich Schenk (22 Punkte und 13 Rebounds) war es vor allen Dingen das starke Spiel der Bankspieler ,angeführt vom „Trio infernale“ um Michael Warsitzka (10 Punkte und 5 Assists), Micha Henze (9 Punkte und 12 Rebounds) und Alex Will (10 Punkte, 4 Asst. und 3 Steals), das den USV antrieb. Bei Bernau waren Bath (33 Punkte) und Vollbrecht (16) am erfolgreichsten.

    Wie im Hinspiel war es die starke zweite Halbzeit, die den Erfolg sicherte. Durch den Sieg konnte sich der USV weiter oben festsetzen und dem Ziel der Qualifikation für die Playoffs weiter näher kommen. Bei noch fünf ausstehenden Spielen belegt der USV derzeit den zweiten Platz der Oberliga Brandenburg. Schon am nächsten Wochenende bietet sich die nächste Chance, die Siegesserie und den Sturm Richtung Playoffs fortzusetzen.

    USV vs. Lok Bernau II: Schenk (22 Punkte/ 13 Rebounds), Warsitzka (10/ 5 Asst.), Will (10/ 4 Ssst./ 3 Steals), Henze (9/12), Koch (9), Grude (9/ 3 Asst.), Johannes (4/ 6), B. Fimpel (3), Fock (1), Weise.

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