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  • Starke zweite Halbzeit ebnet den Weg – USV gewinnt deutlich gegen Cottbus

    Von Ludwig Schwabe | 6. Dezember 2010

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    Die ersten Herren des USV Potsdam haben nach dem Wochenende nicht nur die Playoffs, sondern auch die Tabellenspitze der Basketballoberliga Brandenburg im Visier. In einem, nur in der ersten Halbzeit ausgeglichenen Spiel konnte mit einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit der BBC Cottbus II deutlich mit 97:70 (39:33) in die Schranken gewiesen werden. Die gleichzeitige Niederlage des Branchenprimus Fürstenwalde in Brandenburg platziert den USV punktgleich mit dem Tabellenführer auf dem zweiten Platz.

    Der USV startete mit Grude, Johannes, Weise, Kober und Schenk in die Partie. Beide Mannschaften mussten kurzfristig in Isensee (USV) und Wilczewski (Cottbus) auf wichtige Leistungsträger verzichten. Potsdam zeigte sich schon beim Warm up gelöst und locker. Zu locker und wenig konzentriert, wie die ersten Minuten zeigen sollten: Potsdam wenig synchron, wurde von den wacheren und engagierten Cottbussern zunächst deutlich die Grenzen aufgezeigt (4:8 bei 6:30 min). Erst die Hereinnahme von Flügel Michael Warsitzka brachte Bewegung in das Spiel des USV. Immer wieder konnte er durch Zug zum Korb einfache Möglichkeiten für seine Mitspieler schaffen (16:12 nach dem ersten Viertel). Auch das zweite Viertel begann die Heimmannschaft wieder trantütig. Zu dieser Zeit konnte man dem einfachen Mittel der Cottbusser, zum Korb zu ziehen, die Verteidigung zu binden und auf die offenen Dreierschützen abzulegen, häufig nur Ballverluste und verlegte Korbleger entgegensetzen (17:18). Immer wieder war es bei Cottbus Stefan Peplowsky, der mit Übersicht und Entschlossenheit, das Spiel lenkte. Potsdam brachte sich immer wieder durch zwar engagierte, aber unkontrollierte und foulintensive Verteidigung in Bedrängnis. Erst kurz vor Ende der Halbzeit gelang es dem USV sich leicht abzusetzen, um nach einer bis dahin eher durchwachsenen Leistung glücklich in Führung liegend in die Pause zu gehen (39:33).

    Was auch immer Trainer Komossa seinen Mannen mit auf den Weg gab, es wirkte im dritten Viertel Wunder. Der USV veränderte seine Startaufstellung und ging mit der „Abteilung Attacke“ in das dritte Viertel: Schenk, Kober, Henze, Warsitzka und Fimpel legten los wie die Feuerwehr. Besonders Bertold Kober und weiterhin Schenk sorgten für die Punkte, Warsitzka für die Vorlagen, Henze für die Überlegenheit unter dem Brett, während der kampfstarke Benedikt Fimpel sich immer auf dem Boden, nach Bällen hechtend wiederfand. Innerhalb weniger Minuten legte der USV einen 15-0 Lauf hin (6:45 min, drittes Viertel). Potsdam zeigte nun eine verbesserte Verteidigung, gleichzeitig spielte Cottbus mit unnötigen Ballverlusten und schlechter Wurfauswahl dem USV in die Karten. Selbst eine späte Auszeit Cottbus nutzte nun nichts mehr, der Lauf konnte auf 20:0 ausgedehnt werden und wurde durch zwei krachende Dunkings von Friedrich Schenk noch gekrönt. Einziger Wermutstropfen in dieser Phase war die Verletzung des Potsdamer Flügelspielers Alex Will, der unglücklich landete und sich den Fuß verletzte. Potsdam gewann das Viertel dann mit unglaublichen 41:15 Punkten und lag nun fast schon uneinholbar in Führung. So plätscherte dann das vierte Viertel auch eher ausgeglichen vor sich hin, was den deutlichen 97:70 Sieg nicht schmälern soll.

    Auf USV-Seite überzeugte besonders Bertold Kober mit 31 Punkten, 7 Rebounds und einer sehr guten Quote von 12 Treffern bei 14 Versuchen. Weiterhin entscheidend war die starke Leistung des Potsdamer „Bench Mobs“ um Warsitzka (8 Assists), Henze (10 Rebounds), Fimpel (4 Rebounds und 3 Steals) und Fock (6 Rebounds), die der müden Starting-Five Beine machten. Bei Cottbus konnte einzig Stefan Peplowsky (24 Punkte) zweistellig punkten.

    USV vs Cottbus II:: Kober (31 Punkte/7 Rebounds), Schenk (24/6), Henze (7/10), Grude (6/4 Asst.), Warsitzka (5/ 8 Assists), Schubert (5/4), Fimpel (4/4/ 3 Steals), Johannes (4/ 12), Fock (4/6), Will (3), Weise (2), Koch (2).

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