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  • Herren I ziehen den Kürzeren – Niederlage im Spitzenduell

    Von Ludwig Schwabe | 13. Dezember 2010

    Der USV Potsdam sah am Wochenende seine Siegesserie gestoppt und verlor nach fünf Spielen ohne Niederlage im Duell um die Tabellenspitze der Basketballoberliga Brandenburg. Nach einem durchwachsenen Spiel konnten sich die gastgebenen WSG Fürstenwalde mit 76:67 (38:31) verdient durchsetzen und bleiben vor den Potsdamern Tabellenführer.

    Schon die Vorzeichen standen vor Spielbeginn schlecht: Ohnehin nur mit zehn Spielern angereist, trat die Mannschaft die Auswärtstour verspätetet an, verlor auf dem Weg nach Fürstenwalde auch noch die Leistungsträger Kober und Schenk auf der Autobahn, so daß diese erst unmittelbar vor Spielbeginn eintrafen. Alles andere als optimale Vorraussetzungen also für ein wichtiges Spiel im Kampf um die Tabellenführung und die Playoffs. Coach Komossa war so gezwungen seine Startformation zu verändern und begann mit Grude, Warsitzka, Fock, Henze und Johannes. Das erste Viertel war zwar noch ausgeglichen und Potsdam konnte durch geduldiges Spiel seine Punkte gegen die Fürstenwalder Zonenverteidigung machen. Schon im zweiten Viertel schlich sich aber der Wurm ins Potsdamer Spiel. Zu selten fand der Ball den Weg in den Ring, obwohl sich klare und gute Wurfchancen erarbeitet wurden. Die Leistungsträger des letzten Wochenendes Warsitzka und Kober erwischten einen rabenschwarzen Tag (6 von 31 Treffer aus dem Feld) und mit Ausnahme von Center Friedrich Schenk (28 Punkte, 18 Rebounds und 11-16 Feldwurfquote) zeigte man eine miserable Wurfausbeute in allen Belangen (32,4% aus dem Feld, 20% Dreier sowie 51,7% Freiwürfe). Einzig die Reboundüberlegenheit (49 zu 32) hielt die Potsdamer einigermaßen im Spiel. Potsdam fand viel zu spät zu seinem Spiel, erst zum Ende des 4. Viertel fand der USV seinen Rhythmus, zu spät wie sich herausstellte. Auch Fürstenwalde bekleckerte sich nicht mit Ruhm, war aber von zwei schwachen Mannschaften an diesem Abend die bessere und so auch letztlich der verdiente Sieger. Eines Spitzenduell würdig war dieses Spiel aber zu keiner Zeit. Bei Fürstenwalde waren es Routinier und Allrounder Sven Laser (18 Punkte, 8 Rebounds, 5 Assists und 4 Steals) und Sebastian Mundt (16 Pkt/ 7 Rebounds), die die Mannschaft zum Sieg trugen.

    Trainer Christian Komossa möchte dann auch so schnell wie möglich nach vorne blicken: „Heute war Fürstenwalde der verdiente Sieger. Das Spiel müssen wir sofort abhaken und uns auf das Lauchhammerspiel konzentrieren. Denn nach wie vor ist das Ziel die Sicherung eines Playoff-Platzes, der noch nicht erreicht ist.“

    Dazu bietet sich schon am kommenden Samstag die nächste Gelegenheit. Dann findet das letzte Heimspiel in der Rückrunde statt. Potsdam muss allerdings wieder auf einige Stammkräfte verzichten. So werden Jan Johannes, Benedikt Fimpel und Michael Weise fehlen. Der Einsatz von Alexander Will ist nach der Verletzung gegen Cottbus noch offen. Dagegen wird Patrick Isensee im Kader zurück erwartet und mit Mike Charnow und Lennard Guder werden zwei Herren II Spieler den Kader verstärken.

    USV vs. WSG Fürstenwalde: Schenk (28 Punkte/ 18 Rebounds), Kober (13), Schubert (6/7), Grude (5), Warsitzka (5), Henze (5/6), Johannes (2/5), Manukow (2), Fock (1), Fimpel (5 Rebounds/5 Assists).

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