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    Von Ludwig Schwabe | 30. Januar 2011

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    Im Pokaldoubleheader gab es eine nahezu Sensation und einen deutlichen Sieg. Die Herren III verloren nur aufgrund eines schlechten zweiten Viertels (-14) knapp gegen den Oberligatabellenführer WSG Fürstenwalde (78:84). Die Herren I schlugen die dezimierte und schwache BG Schwedt mit 102:60 (48:22).

    So hat der Pokal wohl doch seine eigenen Gesetze. Beim näheren Hinschauen relativiert sich dieses aber. Im ersten Spiel unterschätzte der Oberligatabellenführer nach eigener Aussage den Bezirksligisten USV Potsdam wohl noch und war dementsprechend besonders im ersten Viertel der Partie von der physischen Präsenz Potsdams unter dem Korb und auch der offensiven Potenz überrascht und ging so auch, obwohl fast vollzählig angetreten (nur Flügel Stan Dobrzewski fehlte), mit einem Rückstand ins zweite Viertel. Hier zeigte dann wiederum der USV III Schwächen, die Vielzahl von Fehlpässen führte zu einem fast unüberwindbar scheinenden Rückstand zur Halbzeit (-14). Allerdings riss sich Potsdam nochmals zusammen, konnte auf eine einstellige Distanz im dritten Viertel verkürzen und war durch etliche Dreier anfangs des vierten Viertels bis auf vier Punkte an den Fürstenwaldern dran. Letztlich war es dann die Erfahrung und Qualität von Sven Laser (28 Punkten) und Sebastian Mundt (17 Punkte/ 13 Rebounds), die der WSG den knappen, aber verdienten 84:78 Sieg sicherte. Der USV III überzeugte aber, auch im Hinblick auf die kommenden Ligaspiele am nächsten Wochenende in Mahlow gegen den Mahlower SV und die Baskets Brandenburg II, mit sehr gutem Teamplay.

    Im zweiten Spiel des Tages relativierte sich die Außenseiterrolle des Oberligisten USV Potsdam I gegen den Regionalligisten BG Schwedt schnell durch die Personalsituation der Schwedter. Ohnehin noch ohne Sieg in der Regionalliga (am Samstag verlor Schwedt noch 64:123 gegen den Halleschen SC) traten die Schwedter reichlich dezimiertan. So fehlten unter anderem die polnischen Legionäre und Topscorer Tom Lindemann. So mussten sich die zahlreichen Zuschauer in Erwartung eines hochklassigen Spiels mit einer einseitigen und eigentlich schon nach dem ersten Viertel (23:8) entschiedenen Partie zufrieden geben. Potsdam begann mit Schubert und Schenk unter den Körben sowie Koch, Isensee und Grude auf den Außenpositionen. Schnell gelang es durch zackiges, kontrolliertes Spiel die einstmals gefürchtete Schwedter Zonenverteidigung auszumanövrieren. Auf der Gegenseite enttäuschte Schwedt durch Einzelaktionen und eine schwache Wurfquote (38,9%). Über die Halbzeitführung von 48:22 baute der USV durch das gnadenlose Ausnutzen der Lücken und Schwächen der Schwedter seinen Vorsprung immer weiter aus. Kurz vor Schluß konnten durch Center Friedrich Schenk noch die 100 Punkte vollgemacht werden. Schenk war mit 26 Punkten und 9 Rebounds erneut bester Scorer, weiterhin stachen Micha Weise (14 Punkte) und Patrick Isensee (19) aus einer Potsdamer Mannschaft hervor, in der jeder Spieler punktete.
    Am Ende stand ein auch in der Höhe verdienter 102:60 Erfolg der Potsdamer, die sich für drei Wochen in die Trainingseinheiten zurückziehen, um sich für den Playoffstart am 19.02. in Cottbus gegen die zweite Mannschaft des BBC Cottbus vorzubereiten.

    Herren I vs. Schwedt – Stats
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    Highlights

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