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  • „Bruderduell“ endet eindeutig – USV II verliert gegen Falkensee

    Von Ludwig Schwabe | 3. Februar 2011

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    Die zweiten Herren mussten sich im, mit großer Spannung erwarteten „Bruderduell“ mit dem SV Motor Falkensee leider recht deutlich geschlagen geben. In einem nur zwischenzeitlich spannenden Spiel siegte das mit zahlreichen Ex-USVlern antretende Falkensee mit 77:60 (32:27).

    Der USV startete mit Steinrück, Gruder, Kutschka, Charnow und Schwabe engagiert in die Partie und konnte gleich im ersten Angriff durch einen Mitteldistanzwurf mit 2:0 in Führung gehen. Noch konnte keiner der zweiten Herren ahnen, dass dies gleichzeitig auch die letzte Führung sein sollte. Entgegen aller Erwartungen waren es nicht die alten USVler Potschwadek, Sperling, Jütterschenke, Rajkov oder Hamann, die die Partie revanchelustig bestimmen sollten, sondern einer der „golden oldies“ von Falkensee. Flügel Jens Strehl nahm von Anfang an das Heft in die Hand und punktete stetig durch Distanzwürfe oder einfachen Zug zum Korb, der entweder in einfachen Punkten oder Freiwürfen mündete und die Schwächen in der Potsdamer Teamverteidigung offenbarten. Ein schwaches erstes Viertel, in dem viele einfache Korbmöglichkeiten leichtfertig vertändelt wurden, endete so in einem hohen Rückstand (6:17).

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    Im zweiten Viertel riss sich die Mannschaft endlich zusammen und wurde von ihrem Pfund unter dem Brett Sven Marquardt wieder in Schlagdistanz gebracht (21:15). Immer wieder gelang es den Potsdamer Aufbauspielern, den großen und massigen Center aussichtsreich unter dem Brett in Szene zu setzen und den Punkteabstand zu verkürzen (Halbzeit 27:32). Im dritten und vierten Viertel brach die etwas dezimierte Mannschaft von Trainer Müller dann ein. „Hier hat sich unsere dünne Personaldecke vom Wochenende bemerkbar gemacht. Ohne die Jugendspieler Timon Schwarz-Wissel und Ludwig Kirschning fehlten uns gerade auf den Außenpositionen die offensiven Ergänzungsoptionen“, äußerte sich ein etwas niedergeschlagener Trainer Müller. Besonders in der Wurfauswahl, der daraus resultierenden Quote und dem offensiven Entscheidungsverhalten offenbarte man letztlich spielentscheidende Schwächen. So suchten die Herren II zu oft ihr Heil aus der Mitteldistanz, der Zug zum Korb und das Einsetzen der Centerspieler erfolgte wenig zufrieden stellend. Auf der anderen Seite war Falkensee so nie der Potsdamer Stärke des Schnellangriffs ausgesetzt und konnte ruhig seinen Stiefel herunterspielen. Dies mündete in einem letztlich etwas ernüchternden, aber verdienten 77:60 Sieg für Falkensee.

    Auf Potsdamer Seite überzeugten noch am ehesten Flügel Ludwig Schwabe (14 Punkte) sowie die Center Marquardt (13 Punkte/10 Rebounds) und Steinrück (12/8). Falkensee hatte wie erwähnt in Jens Strehl seinen stärksten Mann (22 Punkte).

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    Trainer Schäfer zeigte sich dann einige Tage nach dem Spiel schon wieder zuversichtlicher: „Das reine Ergebnis wirkt natürlich niederschmetternd. Sieht man sich aber die Statistiken an, lassen sich viele positive Aspekte gewinnen, gleichzeitig werden aber auch die Gründe für unsere Niederlage deutlich. Bei den Rebounds (45:31), Assists (12:8) oder Ballverlusten (26:19) waren wir entweder überlegen oder nahezu ebenbürtig. Woran es haperte waren Wurfauswahl und –quote sowie Teamdefense. Falkensee musste eigentlich nur am ersten Mann vorbeiziehen und war erfolgreich. Das heisst, hier muss dringend an unserer Verteidigung gearbeitet werden. Wir haben noch vier Trainingseinheiten, um Wiedergutmachung zu betreiben“. Diese Chance bietet sich schon am übernächsten Wochenende bei Auswärtsturnier in Frankfurt/Oder. Am 12.02. trifft der USV dort wieder auf den SV Falkensee (12:00) sowie auf Preussen/Frankfurt/Oder (14:00).

    USV II vs. Falkensee: Schwabe (14 Punkte/3 Rebounds/ 2 Dreier), Marquardt (13/10), Steinrück (12/8), Czersanowski (9/3), Kutschka (8/ 2 Dreier), Guder (2/10/ 3 Assists), Klawohn (2), Charnow (7 Asst./ 4 Steals).

    Aktuelle Tabelle

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