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  • Die Playoffs kommen! – Auftakt in Cottbus

    Von Ludwig Schwabe | 17. Februar 2011

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    Der USV beginnt seinen Kampf um die Meisterschaft als Hinrundenzweiter zunächst auswärts am nächsten Samstag, den 19.02. um 15:00 gegen den Dritten der regulären Saison, den BBC Cottbus II. In Hin- und Rückspielen spielen die ersten vier der Oberliga Brandenburg die Meisterschaft und Aufstiegsränge aus. Nach dem Spiel in Cottbus folgen für die ersten Herren drei Heimspiele in Serie gegen Lok Bernau (26.2., 17:00), die WSG Fürstenwalde (6.03., 16:00) sowie wiederum gegen den BBC Cottbus II (12.03., 15.30). Abschließend reist der USV zu den Rückspielen nach Bernau (19.03., 17:00) und Fürstenwalde (26.03., 18:00).

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    Zum Playoffauftakt stehen die Mannen von Trainer Christian Komossa der zweiten Mannschaft des BBC Cottbus gegenüber. In ihrer ersten Saison in der Oberliga zeigten die Cottbusser keinerlei Anpassungsschwierigkeiten und Nervosität. Mit acht Siegen und vier Niederlagen konnte sich die Mannschaft sicher für die Playoffs qualifizieren. Die mit regionalligaerfahrenen Spielern gespickte Mannschaft hat ihre Stärken vor allen Dingen in der Offensive: Die Cottbusser erzielten mit Abstand die meisten Punkte (78,5) und Dreier (7,5 pro Spiel; Ligaschnitt: 4,8 ) der Oberliga und sind auch von der Freiwurflinie sehr erfolgreich (65,4%). Angeführt wird das Team vom Brudertrio Peplowsky, aus dem Stefan Peplowsky als erfolgreichster Scorer hervorragt (19,5) sowie Flügel Andrzey Wilczewski (11,3 Pkt.), der allerdings nur in sechs Spielen mitwirkte.

    Die beiden Spiele gegen Cottbus gestalteten sich für den USV ausgeglichen. Im Hinspiel in Cottbus konnte der BBC den USV mit einem 82:75 Sieg überraschen. Diese, aus USV-Sicht vermeidbare Niederlage, war auch nicht mit dem Fehlen der Leistungsträger Kober und Isensee zu entschuldigen. Über die Dauer des Spiels lief man einem hohen Rückstand hinterher, besonders eine hohe Turnoveranzahl und schlechte Freiwurfquote taten hier ihr übriges. Zwar ging der USV selbstbewusst in die Begegnung und konnte bis kurz vor Ende des ersten Viertels sogar eine 15:6 Führung aufweisen. Leider hielt diese Anfangseuphorie nicht lange an, da Cottbus , vor allen Dingen aus Distanz, immer besser ins Spiel kam. Auch eine kurzweilige Umstellung auf Zonenverteidigung von USV-Trainer Komossa half wenig. Zu diszipliniert agierten die Hausherren dagegen, so dass sich der USV einem 14 Punkte Halbzeitrückstand (32:46) gegenüber sah. Im letzten Viertel konnte der USV zwar durch drei erfolgreiche Dreier von Micha Warsitzka nochmals verkürzen (75:78 ), verlor aber letztlich verdient mit 75:82.

    USV vs. Cottbus II am 25.09.10
    Highlights des Hinspiels

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    Ein ganz anderes Bild eröffnete sich den Potsdamer Fans beim Rückspiel im Dezember. In einem, nur in der ersten Halbzeit ausgeglichenen Spiel wurde Cottbus mit einer starken Leistung in der zweiten Halbzeit deutlich mit 97:70 (39:33) in die Schranken gewiesen. Zwar agierte der USV am Anfang viel zu locker und unkonzentriert, was durch Stefan Peplowsky, der mit Übersicht und Entschlossenheit das Spiel der Spreewälder lenkte, immer wieder ausgenutzt wurde, aber die Hereinnahme von Flügel Michael Warsitzka brachte Bewegung in das Spiel des USV. Immer wieder konnte er durch Zug zum Korb einfache Möglichkeiten für seine Mitspieler schaffen (16:12 nach dem ersten Viertel). Nach einer erneuten Durststrecke im zweiten Viertel konnte man trotzdem eine knappe Halbzeitführung behaupten (39:33). In der zweiten Halbzeit durchbrach der USV dann alle Dämme: Der USV veränderte seine Startaufstellung und ging mit der „Abteilung Attacke“ in das dritte Viertel: Schenk, Kober, Henze, Warsitzka und Fimpel legten los wie die Feuerwehr. Besonders Bertold Kober und weiterhin Schenk sorgten für die Punkte, Warsitzka für die Vorlagen, Henze für die Überlegenheit unter dem Brett, während der kampfstarke Benedikt Fimpel sich immer auf dem Boden, nach Bällen hechtend wiederfand. Innerhalb weniger Minuten legte der USV einen 15-0 Lauf hin (6:45 min, drittes Viertel), der das Spiel frühzeitig entschied. Am Ende stand ein 97:70 Sieg, der maßgeblich von Bertold Kober mit 31 Punkten, 7 Rebounds und einer sehr guten Quote von 12 Treffern bei 14 Versuchen geprägt wurde.

    USV vs. Cottbus II am 4.12.10
    Highlights des Rückspiels

    Der USV kann am Wochenende in voller Stärke in Cottbus antreten und will versuchen, gleich mit dem ersten Spiel der Playoffs ein Ausrufezeichen zu setzen. Trainer Komossa zeigt sich dann auch dementsprechend motiviert: „Wir wollen im Gegensatz zum Hinspiel gleich von Anfang Druck machen, um vor der sicherlich großen Heimkulisse der Cottbusser nicht gleich ins Hintertreffen zu geraten. Ich erwarte ein hartes Spiell, die Playoffs sind dann immer noch einen Zacken schärfer als die Spiele der regulären Saison. Nichtsdestotrotz können wir, wenn wir unserem Stil treu bleiben, auch auswärts bestehen und gewinnen“.

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