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  • Ersten Schritt getan – USV gewinnt Playoffauftakt in Cottbus

    Von Ludwig Schwabe | 21. Februar 2011

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    Die ersten Herren des USV Potsdam haben am Wochenende den ersten Schritt in Richtung Meisterschaft der Basketballoberliga Brandenburg vollzogen. Am Samstag konnte im Auswärtsspiel in Cottbus in einem harten und bis zum Ende umkämpften Spiel der BBC Cottbus II mit 86:83 (37:40) bezwungen werden.

    Aktuelle Tabelle der Meister- und Abstiegsrunde

    Der USV startete mit einer großen Formation um die Center Axel Schubert und Friedrich Schenk, ergänzt auf den Flügeln durch Kober, Grude und Warsitzka, in die Partie. Am Anfang sah es aber entgegen aller guten Vorsätze nicht gut aus für den USV. Offensiv lief wenig zusammen, auf der anderen Seite gelang es Cottbus durch den energischen Zug zum Korb von Flügel Stefan Peplowsky nahezu beliebig zu punkten. Am Ende des ersten Viertels stand man so einem gerade auswärts sehr hohen Rückstand gegenüber (17:30). Was immer Trainer Komossa in der Viertelpause für Worte fand, sie schienen auf willige Ohren zu treffen. Auf einmal griff die Potsdamer Verteidigung, nur 10 Punkte liessen die ersten Herren den Cottbusser zu und auch offensiv sprang endlich der Motor an (20:10 im zweiten Viertel). Besonders Flügel Isensee hatte an diesem Tag einen gehörigen Schluck Zielwasser getrunken und traf nahezu nach Belieben aus der Distanz (insgesamt 7 Dreier bei 8 Versuchen). Angesichts des Stands von 37:40 zur Halbzeit keimte dann so wieder berechtige Hoffnung auf einen erfolgreichen Playoffauftakt auf.
    Das dritte Viertel verlief nahezu ausgeglichen (19:21), erst im vierten Viertel war es dann zur Freude von Trainer Komossa Potsdam, das noch mal einen Gang zulegen konnte (30:22 für den USV): „Wir konnten ab dem zweiten Viertel immer wieder durch unsere gute Teamdefense überzeugen und uns so erst ins Spiel zurückkämpfen und dann im vierten den Sack zumachen. Gerade weil wir auch in der Offensive immer wieder Probleme mit Cottbus aggressiver und guter Verteidigung hatten, war die Konstanz unserer eigenen Verteidigung entscheidend“. Weiterhin zahlte sich über die Dauer des Spiels die körperliche Überlegenheit unter dem Brett aus. Der diesmal foulgeplagte Topscorer Friedrich Schenk (15 Rebounds), Routinier Axel Schubert (8 ) sowie Michael Henze (10) sorgten mit dafür, dass Potsdam das Reboundduell für sich entscheiden konnte (38:25) und so immer wieder zu zweiten Wurfchancen kam, was sich wiederum in einer besseren Quote aus dem Feld niederschlug (50% zu 41,7%).

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    Auf Potsdamer Seite waren es besonders der wurfsichere Patrick Isensee (22 Punkte) und Bertold Kober (20 Punkte und 5 Assists), der in der entscheidenden Phase die Verantwortung übernahm, die aus einer geschlossen verteidigenden Mannschaft hervorragten. Bei Cottbus war es wie zu erwarten Stefan Peplowsky (27 Punkte), der die Potsdamer immer wieder vor Probleme stellte. Insgesamt sahen die Zuschauer ein typisches Playoffspiel: Sehr umkämpft wurde auch von den Schiedsrichtern auf beiden Seiten viel zugelassen, beide Trainer verkürzten ihre Spielerrotationen und am Ende stand ein enger, aufgrund der mannschaftlichen Ausgeglichenheit und Geschlossenheit aber verdienter Sieg für Potsdam, den Trainer Komossa dementsprechend stolz kommentierte: „Kompliment an das gesamte Team, das trotz des misslungenen Starts nie aufsteckte und verdient gewonnen hat.“

    Im anderen Playoffspiel des Wochenendes wurde auch der Tabellenführer der Hinrunde seiner Favoritenrollen gerecht: Die WSG Fürstenwalde schlug Lok Bernau II auswärts mit 67:47, so dass die Tabelle der Meisterrunde nach dem ersten Spieltag der Playoffs exakt dem Abschluss der regulären Saison entspricht: Fürstenwalde vor Potsdam, Cottbus und Bernau. Der USV macht gleich nächste Woche in einem schon mit Spannung erwarteten Heimspiel weiter. Am Samstag, den 26.02. um 17 Uhr empfängt man Lok Bernau in der Unihalle Golm.

    USV vs. Cottbus II: Isensee (22 Punkte, 7 Dreier), Kober (20/ 5 Assists), Schenk (8/15 Reb./ 2 Blocks), Henze (7/10), Warsitzka (6), Weise (4), Grude (3), B.Fimpel (2/6 Asst.), Koch, Johannes.

    Highlights des Spiels

    Ausführliche Stats:
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