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  • Let’s go USV! – Erstes Playoffheimspiel der Herren I

    Von Ludwig Schwabe | 24. Februar 2011

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    Am kommenden Wochenende geht der Kampf um die Oberligameisterschaft für die ersten Herren des USV Potsdam weiter. Nach dem erfolgreichen Auftakt am ersten Spieltag der Meisterrunde begrüßt die Mannschaft von Trainer Komossa am Samstag, den 26.02. den Vierten der regulären Saison, Lok Bernau II. Anwurf in der Unisporthalle Golm (K.-Liebknecht-Str. 25, 14476 Golm) ist um 17:00.

    Nachdem das letzte Wochenende mit dem umkämpften, engen, aber verdienten 86:83 Sieg bei dem BBC Cottbus II endete, trifft man nun auf die nächste, kämpferisch und körperlich sehr starke Truppe. Zwar konnten in der regulären Saison beide Spiele gewonnen werden, einfach und deutlich gestaltete sich aber keiner der Siege.

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    Im ersten Spiel, gleichzeitig Saisonauftakt für beide Mannschaften, zeigte sich der USV zu Beginn des Spiels mit erheblicher Nervosität. Obwohl bei den Gästen die Leistungsträger Vollbrecht und Grieben fehlten, erwischten sie dennoch den besseren Start und gingen schnell in Führung(erstes Viertel 18:20). Auch das zweite Viertel zeigte wenig Besserung aus USV-Sicht, zumindest die Umstellung auf eine Zonenverteidung durch Interimstrainer Schubert zeigte zumindest defensiv Wirkung. Trotzdem ging man mit einem Rückstand in die Pause (30:39).
    In der zweiten Halbzeit übernahm der USV Potsdam das Spielgeschehen. Weiter in kompakter Zonenverteidigung stehend, gelang gleich zu Beginn des dritten Abschnittes ein 9:0-Lauf, der nach drei gespielten Minuten zum Ausgleich des Spiels führte. Der vierte und letzte Spielabschnitt sollte die Entscheidung bringen. Der USV dominierte nun eindeutig die Bretter, immer wieder gelangen Offensivrebounds und man behielt den Ball in seinen Reihen. Allen voran Friedrich Schenk, der in dieser Kategorie an diesem Tag nicht zu schlagen war. Ganze 20 Rebounds (9 in der Offensive) gelangen dem Center in diesem Spiel, dazu gesellten sich noch 18 Punkte. Leider konnte der USV den Vorsprung in dieser Phase nicht entscheidend ausbauen, besonders an der Freiwurflinie. Die hohe Foulbelastung der Bernauer sorgte dann aber letztlich dafür, dass insgesamt drei Starting-5-Spieler das Spiel vorzeitig beenden mussten. Die Luft war daher nun bei den Gästen raus und der USV brachte das Spiel am Ende mit 70:61 sicher nach Hause.

    USV vs. Lok Bernau II am 18.09.10
    Highlights des Hinspiels

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    Auch das Rückspiel in Bernau verlief Ende November ähnlich spannend. In einem Spiel, das von vielen Führungswechseln und vielen Runs auf beiden Seiten geprägt war, konnte sich der USV erst in der zweiten Hälfte kontinuierlich absetzen. In der ersten Halbzeit wogte das Spiel noch hin und her. Ab Mitte des dritten Viertels schaffte es der USV, deutlich Abstand zum Gegner zu schaffen und nach 32 Minuten erstmals mit 14 Punkten in Front zu gehen (66:52). Über das gesamte Spiel gesehen war es „Mr. Oberliga“ Thomas Bath, der wie erwartet seiner Rolle als Topscorer Bernaus gerecht wurde (insgesamt 33 Punkte) und immer wieder dagegen hielt. So übernahm er auch im vierten Viertel im Verbund mit Guard Vollbrecht (16 Punkte) und konnte die Bernauer immer wieder gefährlich nah heranbringen. Das alte USV Problem der Ballverluste trat nun wieder zutage und machte das Spiel aus USV-Sicht nochmals unnötig spannend, sorgte aber nicht für die Niederlage (Endergebnis 77:73). Wie im Hinspiel war es also die starke zweite Halbzeit, die den Erfolg sicherte.

    USV vs. Lok Bernau II am 27.11.10
    Highlights des Rückspiels

    Dies sollte gleichzeitig als Maßgabe für den USV in diesem Spiel gelten. So äußerte sich auch Co-Trainer Fenger: „Ich hoffe, dass wir gerade vor heimischen Publikum nicht so trantütig beginnen wie in den beiden Spielen der Hinrunde“. Bernau präsentiert sich als Vorrundenvierter rein formal als schwächster Gegner der Meisterrunde. Die engen Hinspiele und die reichlich vorhandene Erfahrung der Bernauer sollten aber für genug Vorsicht und Konzentration bei den USVler sorgen. Angeführt wird die Mannschaft von Robert Vollbrecht (10,8 Pkt./Spiel) und Thomas Bath, der mit 20,8 Punkten im Schnitt zweitbester Scorer der Oberliga ist, allerdings in den letzten beiden Spielen fehlte. Bei der Auftaktniederlage gegen die WSG Fürstenwalde wurde dessen Angriffsstärke auch schmerzlich vermisst, einzig Timm Thieme (13 Punkte) hielt einigermaßen dagegen.

    Der USV hat sich für das erste Spiel vorgenommen. Trainer Komossa: „Unser Ziel ist ein Sieg. Wir wollen an die Spielweise in Cottbus anknüpfen, schnell und aggressiv agieren, um unseren Fans den Nachmittag zu versüßen.“ Der USV muss am Wochenende auf Center Jan Johannes verzichten, für den Flügel Haucke Fock in die Mannschaft rückt. Weiterhin wird es aufgrund eines Auslandsaufenthaltes das letzte Spiel für Guard Benedikt Fimpel in dieser Saison sein.
    Der USV hofft auf zahlreiches Erscheinen und Unterstützung seiner Fans in dieser entscheidenden Saisonphase.

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