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  • Klarer Sieg gegen Bernau – USV in Playoffs weiterhin ungeschlagen

    Von Ludwig Schwabe | 1. März 2011

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    Schritt für Schritt kommt der USV Potsdam bei seinem Kampf um die Oberligameisterschaft Brandenburgs voran. Durch einen nie gefährdeten 92:49 (46:26) Sieg gegen Lok Bernau II bleibt die erste Mannschaft nach zwei Spieltagen der Meisterrunde weiter ungeschlagen und konnte durch die gleichzeitige Niederlage von Tabellenführer Fürstenwalde sogar auf den ersten Platz vorrücken.

    Aktuelle Tabelle der Meister- und Abstiegsrunde

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    Potsdam startete diesmal mit Fimpel, B. Kober, Schenk, Isensee und Weise hochmotiviert in die Partie. So konnte man durch eine gute und aggressive Verteidigung Bernau am Punkten hindern und durch überlegtes Passspiel in der Offensive und einer sehr guten Trefferquote punkten. So stand es nach 4 Minuten bereits 10 : 1 für Potsdam. Bernau war dadurch gezwungen, früh eine Auszeit zu nehmen und fand im Anschluss ein wenig mehr den roten Faden, konnte sich aber dennoch nicht entscheidend gegen die an diesem Abend gute Verteidigung durchsetzen. So stand es nach dem 1. Viertel 24:14.

    Hatten sich die Zuschauer noch vor dem Spiel auf ein spannendes Spiel vor dem Hintergrund des Duells der Scharfschützen Isensee und Barth gefreut, wurde dies schnell enttäuscht. Bernau musste wie schon in den vorherigen Partien auf seinen Topscorer Thomas Barth verzichten, konnte dies offensiv zu keiner Zeit kompensieren (niemand punktete zweistellig!) und auch Patrick Isensee erreichte nicht die Trefferquote von der Dreierlinie wie im ersten Spiel. Nichtsdestotrotz ließ Potsdam als Team zu keiner Zeit locker. Auch die eigentlich beruhigende Halbzeitführung (46:26) nahm die Mannschaft nicht zum Anlass sich auszuruhen, sondern drehte im dritten Viertel zur Freude der Zuschauer noch mal richtig auf (20:8). Das vierte Viertel bot Trainer Komossa dann die Gelegenheit, seinen Reservespielern ausreichend Spielzeit zu gewähren. Der einzige und in seinen Folgen möglicherweise weitreichende Wermutstropfen ereignete sich dann Mitte des vierten Viertels: Center Friedrich Schenk, der bis dahin mit einer guten Leistung (12 Punkte, 13 Rebounds und 3 Steals) ließ sich nach einem unsportlichen Foul von Bernaus Weege zu einem Revanchefoul hinreißen musste die Halle mit einem Disqualifizierenden Foul verlassen. USV-Trainer Komossa: „Das war sehr ärgerlich. Der Spieler hat sich für sein unbesonnenes Verhalten bereits entschuldigt und gemeinsam mit der Mannschaft wartet er jetzt auf eine Entscheidung des Spielleiters, ob es eine Spielsperre gibt und wenn ja in welcher Höhe. Solange keine Entscheidung durch den Spielleiter bekanntgegeben ist, gilt der Spieler als gesperrt und kann die Mannschaft damit nicht im Kampf um den Titel unterstützen.“

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    Der USV dominierte das Spiel gegen die dezimierten Bernauer in allen Belangen: Sowohl bei der Wurfquote (48,5% zu 34,6%), den Rebounds (41 zu 27) und auch Vorlagen (23 zu 15) lag man klar vorne. Einzig die teilweise unnötigen Ballverluste (23) fielen als Ärgernis ins Gewicht. Neben Friedrich Schenk war es wieder mal Center Micha Henze, der von der Bank kommend, überzeugte (11 Pkt., 9 Reb.). Erfolgreichste Scorer waren Isensee (18 ) sowie mit einer sehr guten Quote Bertold Kober (15).

    Highlights des Spiels

    Parallel verlor der bisherige Branchenprimus WSG Fürstenwalde in einem engen Spiel in Cottbus mit 63:67, was den USV einerseits an die Tabellenspitze spülte und gleichzeitig die Brisanz vor dem Aufeinandertreffen am nächsten Wochenende noch erhöht. Denn dann versucht der USV, erneut zuhause antretend, die beiden Niederlagen aus der regulären Saison wettzumachen (So, 6.03., 16:00 im OSZ 1: Jägerallee 23, 14467 Potsdam).

    Komplette Statistik: USV vs. Lok Bernau II
    Anhang herunterladen

    Fotos: Charles Breitkreuz

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