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  • Einzug ins Pokal-Final Four!

    Von Steven Sticken | 5. April 2011

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    Nach dem das Herren 1-Team des USV Potsdam Basketball um Trainer Christian Komossa bereits am vorletzten Wochenende die Meisterschaft in der Oberliga Brandenburg sicherstellen konnte, wartete am vergangenen Sonntag noch die schwierige Pokalaufgabe beim Landesligisten Rathenow. Wer davon ausging, dass es ein leichtes Spiel für die Herren 1 werden sollte, wurde schnell eines Besseren belehrt, frei nach dem Motto: Der Pokal hat seine eigenen Gesetze.

    Die Rathenower mussten dabei den Ausfall ihrer Routiniers Dennis Kleßen und Martin Skowronek verkraften. Die Herren 1 des USV wiederum fuhren ohne Benedikt Fimpel, Hauke Fock und Richard Koch ins Havelland. Von Anfang an gingen die Rathenower das hohe Tempo mit und konnten vor allem mit Ihrer aggressiven Verteidigung überzeugen, die den USV immer wieder vor eine schwere Aufgabe stellte. So wechselte die Führung bis zur Halbzeit am laufenden Band (17-mal) und keine der Mannschaften konnte sich entscheidend absetzen.
    Bei noch sechs Sekunden im zweiten Viertel führten die heimischen Red Eagles mit einem Punkt durch zwei verwandelte Freiwürfe von Maximilian Heinsdorff. Die Spieler des USV waren jedoch noch nicht beim Pausentee und so spielten sie einen schnellen Einwurf. Gefolgt von einem rasantem Ballvortrag von Point Guard Benny Grude, der den Ball auf den mitlaufenden Michael Warsitzka passte und dieser mit der Schlusssirene den Dreier verwandelte. So ging Potsdam doch noch mit einer zwei Punkte Führung (38:36) in die Kabine.

    In der zweiten Halbzeit zeigte der USV dann, dass sie nicht gewillt waren Rathenow mit einer Niederlage zu verlassen. So spielte man jetzt seinerseits eine aggressivere Verteidigung und konnte mit einem kontrollierten Spielaufbau den Gegner sechs Minuten lang am Punkten hindern und so die Führung auf 36:49 ausbauen. Der Landesligist gab sich aber zu keinem Zeitpunkt geschlagen und konnte den Potsdamer Vorsprung immer wieder verkürzen, so dass man mit einem 57:42 ins letzte Viertel startete. Dort konnte Potsdam die nach wie vor kämpfenden Rathenower aber nun doch routiniert auf Schlagdistanz halten und schließlich verdient mit 81:73 gewinnen.
    Potsdam dominierte insgesamt deutlich das Duell an den Brettern. Trotz eines sehr gut agierenden Marco Ritter auf Seiten Rathenows konnten die USVler das Reboundduell mit 52:27 für sich entscheiden. 21 „Boards“ gingen dabei auf das Konto von USV-Center Friedrich Schenk, der auch mit 26 Punkten zum Topscorer der Partie avancierte.

    Der USV Potsdam hat sich nun um die Ausrichtung des Pokal–Final Fours beworben. Wenn es keine weiteren Bewerber gibt, findet das „F4“ am Samstag, den 30. April in der Universitätshalle in Golm statt. Die Gegner stehen ebenfalls noch nicht fest, die ausstehenden Viertelfinalspiele finden am 9. bzw. 17.4. statt. Die Paarungen im Einzelnen: Schwanebeck – Cottbus/ Strausberg – Stahnsdorf 2/ Fürstenwalde – Königs Wusterhausen.

    USV Potsdam: Schenk (26 Pkt, 21 Reb, 4 Blk); Warsitzka (12 Pkt); Kober (10 Pkt); Isensee (10 Pkt); Grude (4 Pkt); Henze (4 Pkt, 7 Reb); Schubert (4 Pkt); Will (4 Pkt); Manukow (4 Pkt); Weise (3 Pkt, 7 Reb, 3 Blk); Johannes

    Video

    Boxscore zum Spiel: Anhang herunterladen
    Text: Christian Komossa/ Steven Sticken
    Stats und Video: Bastian Fenger
    Foto: Charles Breitkreuz

    Category Herren I, Pokal | Kein Kommentar »

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