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  • Zeit des Abschieds und des Aufbruchs – Trainerwechsel beim USV

    Von Ludwig Schwabe | 3. Mai 2011

    Die USV Herren stehen nach der am Wochenende abgeschlossenen Saison vor einer Zeit der Umbrüche. Eifrig laufen im Hintergrund schon die Vorbereitungen für das Unternehmen Regionalliga. Der erste personelle Wechsel vollzieht sich in dieser Woche: Chef- und Meistertrainer Christian Komossa verabschiedet sich von seinem Posten und wird in der kommenden Saison durch den Bayernimport Alexander Burkhard ersetzt.

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    Christian Komossa übernahm vor der Saison das Ruder des USV-Flaggschiffs und lieferte in nur einer Spielzeit eine wortwörtliche Meisterleistung ab. Mit dem nahezu gleichen Kader wie in der Vorsaison errang er mehr Siege und noch viel wichtiger, lenkte er den USV sicher und überzeugend mit fünf Siegen (bei einer Niederlage) durch die Playoffs zum Oberligameistertitel. Dabei gelang es ihm, die Mannschaft auf Geschlossenheit zu trimmen, so dass auch das Fehlen von Topscorer Friedrich Schenk (Drei Spiele Sperre) scheinbar mühelos kompensiert wurde. „Mit dieser Saison habe ich das Ziel, das ich mir zu Beginn meiner Basketballerlaufbahn gesetzt habe, erreicht.“, äußert sich ein von der Saison erschöpfter, aber glücklicher Komossa. Der USV bedankt sich im Namen aller Spieler und Fans für ein aufregendes und erfolgreiches Jahr beim Meistertrainer!

    Gleichzeitig richtet der USV seit dem feststehenden Aufstieg und dem intern schon länger feststehenden Ausstiegswunsch Komossas seine Blicke nach vorn. In Alexander Burkhard konnte nun ein für die Herrenmannschaft und das Jugendkonzept des Vereins vielversprechender, vielseitig begabter und erfahrener Trainer gewonnen werden.

    Alexander Burkhard scheut sich dabei nicht vor dem Abenteuer „Preussen“ und verließ das heimatliche Bayern für den USV. Nach einer verletzungsreichen Spielerkarriere stürzte sich Burkhard im heimatlichen Weiden aufs Traineramt und leitete beim lokalen TB Weiden das Jugendressort. Nach verschiedenen Trainerstationen in Weiden zog es Burkhard 2006 nach Bamberg, um für eine Saison bei den Brose Baskets zu arbeiten. Neben der Arbeit in der Geschäftsstelle (Marketing, Mitorganisation der Heimspieltage, Ausarbeitung und Betreuung eines Grundschul-AG-Konzepts, individuelle Förderung der Bamberger U12-Auswahlspieler, etc.) nutzte er jede freie Minute, um seinen Wissenshorizont als Trainer zu erweitern und bei namhaften Trainern wie Dirk Bauermann zu hospitieren. „Mein Engagement in Bamberg wurde belohnt, indem ich zum einen vom damaligen NBBL-Trainer Christian Bischoff gebeten wurde, das Scouting für die bevorstehenden NBBL-Playoff-Gegner zu übernehmen und zum anderen durch den Gewinn der deutschen Meisterschaft, zu der ich meinen kleinen Teil beitragen durfte.“, so Burkhard. Ab 2009 arbeitete Burkhard im Jugendbereich des DJK Neustadt (Koordination und Trainingsplanerstellung der einzelnen Jugendmannschaften, Planung und Durchführung des Individualtrainings, Erstellung eines Sponsoren- und Jugendkonzepts) sowie als Cheftrainer der Oberligamannschaft des Vereins. „Meine dortige Arbeit hat mir eine Menge Freude bereitet und wurde neben diversen ersten Plätzen und Aufstiegen durch eine bayerische Vizemeisterschaft sowie dem dritten Platz in der Südostdeutschen Meisterschaft mit der U18 ausgezeichnet.“ Später ging es aus dann privaten Gründen in die Landeshauptstadt München: Die Leidenschaft Basketball folgte Alexander Burkhard stehenden Fusses. Neben seiner Diplomarbeit zum Thema Motivation und Führung im Sport, die durch Interviews mit den beiden amerikanischen Collegetrainern, Bob Hoffman und Kevin McKenna, den Bundesligatrainern Chris Fleming, John Patrick sowie durch Nationaltrainer Dirk Bauermann unterfüttert wurde, leitete er den U18 Jahrgang des FC Bayern München, der für die NBBL Saison aufgebaut werden sollte sowie die Herrenmannschaft des Kooperationspartners TSV Unterhaching, die fast ausschließlich aus Jugendspielern bestand. Auch hier war die Arbeit von Erfolg gekrönt: Zum zweiten Mal in Folge gewann das Team die bayerische Vizemeisterschaft und belegte den dritten Platz bei den Südostdeutschen Meisterschaften mit der U18. Seine fachliche Kompetenz unterstrich Burkhard auch durch den Erwerb der B-Lizenz des Deutschen Basketballbundes.

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    Als nächstes steht nun der Wechsel in die brandenburgische Landeshauptstadt an, in der der USV sich unter Burkhards Führung nun endlich auch im Herrenbereich überregional etablieren und gleichzeitig sein bereits umfangreich und erfolgreich begonnenes Jugendkonzept ausbauen will. Trainer Burkhard blickt seiner Aufgabe erwartungsvoll entgegen: „Ich habe mir bereits viele Gedanken über den Standort Potsdam und den USV gemacht und denke, dass sich hier einiges an Potenzial birgt. Die Struktur und das Umfeld, das ich bisher kennenlernen durfte, stimmen mich sehr positiv, den Basketballstandort Potsdam nachhaltig weiterentwickeln zu können. Ich denke, dass besonders das vorhandene Trainerteam und deren deutlich erkennbare Philosophie ein Kriterium für den zukünftigen Erfolg ist.“ Auch für die bevorstehende Regionalliga hat Burkhard konkrete Ziele: „Es geht vordringlich darum, Potsdam in der Regionalliga zu etablieren. Ich möchte die von den Herren II bereits angestoßene Etablierung von Eigengewächsen auch in der ersten Mannschaft vorantreiben und das bereits vorhandene Jugendkonzept weiter ausbauen, z.B. mit Grundlagenausbildung im U12-Bereich. Für die Herren I strebe ich offensiv eine Balance aus variablen und athletischen Fastbreakspiel und einer strukturierten Set-Offense an. Defensiv sollte es unser Ziel sein, unter die vier besten Defensivmannschaften der Liga zu kommen“.

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