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  • Wo bitte ist denn hier der Lift?

    Von Ludwig Schwabe | 26. September 2011

    Zum ersten Mal in der Geschichte des Berliner und Brandenburger Basketball Verbandes wurden in diesem Jahr Pläne für eine gemeinsame Liga geschmiedet. Die Umsetzung sollte im mU20-Spielbetrieb stattfinden, in dem in Brandenburg lediglich 3 Teams meldeten. Leider mussten aufgrund von Personalmangel 2 Brandenburger Vereine über den Sommer ihre Mannschaften zurückziehen, so dass der USV als einziger Landesvertreter im Wettbewerb verblieb. Zum Saisonstart empfing man die zweite Mannschaft von ALBA Berlin.

    Mit entsprechendem Respekt startete die Potsdamer Jungs auch in die Partie. Alba spielte eine engagierte Ganzfeldverteidigung, was sich als unüberwindbare Hürde über den Spielverlauf zeigen sollte. Zur Halbzeit (13:25) brachten es die USVler gerade mal auf 13 Zähler, wovon 11 Punkte auf das Konto von Konrad Lübeck gingen, der als einziger im Wettbewerb angekommen war. Knapp blieb es nur aufgrund vieler technischer Fehler auf Berliner Seite. Im dritten Viertel zog ALBA dann nochmal in der Defense an. Dem hatten die Potsdamer nicht entgegen zu setzen. Dazu kam eine eklatante Schwäche beim Rebound, in der Folge setzte sich ALBA deutlich ab. Im letzten Viertel kamen dann vorwiegend die 96er Jahrgänge zum Einsatz, die in der Phase des Spiels auf jeden Fall spielerisch mithalten konnten. Am Ende stand eine deutliche 30:77 Niederlage zu Buche.

    Einmal mehr wurde deutlich, dass der Brandenburger Jugendspielbetrieb, immer noch dem Berliner Niveau hinterher hängt. Nach dem Spiel bedankten sich die Potsdamer Jungs mehrfach bei den ALBAtrossen mit „Hat Spaß gemacht!“. Trotz der Niederlage also zufrieden, auf diesem Niveau gefordert worden zu sein. Trainer Mrowietz dazu: „Ich bin froh die Jungs im Berliner Wettbewerb zu haben. Trotzdem wir „nur“ in der Landesliga spielen, hat eine Mannschaft, die letztes Jahr im 18 Final-Four in Brandenburg stand, hier ordentlich zu tun, sich zu behaupten. Ich hoffe das motiviert die Jungs, sich in den kommen Einheiten voll reinzuhängen und sich dem Niveau zu nähern!“

    Bleibt die Hoffnung, dass man mit ALBA die stärksten Gegner zum Auftakt hatte und die U20-Spieler des USV möglichst bald einen „Lift“ finden, der sie auf das nötige Niveau hebt.

    Text: Bernd Mrowietz

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