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  • Mit Ach und Krach – USV gewinnt in letzter Sekunde

    Von Ludwig Schwabe | 20. November 2011


    Es geht weiter bergauf für die Regionalligabasketballer des USV Potsdam. In einem nie schönen, aber immer spannenden Spiel konnte sich der USV in einer dramatischen Schlussphase zuhause knapp mit 54:53 (25:23) gegen den RSV Stahnsdorf II durchsetzen.

    Aktuelle Tabelle

    Schon vor Anpfiff standen die Vorzeichen sehr günstig für den USV. Die Stahnsdorfer mussten auf ihre für die erste Mannschaft antretenden Leistungsträger Treml und Lange verzichten und gingen so mit einer Rumpftruppe, die unter anderem durch den 14jährigen (!) Guard Daniel Mixich ergänzt wurde, an den Start. Auf USV-Seite führte der kürzlich vom RSV gewechselte Paul Naumann die Starting Five um Grude, Warsitzka, Fock und Thauern auf das heimische Parkett.

    Leider nutzte der USV die zum Greifen nahen Chancen gegen die geschwächten Stahnsdorfer anfangs nicht und startete unkonzentriert und verschlafen in die Partie (2:6). Langsam griff dann die Verteidigung der Potsdamer und zum Ende des ersten Viertels konnte eine knappe Führung herausgearbeitet werden (14:12). Auch im zweiten Viertel blieb das Spiel eng und umkämpft, keine der beiden Mannschaft konnte sich entscheidend absetzen. Der weiterhin verhaltenen Intensität der Potsdamer setzte der angeschlagen ins Spiel gegangene Benedikt Fimpel dann ein deutliches Signal entgegen. Durch engagierten Zug zum Korb punktete er ein ums andere Mal (7 Punkte im 2. Viertel) und warf sich auch in der Verteidigung nach jedem vermeintlich schon verlorenen Ball. Trotzdem endete die erste Halbzeit in dem Duell zweier, zu dieser Zeit offensivschwachen Teams nahezu ausgeglichen (25:23). Das dritte Viertel begann mit einer Chaosphase auf beiden Seiten – wilde Würfe, unnötige Ballverluste und einfach vergebene Wurfchancen wechselten sich ab. Zudem machte sich in dieser Phase das Fehlen der beruhigenden Hand des Stammaufbauspielers Marek Grund (Grippe) bemerkbar. Der USV hatte immer wieder Probleme gegen den Druck auf die eigenen Aufbauspieler in seine Offensivsysteme zu kommen und erntete in der Folge mehrere Überschreitungen der erlaubten Angriffszeit (insgesamt erneut 26 Ballverluste). Auch das engagierte Debüt des jungen Aufbauspielers Jan Brzezinski, der seit kurzem für die Herren II aufläuft und noch letztes Jahr Norddeutscher Meister mit der U20 der BG 74 Göttingen wurde, half dabei nicht entscheidend. Auch Center Paul Naumann konnte sich diesmal gegen die langen Centerspieler seiner alten Mannschaft nicht so wirkungsvoll wie in den Spielen zuvor in Szene setzen, räumte dafür aber unter den Körben energisch ab (20 Rebounds). Trotzdem ging der USV noch mit einer Führung in das abschließende Viertel (34:33).

    Im letzten Viertel wurde das Spiel dann endlich schneller und attraktiver. Zum Leidwesen der ca. 90 USV-Fans nutzte das aber insbesondere der Gast aus Stahnsdorf wirkungsvoller und ging in Führung (46:49, 2:29 min.) In der Schlussphase wurde es dann ganz dramatisch: Beim Stand von 49:51 zog Flügel Thauern mit Dampf zum Brett, wurde gefoult und konnte beide Freiwürfe verwandeln (51:51, 0:51 min.). Gleiches Bild dann auf der anderen Seite, der Stahnsdorfer Aufbauspieler, ebenfalls gefoult, netzte sicher beide ein (51:53, 0:22 min.). Der vermeintlich letzte Angriffsversuch der Potsdamer landete dann bei Michael Warsitzka, der beim Zug zum Brett wiederum gefoult wurde. Der erste Versuch saß sicher, doch ein kollektiver Seufzer erfasste die Halle als der zweite Freiwurf auf dem Ring landete. Doch Potsdam konnte sich den Offensivrebound sichern und in den nahezu letzten Sekunden versetzte der Treffer von Patrick Isensee aus der Mitteldistanz die Halle in ein Tollhaus (54:53, 0:04min). Der letzte verzweifelte Wurfversuch nach Auszeit Stahnsdorfs von Kai Landvoigt fand nicht sein Ziel und Potsdam wurde zum glücklicheren Sieger einer spannenden Partie.

    Beim USV punkteten Michael Warsitzka (11), Benedikt Fimpel (10) und Paul Naumann (9/ 20 Rebounds) am erfolgreichsten, Stahnsdorf hatte im langen Center Höbold (16/13) und Borchert (10) seine besten Scorer.

    Komplette Statistik

     

     

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