• Sponsoren & Partner

  • smoost

  • USV Facebook

  • Ausrüstungspartner

  • USV Shop

  • Qino Quadrat

  • USV YouTube

  • Alte Bekannte und neue Gesichter – USV mit Rückrundenauftakt

    Von Ludwig Schwabe | 13. Januar 2012

    Voller Elan geht der USV Potsdam in die Rückrunde der 2. Regionalliga Ost. Dabei vertraut der Verein nicht nur auf Altbewährtes, sondern hat in der Winterpause noch einige Anstrengungen zur Verbesserung des Kaders unternommen, um sein Ziel „Klassenerhalt“ zu verwirklichen. Erste Ergebnisse lassen sich am Samstag, den 14.01. um 16 Uhr in der Universitätssporthalle Golm (Karl-Liebknecht-Straße 25, 14476 Potsdam) zum Rückrundenauftakt gegen den SV Empor Berlin bestaunen.

    USV in der MAZ (Ralf Thürsam)

    Während andere es sich in den Feiertagen beim Weihnachtsbraten gut gehen ließen, setzte der Abteilungsleiter Steven Sticken in enger Absprache mit seinem Trainer Alexander Burkhard um die Jahreswende noch mal alle Hebel in Bewegung, damit die erste Regionalligasaison dieser Mannschaft nicht gleichzeitig die letzte sein sollte. Auch angesichts der Langzeitverletzungen von Chris Marx und Axel Schubert sowie des Abganges des Leistungsträgers Michael Warsitzka gen Texas, aber auch der Verstärkungen der Konkurrenz (z.B. Thommy Thorwarth und Sajmen Hauer bei Future Basket Berlin) war eine Aufwertung des USV-Kaders notwendig.

    Die erste Lösung war auch fast die naheliegendste: Mit Berthold Kober kehrt ein integrales Mitglied des letztjährigen Meisterteams auf das USV- Parkett zurück. Der mittlere Spross des Kober-Basketballclans startete in Oranienburg mit dem Basketball, vollendete seine Grundlagen dann in den Jugend- und Regionalligateams des VfB Hermsdorf und spielte – nach einem erneuten Zwischenstopp in Oranienburg – zwei Jahre eine entscheidende Rolle bei den ersten Herren des USV. Mit seinem variablen Spiel, sicheren Ballhandling und guter Defense bietet er sich als wertvolle Verstärkung für Trainer Burkhard an. „Berthold ist einer der Spieler, die den Verlust von Michael Warsitzka kompensieren sollen“, äußert sich USV-Coach Burkhard.

    Der nächste Zugang auf den Flügelpositionen hat ebenfalls weitreichende Hermsdorfer Basketballverbindungen. Marcel Karge (diese Saison 11,9 Punkte/Spiel) bestimmte über Jahre das Geschehen auf dem Spielfeld für den VfB in der 1. und 2. Regionalliga. Neben einem kurzen Abstecher zu Alba Berlin und TUSLi (2003/2004) spielte er weiterhin vier Jahre für den SSV Lok Bernau. Der 29jährige besticht durch eine aggressive Verteidigung und gutes Offensivspiel.

    Von Future Basket Berlin kommt ein weiterer Ex-Hermsdorfer, der mit Karge bereits in der Jugend zusammenspielte. Hagen Zärl (1,93m, 100kg) verstärkt mit seiner Routine und seinem Kampfgeist, die in der Hinrunde teilweise noch dünne Centerriege der Potsdamer. „Wir brauchen Erfahrung und Kaltschnäuzigkeit unter dem Brett“, so Burkhard. Und auch Nicholas May konnte im neuen Jahr endlich in das Training einsteigen und sorgt für weitere Power und Athletik unter den Körben.

    Gegen den SV Empor Berlin gilt es nun die Leistung des Hinspiels wettzumachen. Im damals ersten Spiel der Regionalliga für den USV zeigte sich leider noch viel zu sehr, wie grün die Mannschaft noch hinter den Ohren war. Die teilweise sehr ansprechende und konsequente Verteidigungsarbeit wurde im Hinspiel durch ängstliches und ineffektives Offensivspiel null und nichtig gemacht. Die erfahrenen Berliner spielten zwar selber nicht überragend, nutzten aber geschickt ihre Größenvorteile in Form von Silvio Überschaer (14 Punkte/21 Rebounds) und Flügel Bisaro (15), um einen am Ende nie gefährdeten 67:38 Sieg einzufahren und zu der Zeit die Tabellenführung zu übernehmen. Doch auch das Blatt für den SV Empor wendete sich in der Folge: Überschaer und Bisaro kamen bisher nur auf 4 bzw. 5 Einsätze und in der Folge rutschte das Team mit der Bilanz von vier Siegen und sechs Niederlagen bis auf den achten Tabellenplatz ab und ist nun unmittelbarer Tabellennachbar des neuntplatzierten USV Potsdam.

    Der USV nahm die entgegengesetzte Richtung ein und etbalierte sich durch seine zwischenzeitliche Siegesserie schon im Tabellenmittelfeld, hat sich aber durch die letzten Niederlagen vor Jahresende wieder in die Nähe der Abstiegsplätze gebracht. Insofern hat der Rückrundenauftakt gegen Empor wegweisende Bedeutung. Burkhard fordert schon hier absolute Konzentration und Einsatz: „Wir wollen nicht nach unten durchgereicht werden. Das wäre das falsche Signal an unsere Fans und widerspricht unseren eigenen Ansprüchen“.

    Im heimischen Golm wird wie immer Frank Zander für das leibliche Wohl sorgen.  Der Eintritt beträgt einen Euro (außer für Kinder unter 12 Jahren).

    Higlights des Hinspiels

    Category Herren I | 1 Kommentar »

    Home

    Ein Kommentar to “Alte Bekannte und neue Gesichter – USV mit Rückrundenauftakt”

    1. betti sagt:

      Ich hab Bock auf Basketball!!
      Willkommen und willkommen zurück an die Spieler! Ich hoffe, die Halle kocht morgen! Alle kommen!!!

    Kommentare