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  • Misslungener Auftakt – USV verliert gegen Empor

    Von Ludwig Schwabe | 17. Januar 2012

    Die ersten Herren des USV Potsdam begannen das neue Jahr leider wie sie das alte beendet hatten. Trotz einiger Neuverpflichtungen musste sich die Mannschaft von Trainer Alexander Burkhard einem besonders offensiv gut aufgelegten SV Empor Berlin letztlich völlig verdient mit 62:93 (29:41) geschlagen geben und belegt dank der Niederlagen der unmittelbaren Tabellennachbarn weiterhin den neunten Platz der 2. Regionalliga Ost.

    Aktuelle Tabelle der 2. Regionalliga Ost

    Der USV startete mit Grund, Naumann, Isensee und den Neuzugängen Zärl und Karge in das Spiel und konnte das erste Viertel noch ausgeglichen gestalten (18:20). In der vergangenen Woche wurde angesichts der vielen Neuzugänge viel am Offensivspiel gearbeitet und die ersten Ansätze waren zunächst vielversprechend. Doch schon im zweiten Viertel rächte sich die an diesem Tage unzureichende Defensivarbeit der Potsdamer. Insbesondere Berlins Bisaro (insgesamt 28 Punkte) setzte dem USV, wie schon im Hinspiel, erheblich zu und konnte zu keiner Zeit kontrolliert werden. „Die Mannschaft hat Bisaro trotz anderweitiger Warnungen und Vorgaben wohl eindeutig unterschätzt“, ärgerte sich Coach Burkhard. Dieser spielte sich insbesondere von der Dreierlinie (7 Dreier) in einen einzigen Rausch und sorgte mithin für eine deutliche Halbzeitführung der Gäste (29:41).
    Auch deutliche Appelle des Trainers in der Halbzeit bewirkten keine Änderung. Bisaro, an der Dreierlinie nun mehr bedrängt, verlagerte sein Spiel geschickt nach innen und nutzte seine Größenvorteile um gleich zu Beginn fünf Punkte in Folge unter dem Brett zu erzielen. „Wir haben defensiv heute fahrlässig gespielt. Sowohl individuell als auch mannschaftlich waren wir viel zu einfach zu schlagen.“, so Burkhard. Und auch der Rest der Berliner überzeugte durch gute Wurfquoten und variables Offensivspiel. Auf Potsdamer Seite hielten Karge (15 Punkte) und May (15/ 7-8 FG) offensiv dagegen, letztlich kam der USV aber über gute Ansätze nicht hinaus. „Wir haben zu viele Schüsse von draußen verweigert. Der schnelle und hohe Rückstand trug dann auch nicht zur Steigerung des Selbstbewusstseins bei“.

    Statistik: Usv vs Empor Berlin

    Am Ende gewannen die Berlin deutlich und verdient mit 93:62. Empor dominierte in allen statistischen Kategorien, besonders auffallend waren die gute Feld- und Dreierwurfquote (51,6% FG/ 55,6%). Insbesondere die 15 (USV 8 ) erzielten Dreier aus allen Lagen stellten sich als spielentscheidend heraus.

    Trainer Burkhard sieht dann auch noch einige Arbeit für die kommende Spiele vor sich, ließ aber auch die fehlende Abstimmung angesichts der vielen Neuzugänge nicht als Entschuldigung gelten: „Unsere erste Prämisse muss immer die Verteidigung sein. Sicherlich kann die Mannschaft da noch nicht einwandfrei funktionieren. Für individuelle Nachlässigkeit und fehlenden Einsatz gibt es aber keine Entschuldigung. Dies muss sich zum nächsten Spiel ändern“. Gelegenheit zur Wiedergutmachung bietet sich dem USV am kommenden Wochenende in Berlin. Am Samstag, den 21.01. um 19 Uhr empfängt Future Basket Berlin den USV.

    Andere USV-Teams waren an diesem Wochenende erfolgreicher. Die „golden oldies“ der Herren IV rappelten sich nach einem zwischenzeitlichen 15-Punkterückstand kurz vor Schluss gegen den Mahlower SV auf und drehten das Spiel noch zum 72:65 Sieg. Die U18 bleibt durch einen knappen Sieg gegen die WSG Fürstenwalde (76:75) weiter ungeschlagen Tabellenerster. Schliesslich beendeten die Jungspunde der U11 ihr Heimturnier ausgeglichen: Gegen den Eisenhüttenstädter BV gewann das Team deutlich mit 57:14 und musste anschliessen eine Niederlage (39:51) gegen den Tabellenführer aus Cottbus einstecken.

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