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  • Defense, Defense, Defense! – USV bei Future Basket Berlin

    Von Ludwig Schwabe | 20. Januar 2012

    Mit Wut im Bauch und viel Entschlossenheit will der USV Potsdam am Wochenende den Eindruck des misslungenen Rückrundenauftaktes wettmachen. Der Tabellenneunte der 2. Regionalliga Ost trifft dabei am Samstag um 19 Uhr auswärts auf Future Basket Berlin (Grundschule am Amalienhof, Weinmeisterhornweg 120, 13953 Berlin).

    Trainer Alexander Burkhard war nach dem Spiel am letzten Wochenende gegen den SV Empor Berlin (62:93) besonders mit der Verteidigung seiner Mannschaft unzufrieden. Demzufolge ergab sich quasi automatisch der Fokus für die letzte Trainingswoche. „Wir haben viel an unserer Defense gearbeitet. Hier müssen wir uns wieder finden und als Team besser funktionieren“, fordert ein entschlossener Burkhard.

    Dabei sollten die Herren I sich möglichst nicht an der Leistung des Hinspiels orientieren als sie sich nach einer verschlafenen ersten Halbzeit und einer aufopferungsvollen Aufholjagd in der zweiten Hälfte Future Basket letztlich verdient mit 55:76 (25:45) geschlagen geben mussten. Dabei überforderte Futures Spielstil – aggressiv und athletisch, getragen von einer energischen Pressverteidigung – die Mannen von Trainer Burkhard sichtlich in den ersten 20 Minuten. Erst in der zweiten Hälfte zeigte Potsdam damals dann sein Potential: Angeführt vom aggressiv zum Korb ziehenden Benedikt Fimpel wurde das Tempo angezogen, der USV gewann das dritte Viertel (15:10) und war mehrmals in Schlagdistanz. Dass es im vierten Spielabschnitt (15:21) nicht zum Sieg reichte, lag neben der hohen Foulbelastung des USV an einer anderen Schwäche des Potsdamer Spiels an diesem Tag. Obwohl man sich einer nahezu gleichgroßen Mannschaft Berlins gegenübersah, arbeitete diese erheblich effektiver und engagierter im Kampf um die Rebounds (35:48). Immer wieder wurde die gute Verteidigung Potsdam durch gegnerische Offensivrebounds nichtig gemacht und besonders Futures Center Hasenkampf (12 Rebounds, 4 offensiv) und Dametto (11/5) nutzten die Potsdamer Unaufmerksamkeiten immer wieder aus.

    HIGLIGHTS DES HINSPIELS

    Zusätzlich ist auch Future in den letzten Wochen nicht untätig geblieben und hat noch auf dem Spielermarkt zugeschlagen. Neben Rückkehrer Dilin Onyia (bisher 26,6 Punkte/Spiel) gelang es zwei Hochkaräter mit Bundesligaerfahrung zu gewinnen: Aufbauspieler Sajmen Hauer spielte noch in der vergangenen Saison bei den Telekom Baskets Bonn, hatte bei seinen verschiedenen Stationen aber immer wieder mit disziplinarischen Problemen zu kämpfen. Der nächste Neuzugang ist auch in Potsdam gut bekannt. Thommy Thorwarth begann seine Karriere in den 90ern beim USV bevor es ihn zu Alba und dem TUS Lichterfelde führen sollte. Eigentlich hatte Thowarth seine Laufbahn aufgrund anhaltender Knieprobleme schon aufgegeben, liess sich aber nun wohl neben seiner Tätigkeit als Teambetreuer bei Alba Berlin von Future noch zum Auslaufen in der 2. Regionalliga überreden. „Future ist mit diesem Trio eine der offensiv unberechenbarsten Mannschaften. Von den dreien ist jeder für 30 Punkte gut“, so Trainer Burkhard. Dies fordert um so mehr die absolute Konzentration und Leistungsbereitschaft der USV-Mannen. „Wir haben nur eine Chance, wenn wir defensiv unsere beste Leistung bringen. Anders dürfen wir an dieses Spiel nicht herangehen“. Der USV tritt in voller Besetzung an, einzig Neuzugang Berthold Kober muss aufgrund beruflicher Verpflichtungen passen.

     

    Category Herren I | 3 Kommentare »

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    3 Kommentare to “Defense, Defense, Defense! – USV bei Future Basket Berlin”

    1. Die Sense sagt:

      Das sagt der Gegner:
      „ews
      Wichtiger Heimsieg gegen USV Potsdam

      „Der Gegner hatte nur noch wenig Ähnlichkeit mit dem Team, das wir zu Saisonbeginn deutlich besiegt hatten. Potsdam hat personell namhaft enorm aufgerüstet und so erschien es doppelt bitter, dass bei uns gleich 4 Stammkräfte ausfielen. Umso erfreulicher, dass nach monatelanger verletzungsbedingter Abwesenheit ” Verteidigungsminister ” Lars Möller wieder zurück ins Team kam. Mit einer starken Leistung in der Verteidigung und trotz einer noch nie zuvor dagewesenen Schwäche im Abschluss, bei der selbst klarste Chancen reihenweise vergeben wurden, konnte das bis zum Schlusspfiff spannende Spiel mit 64:61 gewonnen werden. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zum Klassenerhalt!“

    2. hc sagt:

      Kopf hoch Männer!
      Danke für ein spannendes Spiel. Schade, dass am Ende das Quäntchen Glück gefehlt hat. Ich freue mich auf das nächste Spiel!

    Kommentare