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  • Winterreise – USV in Königs Wusterhausen

    Von Ludwig Schwabe | 3. Februar 2012

    Es ist mal wieder soweit. Nach zahllosen Trips in die nahegelegene Hauptstadt Berlin reist der USV Potsdam durch schneebedeckte Landschaften zum Brandenburger Basketballlokalderby nach Königs Wusterhausen. Am Samstag, den 4.02. um 18 Uhr trifft der der Tabellenneunte USV auf die Red Dragons, ihrerseits Tabellenzweiter der 2. Regionalliga Ost.

    Der USV befindet sich, noch sieglos in der Rückrunde, mitten im Abstiegskampf. Dies war den Verantwortlichen des Vereins aber von Anfang an klar, das Ziel heißt und hieß Klassenerhalt. USV-Trainer Burkhard behält auch angesichts der letzten knappen und teilweise unglücklichen Niederlagen dieses Ziel im Auge: „Wir glauben weiter an uns. Die Fans müssen Verständnis haben und uns weiter Mut zusprechen und nicht unruhig werden. Das Team ist absolut in der Lage, die Klasse zu halten.“

    Im Hinspiel vor heimischer Kulisse verlor der damals noch sieglose USV gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenführer aus Königs Wusterhausen deutlich mit 67:96 (33:49) Die Mannen von Trainer Burkhard gingen als klarer Außenseiter in die Partie, hatten sich aber nichtsdestotrotz vorgenommen, den Ausgang des Spiels eng und offen zu gestalten. Diesem hehren Vorhaben setzten die entschlossenen Gäste mit einem 8:0 Lauf zu Beginn des ersten Viertels aber umgehend ein entschlossenes Ausrufezeichen entgegen. Trainer Burkhard versuchte den Spielverfluss der Red Dragons in der Folge durch eine aggressive Ganzfeldverteidigung zu brechen. Dies zeigte kurz Wirkung, Potsdam konnte den Abstand allerdings nur gleichhalten und nicht entscheidend verkürzen (13:22 nach dem ersten Viertel).

    Offensiv zeigte der nun in Texas weilende Michael Warsitzka ein Feuerwerk von der Dreierlinie, auch Patrick Isensee und der „Golden Oldie“ Daniel Thiel hatten in der Partie anscheinend massig Zielwasser getrunken und Potsdam gelang es insgesamt acht Dreier einzunetzen. Zudem konnte die Zahl der Ballverluste gering gehalten werden (17). Leider liess sich KW nur kurz von der Ganzfeldpresse beeindrucken und gewann durch einen erneuten Lauf (12:2) wieder klar Oberwasser (18:4 nach 18 min.). So sahen sich die USVler schon zur Halbzeit einem zu deutlichen Rückstand (33:49) gegenüber.

    Auch das dritte Viertel (12:23) entschied Königs Wusterhausen für sich, zu mager fiel die offensive Ausbeute des USV in dieser Phase aus und ein zwischenzeitlicher 14:0 Lauf der Gäste besiegelte das Schicksal der Heimmannschaft endgültig. Zwar konnte der USV zur Freude der zahlreichen Fans im heimischen OSZ I das letzte Viertel nahezu ausgeglichen gestalten (22:24), dies änderte aber nicht an der letztlich sehr deutlichen und verdienten Niederlage (67:96).

    Highlights des Hinspiels

    Insgesamt wurden dem USV besonders im Reboundverhalten (körperliche) Grenzen aufgezeigt (30:53 Reboundverhältnis). Die hünenhaften Gäste nutzten besonders in Gestalt von Leon Rothenbacher (11 Rebounds) und dem Ex-Potsdamer Friedrich Schenk (13, davon 9 offensiv) ihre Vorteile und bescherten ihrer Mannschaft ein ums andere Mal neue Ballbesitze. Potsdam zeigte sich insgesamt verbessert, wiederum gelang es aber nicht durch Zug zum Korb ausreichend einfache Korbmöglichkeiten bzw. Freiwürfe zu kreieren. Beste Werfer waren Michael Warsitzka für den USV (22 Punkte), sowie Bloch (18 Punkte) und Krajewski (17) bei den Red Dragons, die zudem fünf Spieler zweistellig punkten sahen.

    Statistik zum Hinspiel

    Wie schnell sich die Ausgangslagen dann innerhalb weniger Spiele ändern können: Der USV legte zwischendurch eine drei Spiele währende Siegesserie hin, befindet sich aber weiter im unteren Tabellendrittel. Königs Wusterhausen dagegen geriet gehörig aus dem Rhythmus. Nach drei Niederlagen aus den letzten sechs Spielen zog der SSC Südwest an den Red Dragons vorbei und in der letzten Woche gab zudem Trainer Adrian Pawliszyn seinen Abschied aus persönlichen Gründen bekannt. Abgelöst wurde er schon zum letzten Spiel gegen die BG Zehlendorf von Konstatin Mau. Dieser, vor der Saison eigentlich als Spieler nach Königs Wusterhausen gekommen, zog sich zu Saisonbeginn einen Kreuzbandriss zu und war so in der Lage und willens das leicht ins Strudeln gekommene Schiff der Red Dragons zu übernehmen. Gleich im ersten Spiel unter seiner Führung gelang dann auch ein Sieg nach Verlängerung gegen die BGZ (78:65).

    Auch unter den Körben sollte der  USV den Red Dragons durch die Neuzugäng Naumann und May nun mehr auf Augenhöhe begegnen können, so daß das Team hoffentlich die Probleme bei der Reboundarbeit aus dem Hinspiel vergessen machen kann. „Wir wollen den Favoriten KW ärgern. Ich bin gespannt, wie die Red Dragons unter dem neuen Trainer agieren. Viel gespannter bjn ich aber auf die Antwort und Entwicklung meines Teams“. Offensiv gab es in den letzten Spielen einige sehenswerte Fortschritte, defensiv mangelt es dagegen manchmal noch an der letzten Abstimmung. USV-Trainer Burkhard mahnt auch hier zur Geduld: „Man darf nicht vergessen, daß wir durch die vielen Neuzugänge im Prinzip ein neues Team sind. Dafür ist die Entwicklung absolut positiv zu sehen“.

    Info: Das Heimspiel gegen Südwest Berlin wurde vom 10.3. auf den 11.3. 16 Uhr verlegt!

    Category Herren I | 2 Kommentare »

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    2 Kommentare to “Winterreise – USV in Königs Wusterhausen”

    1. DanLee sagt:

      44 !?!?!? Was war los???

    Kommentare