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  • Um Haaresbreite – USV verliert knapp gegen BGZ

    Von Ludwig Schwabe | 13. Februar 2012

    Nach einem aufregenden und abwechslungsreichen Spiel bleibt der USV Potsdam trotz einer insgesamt deutlichen Leistungssteigerung in der Rückrunde der 2. Regionalliga Ost weiter sieglos. Vor heimischen Publikum mussten sich die USV-Basketballer der BG Zehlendorf mit hauchdünnem Rückstand in den letzten Sekunden mit 73:74 (41:43) geschlagen geben.

    Tabelle der 2. Regionalliga Ost


    Dabei begann der Tag so verheißungsvoll: Der USV startete mit Fimpel, Grund, Karge, May und Naumann in die Partie und konnte die ersten Punkte Zehlendorfs nach dem Tip off sofort durch einen 12-2 Lauf wettmachen. Besonders Benedikt Fimpel brannte nach weniger Einsatzzeit in den letzten Spielen förmlich (11 Punkte in der ersten Halbzeit). Immer wieder konnte er durch aggressiven Zug zum Korb punkten und streute sogar einen Dreier ins gegnerische Netz ein. Der USV konnte durch seine konsequente Verteidigung Mitte des ersten Viertels sogar drei Ballverluste in Folge erzwingen und zog bis auf 18:11 davon. Am Ende des Viertels stand durch den konsequenten, fehlerlosen Ballvortrag Potsdams eine verdiente 28:23 Führung, die einzig durch die hohe Foulanzahl getrübt wurde. Auf Zehlendorfer Seite hielt zu diesem Zeitpunkt insbesondere Sommer energisch dagegen (8 Punkte im Viertel).

    Im zweiten Viertel hielt Potsdam zunächst Niveau und Spannung, brachte sich aber durch einen 0:6 Lauf vier Minuten vor Viertelende um die verdiente Führung. Immer wieder gab es Probleme beim Defensivrebound und auch in der Pick-n-Roll-Verteidigung gegen Zehlendorfs Sommer. Folglich sah sich das Team dann auch einem knappen Defizit zur Halbzeit gegenüber (41:43).

    In die zweite Halbzeit startete der USV hochmotiviert, aber auch ungestüm. Zu oft wurde der Weg zum Korb zu forsch gesucht, was aber nicht in Punkten, sondern in Offensivfouls (früh das vierte Foul für May und Fimpel) oder Ballverlusten mündete(41:47 nach 2 Minuten). Zudem ließ sich das Team zu sehr auf möglicherweise berechtigte, aber unnötige Diskussionen mit dem Schiedsrichtergespann ein. Erst Mitte des dritten Viertels fing sich das Team unter der Führung von Marcel Karge und Paul Naumann (zusammen 8 Punkte im Viertel) wieder und konnte ausgleichen (49:49 5.45min). Von da an wogte das Spiel hin und her. Zehlendorf ging erneut mit einer Führung in das vierte Viertel (59:62), konnte sich aber nie klar von den aufopferungsvoll kämpfenden Potsdamern absetzen.

    Potsdam konnte wieder ausgleichen (66:66, 3:45 min) und über mehrere Angriffe verharrte das Ergebnis ohne Punkterfolg eines Teams. Dann fiel endlich für Marcel Karge ein Dreier, Paul Naumann mit zwei Freiwürfen und Hauke Fock mit Offensivrebound und Korbleger sicherten dem USV die Führung kurz vor Schluss (73:70, 59sec).

    Ab jetzt sollten Erfahrung und Nerven die größte Rolle spielen. Benjamin Sommer schulterte sein Team und verkürzte zunächst mit zwei Freiwürfen (73:72, 36 sec). Nach einer Auszeit suchte der USV einen kontrollierten Angriff, verlor aber unglücklich den Ball und foulte beim Kampf um selbigen zu allem Überfluss noch Zehlendorfs Sommer (20,6 sec). Dieser netzte in aller Seelenruhe beide Freiwürfe ein (73:74). Der nachfolgende, letzte Angriff des USV endete mit einem Fehlwurf, welcher von einem Zehlendorfer ins Aus abprallte (3,4 sec). Letzte Chance…ein Alleyoop-Pass aus dem Einwurf auf Sprungwunder Nicholas May, dieser tippt den Ball gen Korb, wo er knapp sein Ziel verfehlt…vorbei!

    Statistik Usv vs BG Zehlendorf

    Am Ende einer aufregenden Partie, die keinen Sieger verdient hatte, fehlten dem USV das Quäntchen Glück und Abgeklärtheit zu einem wichtigen Sieg im Abstiegskampf. Auf Zehlendorfer Seite bekam der USV Benjamin Sommer (23 Punkte/ 9 Rebounds/ 6-8 FG/ 9-12 FW) nie unter Kontrolle, der die BGZ fast im Alleingang zum Sieg führte. Potsdam hielt in Form von Paul Naumann (16/8) und Marcel Karge (16/ 3 Steals) dagegen und zeigte sich fast in allen Belangen im Vergleich zu den letzten Spielen verbessert. Alles in allem ein Spiel, was zunächst enttäuscht, für die kommenden Spiele aber viel Hoffnung macht. Zum nächsten, möglicherweise schon wegweisenden Spiel  kommt es nach zwei Wochen Spielpause erneut zuhause am Samstag, den 25.02. um 16 Uhr (Unihalle Golm) gegen den direkten Abstiegskonkurrenten DBV Charlottenburg 2.

     

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