• Sponsoren & Partner

  • smoost

  • USV Facebook

  • Ausrüstungspartner

  • USV Shop

  • Qino Quadrat

  • USV YouTube

  • Kommt zusammen! – Abstiegskampf gegen DBV II

    Von Ludwig Schwabe | 23. Februar 2012

    Der Atem stockt, der Puls rast und trotz allen Einsatzes fehlt das letzte Quäntchen Glück…Die Spiele werden weniger, die Anzahl der Siege bleibt seit längerem gleich und die Konkurrenz weicht ebenso sieglos nicht vom eigenen Heck.

    Was ist das? Abstiegskampf!!!

    Für den USV Potsdam steht am Wochenende ein schon wegweisend zu nennendes Spiel im Kalender. Am Samstag, den 25.02. um 16 Uhr (Unihalle Golm) bietet sich dem Potsdamer Zehntplatzierten gegen den DBV Charlottenburg II die Chance, einen der beiden Abstiegskonkurrenten schon vorentscheidend zu distanzieren. Auch die Charlottenburger sprechen bereits von einem Endspiel. Da die Berliner (derzeit zwei Siege) bei einem Sieg des USV (derzeit drei Siege) am Wochenende in den verbleibenden Partien drei Spiele mehr gewinnen müssten als Potsdam. Der USV rutschte durch den gestrigen Sieg der ISS Berlin gegen den RSV Stahnsdorf II (72:70) erstmals seit Monaten auf einen Abstiegsplatz. USV-Trainer Burkhard bleibt trotzdem gelassen: „Ich mache mir deshalb keine Sorgen. Dieser Sieg ändert nichts an der Tatsache, daß wir angesichts der noch anstehenden direkten Duelle mit der DBV II und der ISS unser Schicksal selber in der Hand haben“. Die Fronten sind also klar vor diesem Duell.

    Zudem konnte der USV auch das Hinspiel bereits mit 72:63 (35:30) bei den Charlottenburgern gewinnen. Dabei starteten die Potsdamer gegen die ersatzgeschwächten Berliner sehr gut in die Partie. Konzentriert fand man die Lücken in der Berliner Verteidigung, verteidigte seinerseits engagiert, was wiederum durch planvolles Passspiel zu einfachen Punkten durch Schnellangriffe führte. Zufrieden konnte Trainer Burkhard zusehen, wie sich seine Mannschaft eine deutliche Führung herausspielte (20:6 nach 8 Min.). Doch dann schlich sich zum Leidwesen der ohnmächtigen Trainer der Schlendrian in das Potsdamer Spiel ein. So gesellten sich zu zahlreichen Ballverlusten, Foulprobleme der „Starting Five“ (besonders Center Naumann). Die Bankspieler waren diesmal unkonzentriert und nicht in der Lage, das Niveau zu halten. In der Folge kassierte der USV zum Ende des ersten Viertels noch einige Punkte und verlor das zweite deutlich (12:19). Mit einer knappen Führung (35:30) und einem mit drei Fouls belasteten Center Naumann ging der USV in die Halbzeitpause.

    Highlights des Hinspiels

    Das dritte Viertel (15:13 für den USV) plätscherte dann so vor sich hin. Trainer Burkhard schonte seine foulbelasteten Spieler, der USV kämpfte erneut mit altbekannten Unkonzentriertheiten in Form von Ballverlusten und profitierte nur von den schwachen Wurfquoten der Charlottenburger (38% Freiwürfe, 11% Dreier).  Der DBV konnte zu Beginn des vierten Viertels nochmals bedrohlich nahe rücken (nur noch 3 Punkte Vorsprung acht Min. vor Schluss). Endlich machte es dann aber wieder gemeinschaftlich „Klick“ bei den Potsdamern, die in der darauffolgenden guten Phase sich durch ihre Primärtugend Verteidigung und endlich auch offensive Schlagkraft bis auf 17 Punkte absetzen konnte (1:44 min.) Leider wähnte sich die Mannschaft wieder vorschnell in Sicherheit und ließ bis zum Spielende zwar nicht entscheidende, aber deutlich zu viele Punkte zu. Insgesamt siegte der USV verdient in einem eher schwachen Regionalligaspiel. Erfolgreichste Scorer auf Potsdamer Seite waren Isensee und Fock mit 14 sowie Naumann mit 12 Punkten. Kapitän Michael Henze (5 Punkte/ 14 Rebounds) nutzte zudem die Foulprobleme Naumanns zu einem starken Auftritt unter den Körben. Bei den Gastgebern punkteten Zimmermann (15) und von Glowacki (13) am erfolgreichsten.

    Komplette Statistik

    Der USV versucht nun am Wochenende dem guten Eindruck des letzten, knapp verlorenen Spiels gegen die BG Zehlendorf erneut gerecht zu werden, zusätzlich aber den vielen guten Ansätzen auch endlich die ersehnten Ergebnisse folgen zu lassen. Das nicht einfach zu nennende Projekt der Integration von vier Neuzugängen (Karge, Kober, May und Zärl) in der Winterpause liess in letzter Zeit vielversprechende Tendenzen erkennen. Und auch die altbewährten Stammkräfte reagierten auf ihre verminderte Spielzeit in der Rückrunde im letzten Spiel mit starkem Kampfeswillen und guten Leistungen.  Unter anderem beeindruckte Benedikt Fimpel besonders in der ersten Hälfte gegen die BGZ und auch Hauke Fock punktete in der wichtigen Schlussphase. Eben jener Fimpel wird leider am Wochenende gegen die DBV fehlen, dafür kehrt Kapitän Henze zurück.

    Die DBV II ist ähnlich wie der USV schon seit mehreren Spielen sieglos und sollte gerade aufgrund der Tatsache, dass dieses Spiel für die Berliner nahezu die letzte Chance auf den Klassenerhalt darstellt, hundertprozentig ernstgenommen werden. Für Trainer Bukhard fällt die Einschätzung der „Wundertüte“ DBV Charlottenburg (bisher 25 eingesetzte Spieler) schwer: „Die Frage ist, wie läuft der die DBV auf? Das wird das Spiel in die eine oder andere Richtung lenken. Wenn wir allerdings so spielen wie in den engen Spielen gegen Future, Hermsdorf und Zehlendorf, müssen wir uns keine Sorgen machen.“ Auch der angesichts der zumindest ergebnismäßigen Malaise der Potsdamer seit der Winterpause brauchen die USVler alle Konzentration und Unterstützung für dieses wichtige Spiel. Der Abteilungsleiter Steven Sticken appelliert denn auch an Fans und Unterstützer: „Jeder, dem Basketball in Potsdam und dem der USV etwas bedeutet, sollte sich am Wochenende auf den Weg nach Golm machen. Die Mannschaft braucht uns!“

    Im heimischen Golm wird wie immer Frank Zander für das leibliche Wohl sorgen.  Der Eintritt beträgt einen Euro (außer für Kinder unter 12 Jahren).

    Category Herren I | 4 Kommentare »

    Home

    4 Kommentare to “Kommt zusammen! – Abstiegskampf gegen DBV II”

    1. Die Sense sagt:

      Leider verloren. 79:89 (35:43). Drazen Tomic kann zwar weder springen, noch schnell laufen und dennoch aus allen Lagen abdrücken und die potsdamer pressverteidigung mit Übersicht und schlauen Pässen knacken. Potsdam mit starkem Beginn, dann wie so häufig mit folgenschweren Ballverlusten und ner sehr schwachen FW-Quote. DBV bietet einen (!) Spieler aus dem Hinspiel auf, sonst nur bullige Routiniers und ein spritziger Aufbauspieler.

    2. Die Sense sagt:

      So…Artikel ist aktualisiert (ISS-Spiel von gestern) und um Trainerstimmen ergänzt. Es kann also losgehen!

    3. DanLee sagt:

      Nicht verkrampfen, einfach gegen DBV gewinnen!!!

    4. usvan sagt:

      so leute, da iss gerade rsv2 geschlagen hat, stehen wir jetzt auf einen abstiegsplatz…..

    Kommentare