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  • Autsch! – USV verliert gegen DBV-Oldies

    Von Ludwig Schwabe | 26. Februar 2012

    Der USV Potsdam musste im Abstiegskampf der 2. Regionalliga Ost am Wochenende einen empfindlichen Rückschlag hinnehmen. Durch die 79:89 (35:43) Niederlage gegen die DBV Charlottenburg II löste der USV die Berliner als Tabellenletzter ab und ist in den nächsten Spielen dringender denn je auf Siege angewiesen.

    Aktuelle Tabelle der 2.Regionalliga Ost

    Schon vor dem Spiel war die Brisanz des Spiels für beide Seiten klar, da die Berliner nur bei einem Sieg noch realistische Chance auf den Klassenerhalt hatten. Dementsprechend verstärkt reiste der DBV Tross an. Im Vergleich zum Hinspiel zeigte sich die Mannschaft auf nahezu allen Positionen verändert, nur drei Spieler waren beim USV-Sieg in der Hinrunde dabei. Sämtliche Resourcen wurden aktiviert und so bekamen die USV-Fans sogar einen ehemaligen Nationalspieler zu Gesicht. Drazan Tomic (Jahrgang 1974), ehemals für ALBA Berlin, Bonn, etc. tätig, liess seinen Heimatverein in dieser schwierigen Phase nicht allein und schnürte zum dritten Mal in dieser Saison seine Schuhe für den DBV II.

    Der USV ließ sich von der geballten Erfahrung der Charlottenburger nicht beeindrucken und startete gut und engagiert in die Partie. Besonders Nicholas May hatte sich anscheinend an diesem Tag einiges vorgenommen und erzielte im Post acht der ersten elf USV-Punkte. Insgesamt beeindruckte der USV zu Beginn durch sicheren Offensivvortrag, einzig in der Defense war die nötige Aggressivität und Abstimmung noch nicht erreicht (16:11 nach sechs Minuten).  Mitte des ersten Viertels wurde dann Tomic eingewechselt und die vorher etwas kopflosen fanden zu ihrem Spiel (20:18 nach dem ersten Viertel). Im zweiten Viertel entwickelte sich lange Zeit ein Spiel auf Augenhöhe: Während der USV seine Schnelligkeit in die Wagschale warf, beeindruckte die DBV mit Routine und geduldigen Passspiel. Patrick Isensee erwachte aus seinem „Winterschlaf“ und überzeugte besonders offensiv (insgesamt 13 Punkte). Bis wenige Minuten vor der Halbzeitpause wogte das Spiel hin und her (35:35 zwei Minuten vor Viertelende) bis die Berliner unter anderem durch zwei Dreier in Folge von Tomic noch einen 7-0 Lauf hinlegten (35:43 zur Halbzeit).

    Der USV versuchte im dritten Viertel durch eine Pressverteidigung, den Gegner ins Wanken zu bringen. Dies gelang phasenweise, so rückte man bis auf zwei Punkte heran. Immer wieder brachte man sich aber durch unnötige Ballverluste um den Lohn. Zudem zeigte sich hier bereits ein weiteres Manko des USV-Spiels des Tages, die schwache Freiwurfquote (insgesamt 53%). Drazen Tomic, auf der anderen Seite, machte sich immer mehr daran, zum Matchwinner zu werden. Auf den ersten Blick stach seine Wurfsicherheit hervor, als mindestens genauso wichtig stellte sich aber seine Passicherheit und Übersicht gegen die Potsdamer Presse heraus (57:64 nach dem dritten Viertel). Im letzten Viertel ließ der USV nichts unversucht, kam aber nicht näher als fünf Punkte (61:66) heran und verlor in den letzten Minuten auch den direkten Vergleich mit den Berlinern(Endergebnis 79:89).

    Auf Potsdamer Seite dominierte Nicholas May (23 Punkte) unter den Brettern in seinem bisher besten Spiel für den USV. Auch Patrick Isensee (13) und Marcel Karge (15) steuerten wichtige Punkte bei. Getoppt wurden aber alle Spieler vom Berliner „Golden Oldie“ Drazan Tomic (32 Pkt.), dessen Teilnahme sich als mit spielentscheidend bewies.

    Der USV muss nun in den nächsten Spielen schleunigst punkten und ist zudem auf Schützenhilfe und Niederlagen der direkt vor ihm platzierenten Mannschaften ISS und DBV angewiesen. Die nächste Chance bietet sich am kommenden Wochenende, am Samstag,den 3.03. um 15:00 bei der zweiten Mannschaft des Lokalrivalen RSV Stahnsdorf.

    Statistik Usv vs charlottenburg II

    Und Coach Fengers neuestes Spielzeug:

    ShotCharts vs. Charlottenburg!

    Category Herren I | 3 Kommentare »

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    3 Kommentare to “Autsch! – USV verliert gegen DBV-Oldies”

    1. Die Sense sagt:

      Stats und Shot Charts (!) sind online. Fenger never stops… 😉

    2. usvan sagt:

      bitter, bitter!! trotz Tomic war trotzdem ein Sieg drin. das am ende der direkte Vergleich hergeschenkt wurde, geht eindeutig auf die Kappe des Trainergespanns. das war nicht nötig und könnte sich als abstiegsentscheidend herausstellen.

    Kommentare