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  • USV Jugend: U18 holt Landesmeisterschaft heim

    Von Ludwig Schwabe | 14. März 2012

    Die Augen von zahlreichen basketballbegeisterten Eltern, Spielern und USVans sind in diesen Wochen auf den Jugendbereich gerichtet, denn die Teams der U18, U16 und U14 erleben in diesen Märzwochen ihre eigene Madness. Denn eins haben diese Teams gemeinsam: Es geht für alle in den anstehenden Finalturnieren um die einmalige Chance, in allen drei Altersklassen die Landesmeisterschaften nach Potsdam zu holen – also Drama an allen Ecken und Enden.

    >>> Gallerie

    Eine weitere Gemeinsamkeit – alle drei Teams haben in den abgelaufenen Hauptrunden mit mehr oder weniger Souveränität die Tabellenspitze erobern können und sich somit das Austragungsrecht der Finalturniere in Potsdam und den nicht zu verachtenden Heimvorteil gesichert.

    Den Anfang machte am vergangenen Sonntag die U18 um Kapitän Lennart Guder und sicherte sich mit zwei überzeugenden Siegen im Final Four-Turnier den Titel und somit das Ticket für die „Ostdeutschen“-Meisterschaften am letzten Märzwochenende in Sachsen-Anhalt.

    Nachdem die Hauptrunde souverän mit der maximalen Ausbeute von 12 Siegen aus 12 Partien (wenn auch durch etwas Glück durch eine Entscheidung am grünen Tisch) abgeschlossen werden konnte, lud der USV die Konkurrenz um die „Wood Street Giants“ aus Fürstenwalde, den BBC „White Devils“ Cottbus sowie die Preußen aus Frankfurt (Oder) zum finalen Tanz.

    Der USV empfing im ersten Halbfinale den Tabellenvierten aus Fürstenwalde. Nachdem man das Hinspiel mit 51:40 (Gamestats) für sich entscheiden konnte, sicherte man sich erst sprichwörtlich mit der Sirene das Rückspiel in Fürstenwalde (76:75 Gamestats) in einem völlig zerfahrenen und aus Potsdamer Sicht schlechten Spiel. Man war also gewarnt, und mit den Erfahrungen des letzten Aufeinandertreffens wollte man von Anfang an Gas geben und Fürstenwalde nicht ins Spiel lassen.

    „Die Jungs waren vom Start weg heiß und haben den Gameplan perfekt umgesetzt. Von Anfang an haben wir druckvoll in der Verteidigung und unsere Sets in der Offensive geduldig gespielt. Ziel war es, unsere Stärken am Brett durch Lennart und im Tempo aus einer druckvollen Verteidigung heraus auszuspielen. Das haben die Jungs sehr gut umgesetzt und letztendlich kann man sagen war das Spiel zur Halbzeit fast schon entschieden.“, so ein zufriedener und erleichterter Coach Müller.

    Zur Halbzeit stand es bereits 47:18 aus Potsdamer Sicht und auch in den anschließenden Vierteln ließ man nichts mehr anbrennen und gewann letztendlich souverän mit 79:44.

    >>> Statistik Halbfinale

    Im zweiten Halbfinale setzte sich dann der SV Preußen Frankfurt (Oder) mit 65:53 gegen den BBC Cottbus durch. Mit Frankfurt traf man im Finale auf einen völlig unbekannten Gegner. Beide Partien in der Saison wurden mit 20:0 für den USV gewertet, da Frankfurt zu den Spielen leider nicht antrat. Jedoch war man aufgrund der weiteren Ligaergebnisse bestens vor diesem Gegner gewarnt. Und dieser Eindruck wurde von den Oderstädtern auch bestätigt. Bereits in den ersten Minuten war Tempo im Spiel – auf beiden Seiten. Angeführt vom ballstarken Frederick Rüde (26 Punkte) trat das Team aus Frankfurt selbstbewusst und mit einem starken Siegeswillen auf und stellte Potsdams Guards vor etliche Probleme. Potsdam dominierte in Persona Lennart Guder im Gegenzug in den ersten Minuten am Brett. Der Center, der in dieser Saison erstmals Regionalliga Luft schnuppern konnte und auch im Landesligateam der Herren 2 eine feste und tragende Stütze ist, trug sein Team in der ersten Halbzeit und verbuchte dort bereits 19 seiner 35 Punkte. Im Gegenzug hielt Potsdams Verteidigung den Topscorer der Frankfurter, Valentin Leonhard (30,7 Punkte PPG) ganz gut in Schacht. Trotzdem konnte sich kein Team entscheidend in den ersten 20 Minuten absetzen und der USV ging mit einer 37:34 Führung in die Halbzeit.

    „Wir haben uns in der Halbzeitpause nochmals auf unsere Stärken eingeschworen. Auch wenn wir aufgrund des engen Spiels denke ich ein wenig nervös waren, wollten wir rausgehen und noch mehr Investieren. Und was die Jungs dann gezeigt haben war für Brandenburger Verhältnisse echt guter Basketball.“, so Müller. „Wir haben gut die Missmatches gesucht und durch die ersten Foulprobleme auf Frankfurter Seite waren Sie gezwungen, Lennart anders zu verteidigen und das hat er prompt bestraft! Die beiden Dunks im Dritten Viertel waren denke ich sehenswert und haben uns weiter gepusht.“

    Potsdam konnte seinen Vorsprung im dritten Spielabschnitt auf 55:43 ausbauen und gab diese Führung dann auch nicht mehr aus der Hand. Der defensive Druck konnte  bis in das Vierte Viertel aufrecht erhalten werden und als Frankfurts Beste, Leonhardt und Rüde, das Parkett beim Stand von 72:51 verließen, war der Sieg nicht mehr zu nehmen.

    Statistik: Guder (35), Hansen (14), Gienapp (11), Wacker (6), Domrös (4), Lewandowski (4), Eifler (2), Uhlig (0), Henning (0), Heinicke (0), Dreßel (0)

    Am kommenden Samstag empfängt dann die U16 im Final Four in Potsdam das Team der BG Schwedt (Oder) um 10:00 Uhr zum ersten Halbfinale.

    Category Allgemein, Jugend | Kein Kommentar »

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