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  • Harte Nuss – USV knackt Brandenburg

    Von Ludwig Schwabe | 15. Oktober 2012


    Der USV Potsdam bestand am Wochenende seine erste, harte Bewährungsprobe. Gegen die engagiert und leidenschaftlich spielenden Basket Brandenburg siegte das Team von Trainer Florian Schäfer nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit zuhause mit 74:61 (26:39). Durch diesen erneuten Erfolg bleiben die Potsdamer weiterhin ungeschlagen Tabellenführer der Oberliga Brandenburg.

    Aktuelle Tabelle

    Die Havelstädter erwischten den USV in der ersten Halbzeit klar auf dem falschen Fuß. Mit einer aggressiven und häufig vorgerückten Verteidigung sorgten die Mannen von Basket-Trainer Zachau dafür, daß der USV seinerseits zu Beginn nie in sein Spiel fand. USV-Trainer Schäfer trieb es dementsprechend die Sorgenfalten in das sonst so jugendliche Gesicht: „Brandenburg hat uns deutlich am Aufbau unseres gewünschten Tempos gestört. Gleichzeitig haben wir alle vor dem Spiel besprochenen Vorhaben zu schlecht ausgeführt“. Die Folge waren viele einfache Ballverluste durch unnötige, lange Bälle gegen die vorgerückte Verteidigung des Gegners. Eine äußerst schlechte Wurfquote in den ersten beiden Vierteln und die anfängliche Harmlosigkeit der sonst so starken Innenspielergarde taten ihr übriges. Brandenburg agierte offensiv passabel mit einem guten Mix von Innen- und Aussenspiel. Dementsprechend verdient war die Führung der Gäste zur Halbzeit (26:39).

    Wie so häufig in den vorherigen Spielen war es auch diesmal die halbzeitliche Denkpause und der Appell des Trainerduos der die Potsdamer Korbjäger aufweckte. Die USV-Fans sahen endlich auch eine aggressiv verteidigende Heimmannschaft, die auch offensiv auf die Tube drückte und nun ihrerseits bei Brandenburg Fehler erzwang. Bis kurz vor Ende des dritten Viertel wurden die Gäste punktlos gehalten, das Viertel entschied der USV klar für sich (20:5) und konnte knapp in Führung gehen (46:44).

    Zu Beginn des vierten Viertels konnte sich zunächst kein Team absetzen. Die Umstellung des USV auf eine Zonenverteidigung brachte die Gäste dann nur kurz, aber spielentscheidend aus dem Rhythmus. Am Ende eines zähen, aber spannenden Spiels setzte sich der USV mit 74:61 durch.

    In einem diesmal wurfschwachen Potsdamer Team zeigte sich Matthias Luderich am treffsichersten (21 Punkte), auf Brandenburger Seite punkteten Trapp und Hasenclever (je 15) am häufigsten.

    Komplette Statistik USV vs. Brandenburg

    Auch USV-Trainer Schäfer war am Ende zufrieden, aber beileibe noch nicht sorgenfrei: „Diese schwachen Starts machen mir Sorgen. Wir waren wieder zu passiv und zu sanft. Das hätte sich heute beinahe gerächt“. Der USV steht nun vor zwei punktspielfreien Wochen, in denen sich im Training und in einem Testspiel gegen die Reserve des RSV Stahnsdorf die Gelegenheit bietet, an der finalen Konstanz zu feilen. Das nächste Pflichtspiel steht am Samstag, den 27.10. um 19 Uhr bei den Red Eagles Rathenow an.

     

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